Die Sieben Weltwunder der Antike

Die Zeus-Statue in Olympia

Die Zeus-Statue in Olympia
Die Zeus-Statue in Olympia - Kupferstich von Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723), 1721
  • Ort: Olympia (Griechenland)
  • Entstehungszeit: 456 v.Chr.
  • Erbauer: der athenische Bildhauer Phidias
  • Maße/Größe: Höhe 12 m
  • Schicksal: zerstört durch Erbeben / verbrannt (nach 200 n.Chr.)

Die Statue des Zeus stand in einem Tempel in Olympia auf dem Peleponnes. Der Thron bestand aus Zedernholz und war mit Ebenholz, Elfenbein, Gold und Edelsteinen kunstvoll verziert. Das Haar und der Bart bestanden aus purem Gold, Gesicht und Körper aus Elfenbein. Auf seiner rechten Hand stand Nike, die Göttin des Sieges.

Münzen von Elis mit dem Zeus von Olympia.
Münzen von Elis mit dem Zeus von Olympia., Quelle: Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 20. Leipzig 1909, S. 911-912.

»Auf seinem Kopf trägt er einen gemeißelten Kranz aus Olivenzweigen. In seiner Rechten trägt er eine aus Elfenbein und Gold gefertigte Figur der Siegesgöttin... In seiner Linken hält er ein Szepter, das mit allen Arten von Metall eingelegt ist und auf dem ein Adler sitzt. Seine Sandalen und sein Gewand bestehen aus Gold, und seine Kleidung ist mit Tieren und Lilien verziert. Der Thron ist mit Gold, Edelsteinen, Ebenholz und Elfenbein geschmückt.«
Pausanias (150 n.Chr.), griechischer Reisender

»Die Vorstellung der Menschen von Göttern entspringt einer doppelten Quelle: den Erlebnissen der Seele und der Anschauung der Gestirne.«
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph

»Die Kraft und die Hoheit des königlichen Weltherrschers, die freundliche Milde des Vaters und Fürsorgers, die strenge Würde des Vaters und Fürsorgers.«
Dion von Prusa über die Statue des Zeus

»Denn wie wir nach Olympia reisen, um des Zuschauens selbst willen, auch wenn nichts Weiteres dabei herauskommt (denn die Anschauung selbst ist mehr wert als viel Geld) ... so ist die Anschauung des Weltalls dem vorzuziehen, was nützlich scheint«
Aristoteles (384-322 v.Chr.), griechischer Philosoph

»Auf Zeus' Befehl schuf Prometheus Menschen und Tiere. Als aber Zeus sah, dass der Tiere weit mehr waren als der Menschen, befahl er ihm, einige Tiere zu Menschen umzuformen. Prometheus tat wie ihm geheißen, und so kommt es, daß mancher zwar eine menschliche Gestalt hat, aber eine tierische Seele.«
Aisopos (6. Jh.v.Chr.), legendärer griechischer Fabeldichter

»Ohne des Zeus Willen fallen nicht einmal die Haare vom Haupt.«
Alkäos (um 600 v.Chr.), griechischer Lyriker

»Beim Zeus, ich dachte nicht, ich sah dich an,
Wie von der Lampen Schimmer du erhellt,
Die einen neuen Tag in Nächten schaffen,
Und hab ich mehr gedacht, ich weiß nichts mehr;
Beim Zeus, du denkst dir gar zu viel in mir,
An deiner Seite denk ich nur an dich.«

Achim von Arnim (1781-1831), Armut, Reichtum, Schuld und Buße der Gräfin Dolores

»'Was tun?' spricht Zeus. 'Die Welt ist weggegeben,
Der Herbst, die Jagd, der Markt ist nicht mehr mein.
Willst du in meinem Himmel mit mir leben:
So oft du kommst, er soll dir offen sein.'«

Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759-1805), Gedichte (1789-1805)

»'Warum bin ich vergänglich, o Zeus?'
so fragte die Schönheit.
'Macht ich doch', sagte der Gott, 'nur das Vergängliche schön.'«

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), Gedichte (Ausgabe letzter Hand, 1827)

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Zuletzt geändert am 02.07.2015

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