Kalenderblatt - Thema: Die Französische Revolution

Ludwig XVI. (1754-1793)
Der französische König Ludwig XVI. (1754-1793) wird am 23. August 1754 in Versailles geboren. Gemälde von Antoine-François Callet (1741-1823)

Chronik:

  • 30.05.1778: In Paris stirbt der französische Schriftsteller und Philosoph Voltaire (François-Marie Arouet, 1694-1778), eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts und einer der Wegbereiter der Französischen Revolution.
    »Es ist immer gefährlich, in Dingen recht zu behalten, bei denen große Leute unrecht haben.« (Voltaire)
    Link: Voltaire in der Wikipedia
  • 05.05.1789: Wegen der Finanzkrise des Staates ist der französische König Ludwig XVI. (1754-1793) zu einer »Einberufung der Generalstände« in Versailles gezwungen. Es ist die erste Versammlung von Vertretern der Kirche (Erster Stand), des Adels (Zweiter Stand) und des Bürgertums (Dritter Stand) seit 1614. Allerdings wird der Abstimmungsmodus kritisiert, nach dem Kirche und Adel die Mehrheit haben, obwohl das Bürgertum in der (Kopf-)Mehrheit ist. Über 40.000 Beschwerden und eine politische Flugschrift von Abbé Emmanuel Joseph Sieyès (1748-1838) bringen den Unmut (und die Forderungen) des Bürgertums zum Ausdruck:
    »Was ist der Dritte Stand? Alles. Was ist er bis jetzt in der staatlichen Ordnung gewesen? Nichts. Was verlangt er? Etwas zu werden.«.
    Hintergrund: der Staat ist verschuldet, wozu vor allem die prunkvolle Hofhaltung in Versailles und kostspielige, außenpolitische Misserfolge des Königs Ludwig XVI. beitragen. Steuern (bis zu 70 Prozent!) zahlen aber nur die ärmsten Schichten. Kirche und Adel dagegen sind weitgehend von Steuern befreit. Seit 1788 kommt es zudem durch Missernten und enorme Preisanstiege zu Hungersnöten.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 17.06.1789: Da über den Abstimmungsmodus der Generalstände keine Einigung erzielt wird, erklärt sich der Dritte Stand (»Tiers Etat«, das Bürgertum) Frankreichs unter dem Einfluss des Abbé Emmanuel Joseph Sieyès (1748-1838) und des Grafen von Mirabeau (1749-1791) zur Nationalversammlung (»Assemblée«). Eine Reihe von Vertretern der privilegierten Stände, vor allem der Kirche, schließen sich an. König Ludwig XVI. (1754-1793) hebt den Beschluss auf.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 20.06.1789: Nachdem König Ludwig XVI. (1754-1793) den Beschluss der französischen Nationalversammlung (17. Juni 1789) aufheben und den Versammlungssaal schließen lässt, leisten die in Ehre und Würde verletzten Abgeordneten des Dritten Standes (Bürgertum) im Ballhaus von Versailles den »Ballhausschwur«:
    »Wir schwören, uns niemals von der Nationalversammlung zu trennen und uns überall zu versammeln, wo die Umstände es notwendig machen werden, solange bis die Verfassung des Königreiches geschaffen und auf feste Grundlagen gestellt ist.«
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 06.07.1789: Die französische Nationalversammlung (entstanden aus dem Dritten Stand, dem Bürgertum) erklärt sich zur »Verfassunggebenden Nationalversammlung« (Assemblée nationale constituante) und verkündet die Staatsgewalt des Volkes gegenüber den königlichen Rechten. Am 11. Juli entlässt König Ludwig XVI. (1754-1793) den populären Generalkontrolleur der Finanzen, Jacques Necker sowie liberale Minister des Kabinetts. Das Volk befürchtet ein gewaltsames Vorgehen des Königs und des Adels gegen die Nationalversammlung. Es kommt zu Unruhen. Die Wahlmänner der Stadtbezirke übernehmen als »Kommune« die Verwaltung der Stadt, eine Bürgerwehr, die Nationalgarde, wird gebildet. Die blau-weiß-rote Kokarde der Nationalgarde ist später Vorlage für die Farbgebung der neuen Nationalflagge.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 14.07.1789: Der »Sturm auf die Bastille« markiert den Beginn der »Französischen Revolution«. Pariser Volksmassen erobern das verhasste Staatsgefängnis im Pariser Vorort St. Antoine. In dem dreistündigen Gefecht werden 160 der Angreifer getötet oder verwundet. Die Eroberung der Bastille ist von symbolischer Bedeutung, da die Inhaftierungen persönlichen Anordnungen des Königs unterlagen und weil hier auch Soldaten auf Seiten der Bevölkerung kämpfen. Im ganzen Land kommt es zu Aufständen. Der Adel beginnt zu emigrieren, die bäuerliche Bevölkerung gerät in Panik (»La Grande peur«), fürchtet ein »Aristokratenkomplott«, Herrensitze werden geplündert und zerstört.
    Link: Der Sturm auf die Bastille in der Wikipedia
  • 04.08.1789: Die »Verfassunggebende Nationalversammlung« (Assemblée nationale constituante) beschließt die Aufhebung des Feudalsystems, die Abschaffung des Kirchenzehnten, den Verzicht des Ersten und Zweiten Standes (Kirche und Adel) auf Privilegien. Es folgen weitere »Augustbeschlüsse« wie die Abschaffung der Leibeigenschaft und der gutsherrlichen Gerichtsbarkeit.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 26.08.1789: Nach amerikanischem Vorbild erfolgt die »Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte«. Verfasst wird die Erklärung von dem Amerikakämpfer Marie Joseph de Motier Lafayette (1757-1834), unter Mitwirkung des amerikanischen Gesandten Thomas Jefferson (1743-1826). Danach werden jedem Menschen unveräußerliche Rechte zugeschrieben, wie z.B. die persönliche Freiheit, die Gleichheit vor dem Gesetz und die freie Meinungsäußerung.
    Link: Die Menschenrechte in der Wikipedia
  • 05.10.1789: Der französische König Ludwig XVI. (1754-1793) lehnt die Erlasse der »Verfassunggebenden Nationalversammlung« (Assemblée nationale constituante) vom 04. August 1789 und die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (26. August) ab. Der radikale Flügel der Constituante, darunter Georges Danton, Camille Desmoulins und Jean Paul Marat, organisiert den so genannten »Zug der Marktweiber nach Versailles«, dem 20.000 Mann der Nationalgarde und eine riesige Volksmenge folgen, und zwingt den König am 6. August zur Rückkehr nach Paris.
    Der Jakobiner Jean Paul Marat: »»Steckt diese Österreicherin (Königin Marie Antoinette) ins Gefängnis! ... Der Thronfolger hat kein Recht auf ein Abendessen, solange ihr kein Brot habt!«
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia

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  • 1790: Die »Verfassunggebende Nationalversammlung« (Assemblée nationale constituante) verfügt in Frankreich die Zivilverfassung der Kirche und teilt das Land durch eine Verwaltungsreform in 83 Departements und die Hauptstadt Paris in 48 Sektionen auf. Papiergeld wird eingeführt.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia

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  • 21.06.1791: Der Fluchtversuch des französischen Königs Ludwig XVI. (1754-1793) scheitert. Seit Oktober 1789 wird er in den Pariser Tuilerien festgehalten. Durch seine Flucht ins Ausland hatte er auf einen Meinungswechsel des Volkes bezüglich der Revolution gehofft. Er erreicht das Gegenteil und wird als Verräter und Feind seines Landes angesehen. Es kommt zu einer Spaltung der königstreuen und revolutionären Parteien. Die Bevölkerung fordert, ebenso wie der linke Flügel der Nationalversammlung, eine Verurteilung des Königs.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 17.07.1791: Auf dem Marsfeld bei Paris kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Jakobinern, die eine Bestrafung des französischen Königs Ludwig XVI. auf Grund seines Fluchtversuches fordern, und der Nationalgarde, die von General La Fayette geführt wird. 50 der 4.000-5.000 versammelten Handwerker und Arbeiter werden getötet. Es folgt eine Verhaftungswelle und ein Presseverbot für demokratische Zeitungen. Die Jakobiner spalten sich.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia

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  • 20.04.1792: Ausbruch des »Ersten Koalitionskrieges« (1792-1797): das revolutionäre Frankreich erklärt Preußen und Österreich den Krieg. Seit 1789 hatten die Spannungen zwischen dem revolutionären Frankreich und Europa massiv zugenommen. In Paris befürchtet man einen Angriff, da die emigrierten französischen Adeligen in Koblenz eine Armee aufstellen. Preußen unterstützt Österreich im Krieg gegen Frankreich. Nach ersten Siegen verzögern organisatorische Probleme einen Vormarsch nach Paris.
    Link: Die Koalitionskriege in der Wikipedia
  • 25.04.1792: In Frankreich wird erstmal die Guillotine zur Vollstreckung eines Todesurteils eingesetzt (bei einem Kriminellen namens Pelletier). Erfunden hat sie der Arzt Joseph-Ignace Guillotin (1738-1814), der damit einen schnellen und »humanen« Tod der Verurteilten erreichen wollte - im Vergleich zum oft qualvollen Tod durch Galgen oder Beil. Die Guillotine wird schon bald zu einem Symbol der Schreckensherrschaft der Französischen Revolution.
    Link: Die Guillotine in der Wikipedia
  • 30.07.1792: Ein in Paris einziehendes Freiwilligenbataillon aus Marseille singt erstmals die »Marseillaise«, die Claude Joseph Rouget de Lisle, ein französischer Offizier der Rheinarmee, in Straßburg als »Kriegslied der Rheinarmee« gedichtet und komponiert hat. Das Lied verbreitet sich als Revolutions- und Freiheitsgesang und wird 1795 bzw. 1879 Nationalhymne.
    Link: Die »Marseillaise« in der Wikipedia
  • 10.08.1792: Mit dem »Sturm auf die Tuilerien« durch die radikal-demokratischen Sansculotten ('ohne Kniehosen' der Adligen) beginnt die zweite Phase der Französischen Revolution. Sie zwingen die Gesetzgebende Versammlung zur Amtsenthebung des Königs Ludwig XVI. (1754-1793), der zusammen mit seiner Familie im Temple interniert wird. In der Nacht hatten die Sansculotten die »Revolutionäre Kommune« anstelle der bisherigen Stadtverwaltung eingesetzt. Die »Revolutionäre Kommune« setzt einen Sonderstrafgerichtshof durch, der gegen Konterrevolutionäre vorgeht. Vom 02.-06. September 1792 werden mehr als 1.100 Gefangene getötet.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 20.09.1792: Die »Kanonade von Valmy« in der Champagne endet mit einem Sieg der französischen Revolutionsarmee. Die nach Frankreich eingerückten Alliierten werden zum Rückzug gezwungen. Der teilnehmende Johann Wolfgang Goethe (1749-1832) schreibt in seiner »Kampagne in Frankreich«:
    »Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen«
    Link: Die Kanonade von Valmy in der Wikipedia
  • 20.09.1792: Der neu gewählte Nationalkonvent repräsentiert als einziges Organ die französische Nation und besitzt die gesamte Macht im Staat. Damit ist der Konflikt zwischen der »Gesetzgebenden Versammlung« und der »Revolutionären Kommune« vorerst beendet. Am 21. September beschließen die 750 Abgeordneten - davon 200 Girondisten (Vertreter des liberalen Bürgertums) und 110 Jakobiner (Vertreter der radikalen Bergpartei) - die Absetzung des französischen Königs Ludwig XVI. Am 22. September ruft der Konvent die »Erste Französische Republik« aus und erklärt am 25. September: »Die französische Republik ist einheitlich und unteilbar«
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 11.12.1792: Gegen den französischen König Ludwig XVI. wird der Prozess wegen »Verschwörung gegen die öffentliche Freiheit und die gesamte Sicherheit des Staates« eröffnet. Am 26. Dezember wird Louis Capet zum Tode verurteilt und am 21. Januar 1793 durch die Guillotine hingerichtet.
    »Ich suche Richter, finde aber nur Ankläger« (Ludwig XVI.)

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  • 21.01.1793: Der am 10. August 1792 abgesetzte französische König Ludwig XVI. (1754-1793) wird durch eine Guillotine hingerichtet. Dem »Bürger Louis Capet« wird eine Verschwörung mit dem Ausland vorgeworfen.
    Link: Ludwig XVI. in der Wikipedia
  • 06.04.1793: Nach der Kriegserklärung Frankreichs an England, den Niederlanden und Spanien, wird in Frankreich der mit nahezu uneingeschränkten Mächten ausgestattete »Wohlfahrtsausschuss« als Kriegskabinett und Revolutionsregierung gegründet (siehe Thema - Französische Revolution).
    Link: Der Wohlfahrtsausschuss in der Wikipedia
  • 02.06.1793: Die radikale politische Vereinigung der Jakobiner vertreibt die gemäßigteren Girondisten aus dem Konvent und ergreift die Macht. Ihre Diktatur stützt sich auf ein Bündnis mit den »Sansculotten«, einer Massenbewegung der Pariser Unterschichten mit auf Gleichheit bedachten und sozialen Zielen. Im Sommer übernimmt Maximilien de Robespierre (1758-1794) den Vorsitz in Wohlfahrtsausschuss und Konvent. Der »Herrschaft des Schreckens« (»La Grande Terreur«) fallen bis zu 40.000 Menschen zum Opfer, allein in Paris landen über 2.000 Personen unter der Guillotine.
    »Terror ist nichts anderes als Gerechtigkeit, prompt, sicher und unbeugsam.« (Robespierre)
    Link: Die Jakobiner in der Wikipedia
  • 13.07.1793: Der Publizist und Intellektuelle Jean Paul Marat (1743-1793) wird im Bad von Charlotte de Corday erstochen, die dafür unter der Guillotine stirbt. Marat gibt 1789 die Zeitschrift »Ami du Peuple« heraus und greift darin die Herrschaft der Großbourgeoisie in der Nationalversammlung auf's Schärfste an. Als Wortführer der Sanscoulotten fordert er den politischen Massenmord und die Vernichtung der Girondisten.
    Link: Jean Paul Marat in der Wikipedia
  • 05.10.1793: Der französische Konvent beschließt die Einführung eines »Revolutionskalenders«. Das Jahr I beginnt am 22. September 1792, dem Tag der Ausrufung der Republik. Die neue Zeitrechnung ist bis zum 31. Dezember 1805 in Kraft.
    Link: Der Französische Revolutionskalender
  • 08.12.1793: Marie Jeanne Gräfin Dubarry (1743-1793), die ehemalige Mätresse des französischen Königs Ludwig XVI. (nach dessen Tod vom Hof verbannt) wird in Paris hingerichtet. Ihr wurde Verschwörung vorgeworfen.
    Link: Marie Jeanne Dubarry in der Wikipedia

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  • 05.04.1794: »Die Revolution ist wie Saturn, sie frisst ihre eignen Kinder« - der französische Revolutionär Georges Jacques Danton (1759-1794), Mitglied des »Wohlfahrtsausschusses«, wird per Guillotine enthauptet. Dies geschieht wegen »monarchischer Umtriebe« auf Veranlassung des Revolutionsführers Maximilien de Robespierre (1758-1794), den dieses Schicksal am 28. Juli 1794 ereilen wird.
    Link: Georges Danton in der Wikipedia
  • 08.06.1794: Der französische Revolutionsführers Maximilien de Robespierre (1758-1794) eröffnet im Garten der Tuilerien das Fest des »Höchsten Wesens« (Être suprême). Dieser Kult soll als staatliche Ersatzreligion dienen und der atheistisch geprägten Revolution einen sakralen Charakter verleihen. Robespierre hält sich selbst für göttlich. Wer den Kult und die Dogmen ablehnt, gilt als schlechter Bürger.
    Link: Maximilien de Robespierre in der Wikipedia
  • 10.06.1794: Der französische Revolutionsführers Maximilien de Robespierre (1758-1794) beschließt ein neues Terrorgesetz, das jeden Rechtsbeistand ausschließt und auch für Konventmitglieder gilt. In den nächsten sechs Wochen werden 1285 Todesurteile gefällt.
    »Revolution ist der Krieg der Freiheit gegen ihre Feinde« (Robespierre)
    Link: Maximilien de Robespierre in der Wikipedia
  • 26.06.1794: Die französische Revolutionsarmee schlägt die österreichischen Truppen bei Fleurus vernichtend. Die österreichischen Niederlande (Belgien) fallen wieder an Frankreich.
    Link: Die Französische Revolution in der Wikipedia
  • 28.07.1794: Der französische Revolutionsführers Maximilien de Robespierre (1758-1794) wird am 9. Thermidor in Paris enthauptet. Seit dem Sommer 1794 begann sich der Widerstand zu organisieren, als der Plan Robespierres bekannt wurde, den Wohlfahrtausschuss einer »Reinigung« zu unterziehen. Am 27. Juli 1794 schmieden Zentrum und Bergpartei, aus Angst vor einer eigenen Verhaftung, ein Komplott gegen den Diktator Robesspierre. Mit dem Tod Robespierres ist der Terror beendet.
    Robespierres letzte Worte im Konvent am 26. Juli 1794:
    »Die Verteidiger der Freiheit werden immer nur Geächtete sein, solange eine Horde von Schurken regiert!«
    Link: Maximilien de Robespierre in der Wikipedia
  • 16.10.1794: Marie Antoinette (1755-1793), die frühere französische Königin, wird in Paris hingerichtet. Sie ist die Frau von Ludwig XVI., Tochter von Kaiser Franz I. und Kaiserin Maria Theresia. Ihre Brüder sind Kaiser Leopold II (Heiliges Römisches Reich, 1747-1792) und Kaiser Joseph II. (Heiliges Römisches Reich, 1741-1790). Beim Volk war sie als Ausländerin und wegen ihrer Verschwendungssucht unbeliebt.
    Link: Marie Antoinette in der Wikipedia

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  • 01.04.1795: Ein Volksaufstand der Sansculotten in Paris infolge einer Hungersnot wird niedergeschlagen. Das Bürgertum drängt mehr und mehr die radikalen Jakobiner zurück. Ein weiterer Aufstand der Sansculotten im Mai scheitert ebenfalls, der Konvent lässt die Pariser Vorstädte entwaffnen.
    Link: Sansculotten in der Wikipedia
  • 05.10.1795: Brigadegeneral Napoléon Bonaparte (1769-1821) schlägt im Auftrag des Präsidenten des Nationalkonvents, Paul de Barras (1755-1829), einen Aufstand der Royalisten in Paris nieder. Napoléon war nach dem Sturz Robespierres interniert und aus der Armee entlassen worden. Nach der Verhinderung des Putsches wird er am 2. März 1796 zum Oberbefehlshaber der Armee in Italien ernannt. Barras vermittelt auch Napoléons Hochzeit mit der Witwe Joséphine de Beauharnais (1763-1814) am 9. März 1796, was Napoléons Aufstieg fördert.
  • 31.10.1795: Nachdem am 25. August 1795 eine neue Verfassung in Kraft getreten ist, wird nun die oberste Regierungsbehörde in Frankreich gewählt, das »Direktorium«. Zuvor wurde - am 5. Oktober 1795 - ein Aufstand der Royalisten von Brigadegeneral Napoléon Bonaparte (1769-1821) niedergeschlagen.
    Link: Das »Direktorium« in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 30.12.2014

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