Kalenderblatt - Thema: Aus der Geschichte Polens

Karte von Polen
Karte von Polen, Quelle: maps.mygeo.info

Chronik:

  • 25.05.992: Der Polanenfürst Mieszko I. (um 935-992) stirbt. 966 hatte sich der erste geschichtlich belegte Herrscher Polens taufen lassen und vermutlich den Namen Dagobert angenommen. Durch eine gemeinsame Religion sollten die untergeordneten Stämme geeint werden. Das Jahr 966 gilt als Gründungsjahr eines christlichen, unabhängigen, zentralisierten polnischen Staates Polen nach europäischem Muster. 968 unterstellt Mieszko I. die polnische Kirche unmittelbar dem Papst.
    Links: Mieszko I. in der Wikipedia und Biografie von Mieszko I.
  • 17.06.1025: Herzog Boleslaw I. Chrobry (966/967-1025), der Sohn von Mieszko I. (um 935-992), stirbt. Boleslaw I. ist Herzog von Polen 992-1024 und erster König von Polen von 1024-1025. Er führt im Westen Kriege gegen den römischen Kaiser Heinrich II. (973/978-1024), im Osten dehnt er die Grenzen Polens bis nach Kiew aus. Nach dem Tod von Heinrich II. am 13. Juli 1024 wird Boleslaw I. zum ersten König von Polen gekrönt.
    Link: Boleslaw I. in der Wikipedia
  • 28.10.1138: Tod des polnischen Herzogs Boleslaw III. Krzywousty (1086-1138). Polen wird unter seinen vier Söhnen aufgeteilt und zerfällt dadurch in mehrere unabhängige, sich gegenseitig bekämpfende Piastenfürstentümer.
    Link: Boleslaw III. in der Wikipedia

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Stadthalle in Warschau
Stadthalle in Warschau, Polen, um 1900, Quelle: [16]
  • 02.03.1333: Tod des polnischen Königs Wladyslaw I. (Wladyslaw I. Lokietek, der Ellenlange, 1260/1261-1333). Dem Herzog von Krakau (1306-1320) und König von Polen (1320-1333) gelang es, den größten Teil des zersplitterten Königreichs Polen erneut zu einigen. Nachfolger von Wladyslaw ist sein Sohn Kasimir III. (1310-1370).
    Link: Wladyslaw I. in der Wikipedia
  • 11.05.1370: Mit dem Tod von Kasimir III., dem Großen (poln. Kazimierz Wielki, 1310-1370), König von Polen 1333-1370, erlischt das erste polnische Königsgeschlecht der Piasten. Unter Kasimirs langer Regierungszeit erlebt Polen 37 Jahre des Friedens und des Wohlstandes. Er gewährt den eingewanderten Juden mehr Freiheit und verbessert die Lage der Bauern. 1364 gründet er die Universität von Krakau. Nachfolger des kinderlos verstorbenen Kasimirs ist sein Neffe Ludwig I. (1326-1382), in Polen »der Ungar« genannt. Ludwigs Tochter Jadwiga heiratet am 17. Februar 1386 den litauischen Großfürsten Jagiello (gestorben 1434).
    Link: Kasimir III. in der Wikipedia
  • 17.02.1386: Heirat der polnischen Königin Hedwig (1373-1399) mit dem litauischen Großfürsten Jagiello (gestorben 1434). Jagiello wird am selben Tag getauft und empfängt als Wladislaw II. die polnische Königskrone. Damit begründen sie das polnisch-litauische Großreich und die bis 1572 herrschende Dynastie der Jagiellonen. Polen-Litauen wird zu einem der mächtigsten Staaten Europas, der sich um die Mitte des 16. Jahrhunderts von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer erstreckt. Hauptstadt und blühendes Wirtschaftszentrum ist Krakau, das an der Handelsroute nach Moskowien und Asien liegt. Krakau ist Krönungs- und Begräbnisstätte der polnischen Könige bis zum Jahr 1734.
    Links: Krakau und die Jagiellonen in der Wikipedia

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Stadtplan von Warschau, 1831
Stadtplan von Warschau, 1831, Quelle: David Rumsey Historical Map Collection
  • 15.07.1410: Niederlage des Deutschordensheeres gegen die Armee aus Polen, Litauern, Russen und Tataren unter König Wladyslaw II. Jagiello (1348-1434) von Polen und seinem Vetter Großfürst Witold von Litauen (1350-1430) in der »Schlacht bei Tannenberg« in Preußen (polnisch: Grunwald). Dies leitet den Niedergang des deutschen Ordensstaates an der Ostsee ein.
    Link: Die »Schlacht bei Tannenberg« in der Wikipedia
  • 19.10.1466: »Zweiter Thorner Frieden«, geschlossen zwischen dem Deutschen Orden und Polen unter der Führung von Kasimir IV. (1427-1492). Der Deutsche Orden muss weitere Gebiete wie das Ermland an Polen abtreten. Das Restgebiet (Ostpreußen) wird polnischer Lehenshoheit unterstellt.
    Link: »Zweiter Thorner Frieden« in der Wikipedia
  • 24.05.1543: Der bedeutende polnische Astronom und Mathematiker Nikolaus Kopernikus (1473-1543) stirbt in Frauenburg. Er begründete das heliozentrische System, nach dem die Planeten um die Sonne kreisen. Mit seinen Erkenntnissen veränderte er nachhaltig das astronomische Weltbild.
    Link: Nikolaus Kopernikus in der Wikipedia
  • 07.07.1572: Mit Sigismund II. (poln. Zygmunt II. August, 1520-1572), König von Polen (1548-1572) und Großfürst von Litauen seit 1529, stirbt der letzte König aus der Dynastie der Jagiellonen. Sigismund II. fördete die Einheit des multinationalen Staates Polen-Litauen, in dem Polen, Preußen, Litauer, Ukrainer und Russen leben, durch eine starke zentrale Verwaltung.
    Link: Sigismund II. in der Wikipedia

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»Die Lage des Königreichs Polen im Jahre 1773«
»Die Lage des Königreichs Polen im Jahre 1773«, Kupferstich von Johannes Esaias Nilson (1721-1788)
  • 25.11.1764: Stanislaus II. August (Stanislaw August Poniatowski, 1732-1798), ein ehemaliger Liebhaber von Zarin Katharina II. (der Großen, 1729-1796), wird auf Betreiben der Zarin am 7. September 1764 zum König von Polen gewählt und am 25. November 1764 in Warschau gekrönt. Er ist der letzte König Polens.
    Stanislaus II. August in der Wikipedia
  • 05.08.1772: Preußen, Österreich und Russland beschließen in St. Petersburg, ein Drittel des polnischen Staatsgebiets unter sich aufzuteilen (»Petersburger Verträge«). Ohne Verbündete in Europa kann sich Polen nicht gegen die europäischen Großmächte wehren und muss diese (erste) Teilung hinnehmen.
    Link: Die »Teilungen Polens« in der Wikipedia
  • 03.05.1791: Die von dem 1788 zusammengetretenen vierjährigen Sejm verabschiedete polnische Verfassung ist die erste geschriebene Verfassung Europas. Sie ist beeinflusst durch das Gedankengut der Französischen Revolution und der Amerikanischen Revolution. An die Stelle des Wahlkönigtums wird das Erbkönigtum des Hauses Wettin (Sachsen) gesetzt. Preußen und Österreich billigen die Verfassung zunächst, Russland marschiert noch im Mai in Polen ein.
    Der Seym - der polnische Reichstag - ist seit 1493 das oberste Gesetzgebungsorgan in Polen.
  • 23.01.1793: Preußen und Russland beschließen in St. Petersburg die zweite Teilung Polens, womit Polen die Hälfte des nach der ersten Teilung verbliebenen Gebietes verliert. Podolien, Litauen und Wolhynien fällt an Russland, Preußen erhält Posen, Danzig und Teile Zentralpolens bis westlich von Warschau. Österreich ist an der zweiten Teilung Polens nicht beteiligt. Der polnische Reststaat gerät in Abhängigkeit von Russland, die erst nach dem Ersten Weltkrieg beendet wird.
    Link: Die »Teilungen Polens« in der Wikipedia
  • 10.10.1794: Russland schlägt den von dem polnischen General Tadeusz Andrzej Kosciuszko (1746-1817) angeführten Aufstand nieder, der sich gegen die Teilung Polens richtet. Nach der dritten Teilung Polens am 24. Oktober 1795 verschwindet Polen für 123 Jahre von der Landkarte und wird erst 1918/1919 als Staat wiederhergestellt.
    Link: Der »Kosciuszko-Aufstand« in der Wikipedia
  • 24.10.1795: Mit der dritten Teilung Polens endet die Existenz des Königreichs - es verschwindet für 123 Jahre von der Landkarte Europas. Russland, Österreich und Preußen verleiben sich das nach den Teilungen vom 5. August 1772 und vom 23. Januar 1773 verbliebene Restgebiet ein. Die Fremdherrschaft in Polen dauert bis 1918/1919 an.
    Link: Die »Teilungen Polens« in der Wikipedia

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In der Altstadt von Warschau
In der Altstadt von Warschau, Polen, um 1900, Quelle: [16]
  • 02.01.1807: Der französische Kaiser Napoléon I. zieht unter großem Beifall der Bevölkerung in Warschau ein - die polnischen Patrioten hoffen, dass der Franzose die drei Teilungen ihres Landes durch Russland, Preußen und Österreich annullieren und Polen wieder zu einem souveränen Staat machen werde. Daran hat Napoléon jedoch kein Interesse, für ihn sind die Polen ein Instrument für die bevorstehenden Auseinandersetzungen mit Russland. Er gründet noch im gleichen Jahr das Großherzogtum Warschau als Satellitenstaat.
  • 25.01.1830: Der polnische Reichstag erklärt die Rechte der russischen Zaren am polnischen Thron für erloschen und wählt eine fünfköpfige nationale Regierung, die von Adam Jerzy Fürst Czartoryski (1770-1861) geführt wird.
    Link: Adam Jerzy Fürst Czartoryski in der Wikipedia
  • 29.11.1830: Während des Warschauer Novemberaufstandes (am 17. November nach russischem Kalender) zwingen polnische Patrioten den von Moskau eingesetzten Großfürsten Konstantin (1779-1831) zur Flucht nach Russland. Die polnischen Freiwilligenverbände besiegen die russischen Besatzungstruppen innerhalb einer Woche. Es kommt zu einer russisch-preußischen Gegenoffensive. Die polnische Revolution wird mit der Kapitulation Warschaus am 8. September (27. August n. russ. Kal.) 1831 beendet.
    Link: Der Novemberaufstand in der Wikipedia
  • 26.02.1832:Thema: Polen Der russische Zar Nikolaus I. (1796-1855) erlässt als neues Grundgesetz für Polen das »Organische Statut des Zarentums Polen«, das die unlösliche Verbindung Polens mit dem russischen Reich vorsieht und die polnische Eigenständigkeit stark einschränkt (am 14. Februar nach dem julianischen Kalender).
  • 17.10.1849: In Paris stirbt der polnische Komponist und Pianist Frédéric Chopin (Fryderyk Franciszek Chopin, Frédéric François Chopin, 1810-1849) an den Folgen der Tuberkulose. Er galt als Wunderkind, komponierte ausschließlich für Klavier und lebte ab 1831 (mit Unterbrechung) in Paris, wo er auch als Lehrer tätig war. 1836 lernte er die Schriftstellerin George Sand (1804-1876) kennen. Wegen seines Lungenleidens unterzog sich Chopin 1838 einer Kur auf Mallorca, wohin George Sand ihn begleitete. Ihre Beziehung endete 1847.
    Link: Frédéric Chopin in der Wikipedia
  • 22.01.1863: Beginn des Januaraufstandes (1863-64) polnischer Revolutionäre gegen die Fremdherrschaft in Russisch-Polen. Der Aufstand zieht sich über 15 Monate hin und wird schließlich im April 1864 niederschlagen. Es ist der letzte Versuch im 19. Jahrhundert, sich von der russischen Herrschaft zu befreien und einen polnischen Nationalstaat zu gründen.
    Link: Der Januaraufstand in der Wikipedia

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Brotmarkt in Krakau, 1917
Brotmarkt in Krakau, 1917, Quelle: [16], Reproduction Number LC-USZ62-73498
  • 05.11.1916: Proklamation eines polnischen Staates durch die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn. Bildung eines polnischen Staatsrats in Warschau. Jósef Klemens Pilsudski (1867-1935), Organisator und Führer der polnischen Legionen, tritt am 2. Juli 1917 aus dem Staatsrat aus, da weitergehende Forderungen nach mehr Unabhängigkeit nicht erfüllt werden. Bis Anfang November 1918 bleibt Pilsudski in deutscher Gefangenschaft in Magdeburg.
  • 15.08.1917: In Lausanne wird das »Polnische Nationalkomitee« mit Sitz in Paris unter der Leitung von Roman Dmowskis gegründet.
  • 12.09.1917: Durch kaiserliches »Patent betreffend die Staatsgewalt im Königreich Polen« wird ein Regentschaftsrat als polnische Regierung unter deutscher Kontrolle geschaffen.
  • 14.11.1918: Der Regentschaftsrat Polens (geschaffen am 12. September 1917) tritt zurück und überträgt Jósef Klemens Pilsudski (1867-1935) die Staatsgewalt. Pildudski, in diktatorischer Stellung, bildet eine provisorische Regierung unter Ministerpräsident Andreas Moraczewski (1870-1944).
  • 23.11.1918: Im Kampf gegen die Ukrainer erobert Polen Lemberg. Am 27./28. Dezember 1918 folgt die Einnahme der Stadt Posen.
  • 1919: Im Januar 1919 erfolgt die Bildung einer polnischen Koalitionsregierung unter Ignaz Johann Paderewski (1860-1941).
  • 08.12.1919: Festlegung der »Curzon-Linie«, der polnischen Ostgrenze. Vorgeschlagen wurde sie von dem britischen Außenminister George Curzon, um den sowjetisch-polnischen Konflikt zu beenden.

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  • 16.08.1920: Im russisch-polnischen Krieg schlägt der polnische Staatspräsident Jósef Klemens Pilsudski (1867-1935) mit Unterstützung der Franzosen die Rote Armee, die daraufhin ihren Rückzug antritt. Am 16. August 1920 beginnen die Waffenstillstandsverhandlungen. Diese unerwartete Wende wird von den Polen als »Wunder an der Weichsel« glorifiziert. Ausgelöst wurde der russisch-polnischen Krieg durch eine Offensive von Pilsudskis Truppen gegen die Ukraine. Pilsudskis Ziel ist eine Wiederherstellung der historischen Grenzen Polens, wie sie vor der so genannten Ersten polnischen Teilung von 1772 bestanden hatten.
    Link: Józef Klemens Pilsudski in der Wikipedia
  • 18.03.1921: Der »Friedensvertrag von Riga« setzt die polnische Ostgrenze fest, die allerdings nicht die Grenze von 1772 erreicht (siehe 5. August 1772 - erste Teilung Polens). Die Sicherung des Staates erfolgt durch Bündnisse mit Frankreich und Rumänien. 1922 werden Freundschaftsverträge mit Lettland, Estland und Finnland zum Schutz gegen Sowjetrussland geschlossen.
  • 12.05.1926: Der polnische Marschall und Nationalheld Jósef Klemens Pilsudski (1867-1935) marschiert mit 15 ihm ergebenen Regimentern in Warschau ein und übernimmt nach dreitägigen heftigen Straßenkämpfen die Macht.
    Siehe auch: 16. August 1920 - das »Wunder an der Weichsel«.
    Link: Jósef Pilsudski in der Wikipedia

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  • 26.01.1934: In Berlin unterzeichnen Vertreter des Deutschen Reiches und Polens ein Verständigungsabkommen mit Gewaltverzichtserklärung (Nichtangriffspakt).
    Link: Polen in der Wikipedia
  • 01.09.1939: Mit dem Angriff auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg. Das deutsche Linienschiff »Schleswig-Holstein« beschießt um 4:45 Uhr morgens polnische Befestigungen auf der Westerplatte vor Danzig. Dieser Vorfall, der unter dem Decknamen »Fall Weiß« ablief, wurde von Adolf Hitler mit polnischen Grenzverletzungen begründet. Diese waren jedoch von dem Sicherheitsdienst der SS inszeniert worden (siehe: 31. August 1939). Am 3. September reagieren Großbritanien und Frankreich mit Kriegserklärungen.
    Link: Der »Zweite Weltkrieg« in der Wikipedia
  • 17.09.1939: Sowjetische Truppen (die Weißrussische und Ukrainische Front) marschieren in die Ostprovinzen Polens ein. Am 18. September veröffentlichen Deutschland und die Sowjetunion eine gemeinsame Erklärung, nach der die auf polnischen Boden operierenden Truppen »keinerlei Ziele verfolgen, die den Interessen Deutschlands oder der Sowjetunion zuwiderlaufen«. Noch am selben Tag treffen sowjetische und deutsche Truppen in Brest erstmals aufeinander. Am 22. September kapituliert die Festung Lemberg vor der Roten Armee, die deutschen Truppen ziehen sich auf die Narew-Weichsel-San-Linie zurück. Am 28. September werden ein deutsch-sowjetischer Freundschaftsvertrag (»Grenz- und Freundschaftsvertrag«) und zwei geheime Zusatzprotokolle unterzeichnet. Der Vertrag bedeutet die Auflösung des polnischen Staates (siehe auch: 23. August 1939: Hitler-Stalin-Pakt).
    Link: Überfall auf Polen
  • 26.10.1939: Aus dem in deutscher Hand befindlichen Restpolen wird ein »Generalgouvernement für die besetzten polnischen Gebiete« unter Hans Frank (1900-1946) mit Sitz in Krakau gebildet. Es kommt zur Durchführung umfangreicher Terrormaßnahmen, besonders gegen die polnische Intelligenz und die katholische Geistlichkeit. Ziel der Nationalsozialisten ist die physische Ausrottung der jüdischen Bevölkerung und der polnischen Führungsschicht sowie die Vertreibung der polnischen Bevölkerung. Viele Polen werden zur Zwangsarbeit verschleppt. Im Gebiet des »Generalgouvernements« entstehen ab 1941 die Vernichtungslager Belzec, Sobibor, Treblinka und Majdanek.
    Link: Stichwort »Generalgouvernements« in der Wikipedia

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  • 13.04.1943: Soldaten der deutschen Wehrmacht entdecken im russischen Katyn Massengräber mit mehreren tausend Leichen. Untersuchungen ergeben, dass es sich bei den 4.443 Toten um polnische Offiziere handelt, die 1939 in sowjetische Kriegsgefangenschaft gerieten und durch Genickschuss hingerichtet wurden. An einigen Leichen werden später Einstiche sowjetischer Bajonette festgestellt. Der sowjetische Diktator Josef W. Stalin (1879-1953) bricht am 26. April alle diplomatischen Beziehungen zur polnischen Exil-Regierung unter Wladyslaw Eugeniusz Sikorski ab und macht die deutsche Wehrmacht für das Massaker verantwortlich. Das Massaker von Katyn wird zu einem jahrzehntelangem Politikum. Am 13. April 1990 gesteht Michail Gorbatschow die sowjetische Alleinschuld am Massaker von Katyn ein. Boris Jelzin überlässt den Polen 1992 schließlich das Dokument, mit dem Stalin 1940 die Erschießung von 14.700 polnischen Offizieren und 11.000 »Mitgliedern von verschiedenen konterrevolutionären Gruppen« angeordnet hatte.
    Links: Katyn 1940: Polnische Tragödie... und Das »Massaker von Katyn« in der Wikipedia
  • 19.04.1943: Beginn des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Als die letzten 60.000-70.000 dort noch lebenden Menschen von Bataillonen der SS deportiert werden sollen, leistet die jüdische Untergrundorganisation unter Führung von Mordecai Anielewics erheblichen Widerstand und kann die SS zunächst zum Rückzug zwingen. Kurz darauf beginnt die Beschießung des Ghettos und am Tag darauf wird mit Flammenwerfern jedes Haus in Brand gesteckt. Am 16. Mai wird der Aufstand nach Sprengung der Synagoge niedergeschlagen. Über 56.000 Menschen sterben, die Überlebenden werden in die Vernichtungslager deportiert.
    Link: Das »Warschauer Ghetto« in der Wikipedia
  • 01.08.1944: Beginn des »Warschauer Aufstandes« der polnischen Heimatarmee unter General Tadeusz Bór-Komorowski (1895-1966) gegen die deutschen Besatzer. Er endet am 2. Oktober 1944 (Details siehe dort).
    Links: Bedeutung des 8. Mai 1945 für Polen und Der Warschauer Aufstand in der Wikipedia
  • 02.10.1944: Die national-polnische Heimatarmee unter General Tadeusz Bór-Komorowski (1895-1966), deren Aufstand gegen die deutschen Besatzer am 1. August 1944 gegonnen hat, endet mit der Kapitulation der Untergrundkämpfer. Die erhoffte Unterstützung durch die Rote Armee wird von Josef Stalin (1879-1953) verhindert. Die deutsche Wehrmacht und SS-Straf- und Sondereinheiten zerstören fast ganz Warschau. 16.000 Mitglieder der Heimatarmee und 150.000-250.000 Zivilisten werden bei den Kämpfen und bei Massenexekutionen getötet. 70.000 Polen werden zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt, wo sie in Arbeits- und Konzentrationslagern untergebracht werden.
    Links: Bedeutung des 8. Mai 1945 für Polen und Der Warschauer Aufstand in der Wikipedia
  • 04.07.1946: Bei einem Pogrom in der polnischen Stadt Kielce werden 42 jüdische Holocaust-Überlebende getötet und viele verletzt. Ein 8-jähriger Junge hatte behauptet, die Leichen von 15 christlichen Kindern gesehen zu haben, die von Juden ermordet worden seien. Ein Mob stürmt darauf das Haus, in dem die Juden leben.
    Link: Das Pogrom von Kielce

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Jimmy Carter in Warschau, Polen
29. Dezember 1977: Staatsbesuch von US-Präsident Jimmy Carter in Warschau, Polen, Quelle: [13]
  • 06.07.1950: Im »Görlitzer Vertrag« zwischen Polen und der DDR wird die Oder-Neiße-Linie als Staatsgrenze zwischen den beiden Ländern festgelegt. Am 5./6. Juni hatte eine Regierungsdelegation unter Walter Ulbricht Polen besucht und die Unantastbarkeit dieser »Friedens- und Freundschaftsgrenze« vereinbart. Am 13. Juni legen alle Fraktionen des Deutschen Bundestages (mit Ausnahme der KPD) in Bonn in einer gemeinsamen Erklärung Rechtsverwahrung ein.
  • 14.05.1955: Gründung des »Warschauer Paktes« (»Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand«) durch die Ostblock-Länder Albanien, Bulgarien, DDR, Polen, Rumänien, Sowjetunion und Tschechoslowakei mit politisch-militärischer Kontrolle durch die UdSSR.
  • 28.06.1956: In der polnischen Industriestadt Posen wird ein Aufstand von Arbeitern von der polnischen Armee mit Panzern und Maschinengewehren blutig niedergeschlagen. Die Arbeiter hatten u.a. Lohnerhöhungen und den Abzug der sowjetischen Truppen aus Polen gefordert. 53 Menschen werden nach offiziellen Angaben bei der blutigen Straßenschlacht getötet, 300 Menschen werden verletzt.
    Link: Der »Posener Aufstand« in der Wikipedia

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Lech Walesa spricht am Tor der Danziger Werft
Lech Walesa spricht am Tor der Danziger Werft, August 1980, Quelle: www.solidarnosc.gov.pl
  • 14.12.1970: In den polnischen Städten Danzig (Gdansk), Zoppot und Gdingen (Gdynia) brechen nach von der Regierung angeordneten drastischen Preiserhöhungen bei Lebensmitteln und anderen Konsumgütern schwere Unruhen aus. Es kommt zu Protestdemonstrationen und blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den Polizei- bzw. Militäreinheiten. 20 Menschen werden getötet, mehr als 300 werden verletzt. Die Unruhen weiten sich in den folgenden Tagen auf Elbing, Stolp und Stettin aus. Am 20. Dezember tritt der Chef der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei (PZPR), Wladyslaw Gomulka (1905-1982), von seinem Amt zurück.
  • 16.10.1978: Mit der Wahl des Krakauer Erzbischofs Kardinal Karol Wojtyla (1920-2005) zum Papst Johannes Paul II. tritt der erste Nicht-Italiener seit 456 Jahren dieses Amt an. Wojtyla war seit 1964 Erzbischof von Krakau und im Jahr 1967 von Papst Paul VI. zum Kardinal erhoben worden. Siehe auch: 2. April 2005 (Tod von Johannes Paul II.).
    Link: Johannes Paul II. in der Wikipedia

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Streikkomitee und der Regierungsdelegation Polens
Unterzeichnung der Übereinkunft zwischen dem überbetrieblichen Streikkomitee und
der Regierungsdelegation Polens am 31. August 1980 (Foto: Z. Trybek / Karta, Quelle: www.solidarnosc.gov.pl)
  • 31.08.1980: Die streikenden Arbeiter in Polen setzen weitreichende Gewerkschaftsrechte durch. Im »Danziger Abkommen« (auch: »Augustabkommen«) gesteht der stellvertretende Ministerpräsident Mieczyslaw Jagielski dem Führer der überbetrieblichen Vereinigten Streikkomitees (MKS), Leszek (Lech) Walesa (*1943), zahlreiche - für ein sozialistisches Land sensationelle - Rechte zu. Dazu gehört das Recht zur Gründung unabhängiger Gewerkschaften, das Streikrecht und die Ausweitung der Meinungsfreiheit. Am 17. September 1980 wird die gesamtpolnische Gewerkschaft Solidarnosc gegründet
    Link: Das Phänomen der Solidarnosc
  • 17.09.1980: Gründung der unabhängingen Gewerkschaft »Solidarnosc« in Polen. Grundlage ist das »Danziger Abkommen« vom 31. August 1980, Vorsitzender ist Lech Walesa (*1943). Die »Solidarität«, zwischen 1981 und 1989 verboten, wird zur Keimzelle des gesellschaftlichen Widerstandes gegen das kommunistische Regime unter General Wojciech Jaruzelski. Am 10. Dezember 1983 erhält Lech Walesa den Friedensnobelpreis. 1989 ist die »Solidarnosc« maßgeblich an der Regierungsbildung beteiligt, Lech Walesa wird im Dezember 1989 zum Staatspräsidenten (1990-1995) gewählt.
    »Diese Gewerkschaft, wie keine andere in der Geschichte, wurde von einer großen Masse von Menschen mit ihren eigenen Händen errichtet. Diese Gewerkschaft wurde durch Streik erkämpft, auch in denjenigen Arbeitsbetrieben, wo es keinen Streik gab; Leute, die der Gewerkschaft beigetreten sind, bildeten ihre Kettenglieder, sie fühlten nämlich, dass sie vielleicht zum ersten Mal Urheber einer neue Qualität im gesellschaftlichen Leben sind, und ließen sich dieser Urheberschaft nicht mehr wegnehmen. Sie wagten nicht nur den ersten Schritt, sie wagten auch die weiteren - bis zum Ende. Darin steckt die Quelle aller Vorteile und Nachteile dieser Bewegung. Das ist einer der Faktoren, der eine sozusagen zänkische, etwas anarchistische Innenstruktur der Gewerkschaft zu verantworten hat.« (Karol Modzelewski, Pressesprecher der »Solidarnosc«)
    Link: Das Phänomen der Solidarnosc
  • 22.10.1980: Der Generalstab der polnischen Armee beginnt mit den Vorbereitungen zur Verhängung des Kriegsrechts. Am 1. Dezember wird das Kommando der polnischen Armee über eine Umgruppierung der Truppen des Warschauer Paktes - in die Nähe der wichtigsten polnischen Städte - informiert. Landesweit wächst die Angst vor einer blutigen Intervention. Am 3. Dezember warnt US-Präsident Jimmy Carter die UdSSR vor den Konsequenzen einer Militärintervention in Polen.
  • 10.11.1980: Registrierung der unabhängigen selbstverwalteten Gewerkschaft »Solidarnosc« (Solidarität). Am 24. Oktober hatte das Wojewodschaftliche Gericht in Warschau die »Solidarnosc« in das Register der Gewerkschaft eingetragen und einseitig Änderungen an der Satzung (z.B. zwecks Begrenzung des Rechts auf Streik) vorgenommen. Die Gewerkschaft, die inzwischen etwa 5 Millionen Mitglieder zählt, erkennt die leitende Rolle der kommunistischen Partei im Staat an.
    Link: Das Phänomen der Solidarnosc
  • 11.02.1981: Der polnische General Wojciech Witold Jaruzelski (*1923) wird Ministerpräsent Polens. Er ruft am 13. Dezember 1981 das Kriegsrecht aus, das bis 1983 gilt, und unterdrückt damit die Arbeiterbewegung »Solidarnosc«.
    Link: Wojciech Jaruzelski in der Wikipedia
  • 13.12.1981: Polens Staats- und Parteichef Wojciech Jaruzelski (*1923) ruft das Kriegsrecht aus, das bis 1983 gilt, und unterdrückt damit die Arbeiterbewegung »Solidarnosc«. Führende Gewerkschaftler werden verhaftet, der Vorsitzende Lech Walesa unter Hausarrest gestellt. Die kommunistische Führung reagiert damit auf anhaltende Streiks und Proteste; Jaruzeslki sieht »Polen am Abgrund«.
    Link: Wojciech Jaruzelski in der Wikipedia
  • 10.12.1983: Der polnische Gewerkschaftsführer Lech Walesa (*1943) erhält den Friedensnobelpreis als »Symbol für die aktive Sehnsucht nach Frieden und Freiheit« als Vorsitzender der unabhängigen polnischen Gewerkschaft Solidarnosc. Seine Frau Danuta Walesa nimmt den Preis in Oslo entgegen, da Walesa befürchtet, eine Wiedereinreise nach Polen könnte ihm verweigert werden.
    Link: Lech Walesa in der Wikipedia
  • 03.11.1984: In Warschau wird der am 19. Oktober 1984 von Sicherheitskräften verschleppte, misshandelte und schließlich ermordete Arbeiterpriester Jerzy Popieluszko (1947-1984) beigesetzt. Hundertausende Menschen nehmen an der Trauerfeier teil und demonstrieren damit zugleich gegen die Militärregierung von General Wojciech Jaruzelski (*1923). Józef Kardinal Glemp (*1929) und der Gewerkschaftsführer Lech Walesa (*1943) rufen die Trauernden zu Ruhe und Gewaltlosigkeit auf.
    Link: Jerzy Popieluszko in der Wikipedia
  • 24.08.1989: Das polnische Parlament (Sejm) wählt den Kandidaten des »Bürgerkomitees Solidarität«, Tadeusz Mazowiecki (*1927), zum ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1980 hatte das Bürgerkomitee für soziale Verbesserungen und die Zulassung freier Gewerkschaften gekämpft.
    Der Wahl vorausgegangen waren Gespräche am eigens dafür geschaffenen »runden Tisch« zwischen der kommunistischen Führung und der Opposition. Am 17. April 1989 hatte das Warschauer Bezirksgericht die seit Verhängung des Kriegsrechts im Jahre 1981 verbotene Gewerkschaft Solidarnosc wieder zugelassen und Wahlen sowie eine Verfassungsreform beschlossen. Am 4. und 18. Juni 1989 gewinnt das »Bürgerkomitee Solidarität« die ersten freien Parlamentswahlen seit dem Zweiten Weltkrieg.
    Link: Tadeusz Mazowiecki in der Wikipedia

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  • 14.11.1990: Unterzeichnung des Deutsch-Polnischen Grenzvertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen.
    »Die Vertragsparteien bestätigen die zwischen ihnen bestehende Grenze, deren Verlauf sich nach dem Abkommen vom 6. Juli 1950 zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Republik Polen über die Markierung der festgelegten und bestehenden deutsch-polnischen Staatsgrenze und den zu seiner Durchführung und Ergänzung geschlossenen Vereinbarungen (Akt vom 27. Januar 1951 über die Ausführung der Markierung der Staatsgrenze zwischen Deutschland und Polen; Vertrag vom 22. Mai 1989 zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Volksrepublik Polen über die Abgrenzung der Seegebiete in der Oderbucht) sowie dem Vertrag vom 7. Dezember 1970 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehungen bestimmt.« (Artikel 1 des Deutsch-Polnischen Grenzvertrages, Quelle: Bulletin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung vom 16.11.1990, Nr. 134, S. 1394)
    Link: Deutsch-polnischer Grenzvertrag 1990
  • 09.12.1990: Der Gewerkschaftsführer Lech Walesa (*1943) wird nach einer Stichwahl zu den ersten freien Präsidentschaftswahlen in Polen zum Staatspräsidenten gewählt. Dieses Amt hat er bis 1995 inne.
    Link: Lech Walesa in der Wikipedia
  • 04.01.1991: Der liberale Wirtschaftsfachmann Jan Krzysztof Bielecki (*1951) wird vom polnischen Parlament zum Ministerpräsidenten gewählt. Er ist Nachfolger von Tadeusz Mazowiecki (*1927, Ministerpräsident 1989-1990), der am 14. Dezember 1990 von seinem Amt zurückgetreten war. Am 12. Januar 1991 bildet Bielecki sein Kabinett, bereits am 5. Dezember 1991 endet seine Amtszeit.
  • 19.11.1995: Der ehemalige Kommunist Aleksander Kwasniewski (*1954) wird nach einer Stichwahl zum neuen Staatspräsidenten Polens gewählt. Kwasniewski erreicht 51,7%, Lech Walesa (*1943) 48,3% der Stimmen. Bei den Wahlen im Jahr 2000 wird er im Amt bestätigt.
    Link: Aleksander Kwasniewski in der Wikipedia
  • 23.07.1997: Bei Brieskow-Finkenherd (in der Nähe von Frankfurt an der Oder) bricht der erste Deich. Bei der Hochwasserkatastrophe in Polen, Tschechien und Deutschland versinken ganze Dörfer in den Fluten, 114 Menschen in Polen und Tschechien kommen ums Leben. Ursache für den historischen Höchststand der Oder (6,57 m) sind starke Regenfälle im Gebiet von Oder, Neiße und Weichsel. 3 Wochen dauert der Kampf gegen die Oderflut, es ist der größte Katastropheneinsatz in Deutschland seit Kriegsende.
    Link: Die Oderflut von 1997
  • 01.05.2004: Die »EU-Osterweiterung« vergrößert die Europäische Union um weitere zehn Länder - Polen, Ungarn, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Slowakei, Slowenien, Malta und Zypern - und umfasst nun 455 Millionen Menschen. Die neuen Beitrittsländern feiern dieses historische Ereignis mit Straßenfesten, Konzerten und Feuerwerken.
  • 23.10.2005: Lech Kaczynski (1949-2010) von der Partei »Recht und Gerechtigkeit« (»Prawo i Sprawiedliwosc«, »PiS«) gewinnt die Stichwahl um die Präsidentschaft in Polen. Er ist Nachfolger von Alexander Kwasniewski (*1954), der dieses Amt von 1995-2005 inne hatte. Am 25. September 2005 hatte die »PiS« die Parlamentswahlen gewonnen, dessen Parteivorsitzender Lech Kaczynskis Zwillingsbruder Jaroslaw ist. Wegen der Präsidentschaftskandidatur hatte Jaroslaw aber auf das Amt des Ministerpräsidenten verzichtet. Am 31. Oktober 2005 wird der PiS-Politiker Kazimierz Marcinkiewicz (*1959) Ministerpräsident des Landes.
    Link: Lech Kaczynski in der Wikipedia
  • 21.10.2007: Die liberale Partei Bürgerplattform (Platforma Obywatelska, PO) des Oppositionsführers Donald Tusk (*1957) gewinnt die vorgezogenen Parlamentswahlen in Polen deutlich vor der konservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (Prawo i Sprawiedliwosc, PiS) des Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski (*1949). Am 16. November 2007 übernimmt Tusk das Amt des polnischen Ministerpräsidenten.
    Link: »Parlamentswahlen in Polen 2007« in der Wikipedia
  • 10.04.2010 Bei einem Flugzeugunglück im russischen Smolensk sterben alle 96 Insassen, neben Polens Präsident Lech Kaczynski (1949-2010) auch seine Frau und einige wichtige Politiker des Landes. Ursache ist offenbar ein Pilotenfehler. Kaczynski war auf dem Weg zu einer Gedenkfeier in Katyn, dem Ort eines sowjetischen Massakers an Polen im Zweiten Weltkrieg. Eine Delegation aus Politikern, Militärs und Finanzexperten hatte Kaczynski begleitet. Zu den Opfern gehört auch Anna Walentynowicz (1929-2010), die Heldin der historischen Streikbewegung auf der Danziger Werft 1980.
    Link: »Flugzeugabsturz bei Smolensk« in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 30.12.2014

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