Kalenderblatt - Thema: Der Dreißigjährige Krieg, 1618-1648

Esaias van de Velde: Die Schrecken des Krieges (1623)
Esaias van de Velde (um 1587-1630): Die Schrecken des Krieges (1623)

Chronik:

  • 14.05.1608: Gründung der »Protestantischen Union« durch die protestantischen Reichsfürsten und Reichsstädte des Heiligen Römischen Reiches unter Führung der Kurpfalz. Unterstützt werden sie von Frankreich, England und den Niederlanden. Auslöser ist die Besetzung der evangelischen Reichsstatt Donauwörth durch den katholischen Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) 1607.
  • 06.07.1609: Der römisch-deutsche Kaiser Rudolf II. (1552-1612) gewährt den böhmischen Ständen mit dem »Majestätsbrief« freie Ausübung ihrer Religion. Die Missachtung dieser Urkunde führt zum zweiten »Prager Fenstersturz« (23. Mai 1618), der zum »Dreißigjährigen Krieg« führt.
  • 10.07.1609: Gründung der »Katholischen Liga« der katholischen Reichsstände unter der Führung von Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651). Feldherr wird 1610 Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632). Unterstützt wird die Liga von Spanien und dem römisch-deutschen Kaiser Rudolf II. (1552-1612).
    Link: Rudolf II. in der Wikipedia
  • 13.06.1612: Als Nachfolger des am 30. Januar verstorbenen Kaisers Rudolf II. (1552-1612) wird dessen Bruder Erzherzog Matthias (1557-1619) zum römisch-deutschen Kaiser gewählt. Damit endet auch der so genannte »Habsburger Bruderzwist«, der durch den »Vertrag zu Lieben« ausgelöst worden war. Darin wurde ihm 1608 die Herrschaft in Ungarn, Mähren und Österreich zugesprochen sowie die Nachfolge durch ihn in Böhmen festgelegt. Als die kaiserlichen Truppen Österreich und Böhmen terrorisieren und die böhmischen Stände Matthias um Hilfe ersuchen, kommt es 1610 zum offenen Konflikt. Matthias vertreibt die Soldaten und zwingt seinen Bruder zum Verzicht auf Böhmen, Schlesien und die Lausitz. Am 23. Mai 1611 wird Matthias von den böhmischen Ständen zum König von Böhmen gewählt. 1612 wird er zum Kaiser gewählt.
    Link: Matthias in der Wikipedia

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Der Prager Fenstersturz 1618
Der Prager Fenstersturz am 23. Mai 1618, kolorierter Holzstich von Matthäus Merian d.Ä. (1593-1650) aus dem Werk »Theatrum Europäum« (1635)
  • 23.05.1618: Aufgebrachte böhmische Ständevertreter werfen die kaiserlichen Ratsherren Slawata und Martiniz sowie ihren Diener Fabricius aus dem Fenster des Prager Hradschin (sie landen unverletzt auf einem Misthaufen). Der zweite »Prager Fenstersturz« gibt das Signal für den Aufstand der böhmischen Stände gegen den seit 1617 regierenden König Ferdinand II. von Böhmen (1578-1637), in dem sich der protestantische Adel gegen dessen Rekatholisierungspolitik wendet. Der Aufstand führt zum »Böhmisch-Pfälzischen Krieg« (1618-1623), der ersten Phase des »Dreißigjährigen Krieges« (1618-1648).
    Link: Prager Fenstersturz in der Wikipedia
  • 22.08.1619: Ferdinand II. (1578-1637) wird als König von Böhmen abgesetzt. Am 26./27. August wird Friedrich V. von der Pfalz (der »Winterkönig«, 1596-1632) zum König von Böhmen gewählt. Am 28. August 1619 folgt die Kaiserkrönung Ferdinands II. (1578-1637), den die Böhmen nicht anerkennen. Am 8. November 1620 kommt es zur »Schlacht am Weißen Berg«.
    Link: Der »Winterkönig« Friedrich V. in der Wikipedia
  • 08.11.1620: In der »Schlacht am Weißen Berg« (siehe: »Dreißigjähriger Krieg«) schlägt die »Katholische Liga« unter Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632) die böhmische Armee unter König Friedrich V. (der »Winterkönig«, 1596-1632) vernichtend. Friedrich V. flieht in die Niederlande zur Familie seiner Mutter, die Anführer des Aufstandes werden hingerichtet, ihre Besitztümer werden neu verteilt, wovon besonders der böhmische Adlige Albrecht von Wallenstein (Waldstein, 1583-1634) profitiert. Er wird Leiter der Militärverwaltung in Böhmen und 1625 Generalissimus aller kaiserlichen Truppen. Durch den Sieg ist die Macht des habsburgischen Kaisers Ferdinands II. (1578-1637) in Böhmen wieder hergestellt. 1623 überträgt er die pfälzische Kurwürde auf Bayern. Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) hatte ihn im Kampf gegen Böhmen unterstützt.
    Link: Der »Winterkönig« Friedrich V. in der Wikipedia

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  • 06.08.1623: Urban VIII. (Maffeo Barberini, 1568-1644) wird als Nachfolger von Gregor XV. (1554-1623) zum neuen Papst gewählt. Während des »Dreißigjährigen Krieges« (1618-1648) stellt er die Unterstützungszahlungen an die katholischen Parteien ein und verhielt sich weitesgehend neutral, wodurch er indirekt die Protestanten unterstützt. Von ihm wird am 18. November 1626, nach 120jähriger Bauzeit, der Petersdom eingeweiht. Auch der Prozess gegen Galileo Galilei (Beginn am 12. April 1633) fällt in seine Amtszeit.
    Link: Urban VIII. in der Wikipedia
  • Mai 1625: Das Eingreifen des dänischen Königs Christian IV. (1577-1648) eröffnet den »Dänisch-Niedersächsischen Krieg« (1625-1629), die zweite Phase des »Dreißigjährigen Krieges«. Als Herzog von Holstein unterstützt er die protestantischen Fürsten Norddeutschlands und erhält Hilfsgelder und Kriegsmaterial von den Niederlanden, Frankreich und England. Wegen der Spannungen in der katholischen Liga zwischen dem habsburgischen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) und Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651) erteilt Ferdinand II. dem Söldnerführer Albrecht von Wallenstein (1583-1634) den Auftrag, mit seinem selbst aufgestellten Heer (20.000 Mann) gegen die Protestanten im Norden vorzugehen.
    »Der Krieg ernährt den Krieg« (Grundsatz Wallensteins - Die Versorgung der Heere wird im jeweiligen Kriegsgebiet von der Bevölkerung erzwungen)

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  • 25.04.1626: Albrecht von Wallenstein (1583-1634) siegt in der »Schlacht an der Dessauer Brücke«. Der oberstkommandierende General der Truppen von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) reibt das Heer des protestantischen Feldherrn Graf Ernst II. von Mansfeld (1580-1526) völlig auf.
    Link: Albrecht von Wallenstein in der Wikipedia
  • 27.08.1626: Sieg von Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632) bei Lutter am Barenberge (Kreis Goslar) über das Heer des dänischen Königs Christian IV. (1577-1648). Bis 1628 vertreiben Albrecht von Wallensteins (1583-1634) und Tillys Armeen die Dänen aus Niedersachsen und verfolgen sie nach Jütland. Holstein, Mecklenburg und Pommern werden erobert. 1628 kommt es zur Belagerung der Stadt Stralsund, die mit den Schweden verbündet ist. Das Bündnis zwischen Dänemark und Frankreich zerfällt, der französische Kardinal Armand Richelieu (1585-1642) ist gezwungen, die Veltiner Pässe freizugeben, die dadurch Österreich und Spanien wieder offen stehen. Als Folge davon wächst Wallensteins Armee auf 140.000 Mann an.

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  • 06.03.1629: »Restitutionsedikt« von Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) über die Rückgabe der von den Protestanten nach 1552 eroberten Gebiete an die Katholiken, die Rekatholisierung der protestantischen Untertanen und den Verlust der Herrschaftsrechte der zum Protestantismus übergetretenen geistlichen Fürsten (z.B. Fürstbischöfe).
  • 22.05.1629: Der »Friede von Lübeck« zwischen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) und dem dänischen König Christian IV. (1577-1648) beendet den raquo;Dänisch-Niedersächischen Krieg« (1625-1629), die zweite Phase des »Dreißigjährigen Krieges«. Christian IV. erhält seine Gebiete zurückt und verspricht, sich künftig aus den Reichsangelegenheiten herauszuhalten. Im Mai 1625 hatte er mit seinem Eingreifen in die Kriegshandlungen den »Dänisch-Niedersächsischen Krieg« eröffnet. Er unterstützte die protestantischen Fürsten Norddeutschlands und erhielt Hilfsgelder und Kriegsmaterial von den Niederlanden, Frankreich und England. Wegen der Spannungen in der katholischen Liga zwischen dem habsburgischen Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) und Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573-1651) erteilte Ferdinand II. dem Söldnerführer Albrecht von Wallenstein (1583-1634) den Auftrag, mit seinem selbst aufgestellten Heer gegen die Protestanten im Norden vorzugehen.

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  • 12.11.1630: Auf dem »Regensburger Kurfürstentag« setzen die Kurfürsten ihre Forderung nach der Entlassung von Albrecht von Wallenstein (1583-1634) sowie eine drastische Verkleinerung der kaiserlichen Armee durch. Wallenstein, der den Fürsten zu mächtig geworden ist, wird durch den Feldherrn der Katholischen Liga, Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632), ersetzt.
  • 06.07.1630: Mit der Landung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf (1594-1632) auf Usedom (vor Pommern) beginnt die dritte Phase des »Dreißigjährigen Krieges«, der »Schwedische Krieg« (1630-1635). Unterstützt werden die Schweden durch den französischen Kardinal Armand Richelieu (1585-1642), der eine Koalition gegen die Habsburger (Kaiser Ferdinand II.) aufbauen will. Mit dem »Vertrag von Bärwalde« (23. Januar 1631) sichert sich Gustav II. Adolf Unterstützungszahlungen des katholischen Frankreich.

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Die Eroberung und Zerstörung Magdeburgs 1631
Die Eroberung und Zerstörung Magdeburgs am 20. Mai 1631 (10. Mai 1631 nach dem julianischen Kalender), zeitgenössischer Stich
  • 20.05.1631: Nach mehrmonatiger Belagerung durch die Truppen der katholischen Liga unter Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632) wird die von Dietrich von Falkenberg verteidigte, protestantische Festung Magdeburg erobert. Die Stadt wird durch einen von unbekannter Seite verursachten Brand fast vollkommen zerstört. Bei den Plünderungen werden etwa 25.000 Einwohner getötet. Die Kurfürsten von Sachsen und Brandenburg verbünden sich daraufhin mit dem schwedischen König Gustav II. Adolf (1594-1632).
    Datum nach Julianischem Kalender: 10. Mai 1631.
    »Da ist nichts als Morden, Brennen, Plündern, Peinigen Prügeln gewesen. Insbesondere hat ein jeder von den Feinden nach vieler und großer Beute gefragt.« (Otto von Guericke (1602-1686), Bürgermeister von Magdeburg 1646-1676)
    Link: Die Zerstörung Magdeburgs 1631 in der Wikipedia
  • 30.04.1632: Johann Tserclaes Reichsherr von Tilly (1559-1632), kaiserlicher Feldherr im »Dreißigjährigen Krieg«, Heerführer der Katholischen Liga, stirbt an den Folgen einer Verletzung, die er sich bei der Verteidigung des Lechübergangs bei Rain am 15. April 1632 zugezogen hat.
    Link: Tilly in der Wikipedia
  • 16.11.1632: Der schwedische König Gustav II. Adolf (1594-1632) fällt in der »Schlacht bei Lützen«, die zwischen dem kaiserlichen Feldherrn Albrecht von Wallenstein (1583-1634) und den Schweden unentschieden verläuft.
    Link: Gustav II. Adolf in der Wikipedia
  • 17.11.1632: Der kaiserliche Reitergeneral Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim (1594-1632) stirbt an Folgen einer Verletzung in der »Schlacht bei Lützen« (16. November 1632). 1626 hatte er den oberösterreichischen Bauernaufstand niedergeschlagen und war am 20. Mai 1631 maßgeblich an der Erstürmung Magdeburgs beteiligt.
    »Ich kenne meine Pappenheimer!« (Ursprünglich positiv gemeinter Sinnspruch über die Entschlossenheit der Pappenheimer Reitertruppen)
    Link: Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim in der Wikipedia

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  • 25.02.1634: Wallensteins Tod. Der Feldherr Albrecht von Wallenstein (Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, 1583-1634), auf der Flucht vor den Häschern des Kaisers Ferdinand II., der ihn wegen Hochverrats verfolgen lässt, wird im böhmischen Eger von ehemaligen Offizieren seines Heeres ermordet. Im »Dreißigjährigen Krieg« kämpft er als oberster Feldherr für die »Katholische Liga«. Er vertreibt die Dänen aus Deutschland und besiegt mehrmals die protestantischen Truppen. Wegen seiner Machtfülle wird er 1630 abgesetzt, 1632 jedoch wieder im Kampf gegen Gustav II. Adolf in kaiserliche Dienste berufen.
    Link: Albrecht von Wallenstein in der Wikipedia
  • 06.09.1634: In der »Schlacht bei Nördlingen« siegen die Truppen der »Katholischen Liga« über die protestantischen Schweden und den mit ihnen verbündeten »Heilbronner Bund«. Die Schweden weichen nach Norddeutschland zurück, der Heilbronner Bund löst sich auf.
    Link: Die »Schlacht bei Nördlingen« in der Wikipedia

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  • 30.05.1635: Mit dem »Frieden von Prag« zwischen Kaiser Ferdinand II. und Kursachsen endet der »Schwedische Krieg« (1630-1635), die dritte Phase des »Dreißigjährigen Krieges«.
  • 18.09.1635: Der römisch-deutsche Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) erklärt dem französischen König Ludwig XIII. (1601-1643), der mit den Schweden verbündet ist, den Krieg. Damit beginnt der »Schwedisch-Französische Krieg« (1635-1648), die vierte und gewalttätigste Phase des »Dreißigjährigen Krieges«.

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  • 15.02.1637: In Wien stirbt Ferdinand II. (1578-1637), König von Böhmen (seit 1617) und Ungarn (seit 1618) sowie Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (seit 1619). Er betreibt entschieden die Gegenreformation und Rekatholisierung, was zum Widerstand der böhmischen Stände führt (siehe: 22. August 1619). Nachfolger wird sein Sohn Ferdinand III. (1608-1657), der bereits am 22. Dezember 1636 in Regensburg zum deutschen König gewählt worden ist.
    »Lieber will ich über eine Wüste als über ein Volk von Ketzern herrschen!« (Wahlspruch von Ferdinand II.)

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  • 04.12.1642: In Paris stirbt der Kardinal und Politiker Armand-Jean du Plessis, Herzog von Richelieu (1585-1642), der 18 Jahre lang die Politik Frankreichs bestimmte. Unter ihm und im Auftrag des französischen Königs Ludwig XIII. (1601-1643) wird Frankreich zum absolutistischen Staat aufgebaut. Während des »Dreißigjährigen Krieges« versucht Richelieu die Vormachtstellung der katholischen Liga und die Oberherrschaft der Habsburger zu brechen. Bekannt ist Kardinal Richelieu wohl vor allem als finstere Romanfigur in »Die drei Musketiere« von Alexandre Dumas d. Ä. (1802-1870).
    »Un roi, une foi, une loi - Ein König, ein Glaube, ein Gesetz« (Leitsatz des Kardinals Richelieu)
    Link: Herzog von Richelieu in der Wikipedia
  • 25.12.1641: Ferdinand III. (1608-1657), Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, vereinbart mit Schweden und Frankreich die Aufnahme von Friedensverhandlungen in Osnabrück und Münster.

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Der Westfälische Friede wird verkündet
Der Westfälische Friede wird verkündet
  • 24.10.1648: Der »Westfälische Friede«, zugleich in Münster und Osnabrück unterzeichnet, beendet den »Dreißigjährigen Krieg«, der von 1618-1648 das Land verwüstet und Millionen Tote gefordert hat. Der Friedensvertrag regelt die Stellung der Stände zu Kaiser und Reich sowie die territoriale Neuaufteilung innerhalb Deutschlands.
    Link: Der Westfälische Friede in der Wikipedia

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  • 27.09.1651: In Ingolstadt stirbt Maximilian I. (1573-1651), Herzog von Bayern seit 1597 und erster Kurfürst von Bayern seit 1623, einer der Hauptführer der katholischen Partei im »Dreißigjährigen Krieg«. Unter ihm wird Bayern zum frühabsolutistischen Staat umgebildet.
  • 07.11.1659: Der »Pyrenäenfrieden« zwischen Frankreich und Spanien beendet den am 18. September 1635 ausgebrochenen »Spanisch-Französischen Krieg«. Spanien verliert Teile des Artois, Flanderns, des Hennegaus und Luxemburgs sowie das Roussillon. Die Pyrenäen werden zur Grenze zwischen beiden Ländern. Außerdem wird die Heirat von Maria Theresia (1638-1683), der Tochter König Philipps IV. von Spanien, mit Ludwig XIV. von Frankreich (1638-1715) vereinbart. Nach dem »Erlöschen« der spanischen Habsburger soll Frankreich auf eine Thronfolge in Spanien verzichten. Der Bruch dieser Vereinbarung durch die Bourbonen führt zum »Spanischen Erbfolgekrieg« (1701-1713/14).
  • 17.08.1676: In Renchen (Baden) stirbt der deutsche Schriftsteller Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (Pseudonyme: German Schleifheim von Sulsfort, Samuel Greifensohn von Hirschfeld, um 1622-1676). Während des Dreißigjährigen Krieges gerät der Sohn eines protestantischen Gastwirts in die Gefangenschaft hessischer Soldaten und wird zum Soldatendienst gezwungen. In seinem satirischen und zum Teil autobiografischen Roman »Der abenteuerliche Simplicissimus (Teutsch)« (1669) schildert er in volkstümlicher Sprache die Grausamkeiten des Krieges.
    Links: Grimmelshausen im Projekt Gutenberg und in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 30.12.2014

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