Kalenderblatt vom 26. Dezember

Geburtstage | Ereignisse

James Barry (1741-1806) König Lear beweint Cordelia
James Barry (1741-1806) König Lear beweint Cordelia, 1786-1788.
William Shakespeares (1564-1616) Tragödie »König Lear« wird am 26. Dezember 1606 in London uraufgeführt.

Geburtstage am 26. Dezember:

  • 1194 (v. 826 Jahren): Friedrich II. - König von Sizilien 1198-1250, deutsch. König 1212-1250, Kaiser 1220-1250, 5. Kreuzzug
  • 1664 (v. 356 Jahren): Johann Melchior Dinglinger - deutscher Goldschmied und Emailleur
  • 1751 (v. 269 Jahren): Klemens Maria Hofbauer - Priester, Redemptorist
  • 1769 (v. 251 Jahren): Ernst Moritz Arndt - deutscher Schriftsteller und Politiker
  • 1792 (v. 228 Jahren): Charles Babbage - englischer Mathematiker
  • 1838 (v. 182 Jahren): Clemens Winkler - deutscher Chemiker
  • 1853 (v. 167 Jahren): Wilhelm Dörpfeld - deutsch. Archäologe, Begründer des wissenschaftlichen archäologischen Ausgrabungswesens (Ausgrabungen in Troja, Mykene, Tiryns, Orchomenos)
  • 1859 (v. 161 Jahren): Menyhért (Melchior) Palágyi - ungarischer Philosoph, emigrierte als Gegner Béla Kuns, Forschungen zur Logik, Erkenntnistheorie und Naturphilosophie, (»Bewußtseins- und Wahrnehmungslehre«)
  • 1861 (v. 159 Jahren): Emil Wiechert - deutscher Geophysiker
  • 1874 (v. 146 Jahren): Rosa Albach- Retty - österreichische Schauspielerin
  • 1874 (v. 146 Jahren): Sir Norman Lane Angell - englischer Politiker und Schriftsteller
  • 1883 (v. 137 Jahren): Maurice Utrillo - französischer Maler
  • 1891 (v. 129 Jahren): Henry Miller - amerik. Schriftsteller, 'Wendekreis des Krebses', 'Stille Tage in Clichy', 'Insomnia oder Die schönen Torheiten des Alters'
  • 1893 (v. 127 Jahren): Mao Tse-tung / Zedong - kommun. chinesischer Staatsmann (Kulturrevolution)
  • 1914 (v. 106 Jahren): Richard Widmark - amerikanischer Schauspieler
  • 1921 (vor 99 Jahren): Steve Allen - amerikanischer Komiker und Musiker
  • 1946 (v. 74 Jahren): Uli Stein - deutscher Cartoonist

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Ereignisse am 26. Dezember:

  • 1606 (v. 414 Jahren): William Shakespeares (1564-1616) Tragödie »König Lear« (»His True Chronicle of the life and death of King Lear and his three Daughters«) wird in London uraufgeführt. Gedruckt wird es erstmals 1608. Die erste deutschsprachige Aufführung erfolgt 1778 in Hamburg.
    Link: »König Lear« in der Wikipedia
  • 1805 (vor 215 Jahren):Thema: Napoléon Der »Frieden von Pressburg« beendet den dritten Koalitionskrieg, der am 8. September 1805 mit dem Einmarsch österreichischer Truppen in Bayern begonnen hatte. Durch den Friedensvertrag, der 24 Artikel umfasst und weitgehend von Napoléon I. diktiert wird, bleibt Napoléon I. im Besitz der bisher annektierten Gebiete in Italien und wird von Österreich als König von Italien anerkannt. Österreich verliert Venetien und Dalmatien an Italien; Tirol, Vorarlberg und Lindau an Bayern; den Breisgau und Konstanz an Baden und Würtenberg. Österreich gewinnt aber Salzburg. Die Kurfürsten von Bayern und Württemberg werden von Napoléon zu Königen erhoben, Baden wird Großherzogtum. Der Friedensvertrag ist der erste Schritt zur Auflösung des römisch-deutschen Reiches.
    Link: Der »Frieden von Pressburg«in der Wikipedia
  • 1890 (vor 130 Jahren): Der deutsche Kaufmann und Archäologe Heinrich Schliemann (1822-1890) stirbt in Neapel. Berühmt wurde er durch seine Ausgrabung der sagenumwobenen griechischen Stadt Troja. Als »Reiseführer« in die Vergangenheit dienten ihm die »Ilias« und die »Odyssee« von Homer.
    Link: Heinrich Schliemann in der Wikipedia
  • 2003 (v. 17 Jahren):Thema: Katastrophen Bei einem Erdbeben der Stärke 6,6 (auf der Richter-Skala) im Südosten des Iran, nahe der Stadt Bam, sterben zwischen 30.000 und 60.000 Menschen. Die nahezu zerstörte Stadt wird am 21. Juli 2004 erneut durch ein Erdbeben erschüttert (Stärke 4,2). Die Zitadelle von Bam, das älteste erhaltene Bauwerk der Welt in der für die Region typischen Lehmbauweise, gehörte zum Weltkulturerbe der UNESCO.
    Link: Bam in der Wikipedia
  • 2004 (v. 16 Jahren):Thema: Katastrophen Verheerende Flutwellen zerstören in Süd- und Südostasien ganze Küstenregionen. Mehrere Länder - selbst an der ostafrikanischen Küste - sind von den Folgen des schweren Bebens vor der Küste Sumatras betroffen. Die Zahl der Toten wird auf etwa 300.000 geschätzt. Millionen Menschen in den Katastrophengebieten verlieren ihre Familien, Freunde und Bekannte, ihr Hab und Gut und müssen nun um ihr Überleben kämpfen. Besonders schlimm sind die Kinder betroffen, die in Gefahr geraten, an Kinderhändler zu geraten. Auch deutsche Urlauber sterben in den Fluten. Das Unglück löst weltweit eine nie dagewesene Spendenbereitschaft aus.
    Tsunami ist der Begriff für eine Flutwelle, die von Erdbeben, Erdrutschen oder Vulkanen unter der Wasseroberfläche verursacht wird. Eine solche Welle kann sich mit bis zu 720 Kilometern pro Stunde ausbreiten und einen gesamten Ozean erfassen. Die Wellen können an den Küsten bis zu 35 Metern hoch werden, ihre Länge reicht von 150 bis 300 Kilometer. Das Tückische: Auf hoher See sind die Flutwellen nicht größer als zwei oder drei Meter und werden von Schiffsbesatzungen kaum wahrgenommen. Der Abstand zwischen den Wellenkämmen kann bis zu 100 Kilometer betragen. Wenn eine Tsunami-Welle ins flache Uferwasser läuft, legt sie zunächst den Meeresboden auf großer Strecke trocken. Wenig später folgt eine riesige Flutwelle, die zu einem mehr als 30 Meter hohen Wasserberg anwachsen kann. (Quelle: tagesthemen.de)
  • 2004 (v. 16 Jahren): Bei der Wiederholung der Wahlen zum ukrainischen Präsidentenamt setzt sich der westlich orientierte Wiktor Andrijowytsch Juschtschenko (*1954) gegen den Kandidaten der Regierungspartei, Wiktor Fedorowytsch Janukowytsch (*1950), durch. Vorausgegangen waren massive Proteste der Opposition und Demonstrationen im ganzen Land wegen Manipulationen bei den ersten Wahlen am 21./22. November 2004. Die friedliche Revolte geht wegen der Farbe von Juschtschenkos Partei als »orangene Revolution« in die Geschichte ein. Juschtschenko litt seit September 2004 an einer schweren Erkrankung. Im Dezember 2004 wird durch das Wiener Rudolfinerkrankenhaus eine Dioxinvergiftung festgestellt.
    Link: Wiktor Juschtschenko in der Wikipedia
  • 2006 (v. 14 Jahren): Gerald Rudolph Ford, Jr. (1913-2006), US-Präsident von 1974-1977, stirbt in Rancho Mirage, Kalifornien. 1974 hatte er den wegen der Watergate-Affäre zurückgetretenen Präsidenten Richard Nixon abgelöst.
    Link: Gerald Ford in der Wikipedia

Zuletzt geändert am 18.03.2016