Kalenderblatt vom 18. Dezember

Geburtstage | Ereignisse

Antonio Stradivari (1644 o. 1648/49 - 1737)
Der italienische Geigenbauer Antonio Stradivari (1644 o. 1648/49 - 1737) stirbt am 18. Dezember 1737 in Cremona. Gemälde von Edgar Bundy (1862-1922), 1893.

Geburtstage am 18. Dezember:

  • 65 (v. 2084 Jahren): v.Chr.: Quintus Horatius Flaccus Horaz - römischer Dichter
  • 1633 (v. 386 Jahren): Willem van de Velde - niederländischer Maler
  • 1681 (v. 338 Jahren): Peter Thumb - deutscher Baumeister
  • 1709 (vor 310 Jahren): Elisabeth Petrowna - russische Zarin (*7.12.1709 jul.Kal.), Tochter von Peter dem Großen
  • 1714 (v. 305 Jahren): Nikolaus Joseph Fürst Esterházy von Galántha - österr. Feldmarschall
  • 1828 (v. 191 Jahren): Abraham Viktor Rydberg - schwedischer Schriftsteller
  • 1844 (vor 175 Jahren): Lujo Brentano - deutscher Nationalökonom und Sozialpolitiker
  • 1856 (v. 163 Jahren): Sir Joseph John Thomson - engl. Physiker, erforschte Kathodenstrahlen und d. elektr. Leitfähigkeit von Gasen, entdeckte Isotopen und das Elektron, Physik-Nobelpreis 1906
  • 1860 (v. 159 Jahren): Edward Alexander MacDowell - amerikanischer Komponist
  • 1863 (v. 156 Jahren): Franz Ferdinand von Habsburg-Lothringen - Erzherzog von Österreich, seine Ermordung am 28.06.1914 in Sarajevo löste den 1. Weltkrieg aus
  • 1877 (v. 142 Jahren): Max Pallenberg - österr. Schauspieler
  • 1879 (vor 140 Jahren): Paul Klee - schweiz. Maler, Zeichner, Grafiker
  • 1887 (v. 132 Jahren): Franz Schnabel - deutscher Historiker
  • 1907 (v. 112 Jahren): Christopher Fry - britischer Dramatiker
  • 1913 (v. 106 Jahren): Willy Brandt - deutsch. SPD-Politiker, Friedensnobelpreis 1971
  • 1922 (v. 97 Jahren): Klaus Schwarzkopf - deutscher Schauspieler
  • 1928 (v. 91 Jahren): Joachim Kaiser - deutscher Musik-, Theater- und Literaturkritiker
  • 1939 (vor 80 Jahren): Harold Eliot Varmus - amerikanischer Mediziner und Krebsforscher
  • 1946 (v. 73 Jahren): Steve Bantu Biko - südafrikanischer Bürgerrechtler
  • 1946 (v. 73 Jahren): Steven Spielberg - amerik. Filmregisseur, erfolgreichster Filmregisseur aller Zeiten
  • 1955 (v. 64 Jahren): Ray Liotta - amerikanischer Filmschauspieler
  • 1963 (v. 56 Jahren): Brad Pitt - amerikanischer Schauspieler
  • 1980 (v. 39 Jahren): Christina Aguilera - amerikanische Popsängerin

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Ereignisse am 18. Dezember:

  • 1865 (v. 154 Jahren): Mit der Ratifizierung des 13. Zusatzartikels (»amendment«) zur US-amerikanischen Verfassung durch die Bundesstaaten (verabschiedet am 1. Februar 1865) wird in den USA die Sklaverei verboten. Damit ist nach Ende des Bürgerkrieges zwischen den Nord- und Südstaaten der USA die Sklaverei offiziell abgeschafft worden. Schwarze werden jedoch weiterhin als Rasse diskriminiert.
  • 1911 (v. 108 Jahren): Die expressionistische Künstlergruppe »Blauer Reiter« stellt in der »Modernen Galerie Heinrich Thannhauser« in München erstmals ihre Werke aus (18. Dezember 1911 - 1. Januar 1912). Zum »Blauen Reiter«, gegründet 1911 von Wassily Kandinsky und Franz Marc, gehören u.a. die Künstler August Macke, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und Paul Klee.
    Link: Der Blaue Reiter
  • 1917 (v. 102 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Gründung der »Universum-Film AG« (»Ufa«) in Berlin auf Betreiben der Militärführung. Die Gründung dient laut General Erich Ludendorff (1865-1937) »der planmäßigen und nachträglichen Beeinflussung der großen Masse im staatlichen Interesse«. Produziert werden die Filme in Berlin Tempelhof und ab 1922 auch in den Neubabelsberger Bioscop-Ateliers. 1926 wird die damals größte Atelierhalle Europas erbaut. Hier entstehen u.a. die Stummfilm-Klassiker »Metropolis«, »Dr. Mabuse«, »Die Nibelungen«, »Faust« und »Der letzte Mann«. 1930 inszeniert Josef von Sternberg hier einen der ersten deutschen Tonfilme, »Der blaue Engel« mit Marlene Dietrich und Emil Jannings. Von 1933-1945 übernehmen die Nationalsozialisten die Kontrolle über die Filmproduktionen. Viele Filmschaffende wie Billy Wilder, Fritz Lang und Erich Pommer emigrieren in die USA. Am 17. Mai 1946 wird die »Deutsche Filmaktiengesellschaft« (»DEFA«) gegründet, als erster Spielfilm wird im gleichen Jahr Wolfgang Staudtes zeitkritisches Drama »Die Mörder sind unter uns« gedreht. 1956 kommt es in der Bundesrepublik Deutschland zur Privatisierung der Ufa und Unterteilung in die Filmgesellschaften Bavaria und Ufa.
    Link: Die Ufa in der Wikipedia
  • 1959 (vor 60 Jahren):Thema: Erfinder, Forscher, Wissenschaftler Gründung der Stiftung »Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY« in Hamburg durch den Staatsvertrag, der von Atomminister Siegfried Balke und dem Hamburger Bürgermeister Max Brauer unterzeichnet wird. 1960 beginnt der Bau ersten Beschleunigers. Das Elektronen-Synchrotron »DESY« ist die (damals) weltweit größte Anlage ihrer Art. Am 1. Januar 1964 beginnt die Elementarteilchenforschung in Hamburg: zum ersten Mal werden Elektronen in dem neuen Synchrotron beschleunigt.
    Link: »DESY« in Hamburg
  • 2004 (vor 15 Jahren):Thema: Berühmte Bauwerke Der Tropical Islands Dome, die größte frei tragende Halle der Welt, wird mit einer feierlichen Eröffnungs-Gala eingeweiht. Die umgebaute, ehemalige CargoLifter-Halle - ursprünglich für industrielle Zwecke gebaut - ist 360 Meter lang, 210 Meter breit und 107 Meter hoch. Die Grundfläche beträgt 66.000 Quadratmeter, das entspricht etwa 8 Fußballfeldern. Die 7.000 Kubikmeter Wasser des Tropenmeeres und der Lagune werden mit modernsten Ozonfilteranlagen gereinigt, der weiße Sandstrand des Meeres ist 200 Meter lang. Es gibt einen Wasserfall, einen Regenwald und ein tropisches Dorf. 12.000 Pflanzen werden eingesetzt, 57.000 Tonnen Erde werden bewegt.
    1998 erwirbt die »CargoLifter AG« das Gelände von der »Brandenburgischen Boden Gesellschaft« und verschiedenen Alteigentümern, um hier eine Industrie-Halle für die »Leichter-als-Luft-Technologie« zu errichten. Im Sommer 2002 meldet das Unternehmen Insolvenz an, 2003 kauft das malaysische Konsortium »Tanjong/Colin Au« das Gelände. Die Bauarbeiten für die Halle beginnen am 16. April 2004.
    Link: Tropical Islands Dome
  • 2009 (vor 10 Jahren): Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (Welt-Klimagipfel, 7.-18. Dezember 2009) endet ohne verbindliche Ergebnisse und konkrete Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen. Vorgesehen war eigentlich eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll, ein neues verbindliches Regelwerk für den Klimaschutz nach 2012.
    Link: UN-Klimakonferenz in Kopenhagen
  • 2009 (vor 10 Jahren): Der Bundesrat billigt mit allen Stimmen der sieben schwarz-gelb regierten Länder das heftig umstrittene und kritisierte Wachstumsbeschleunigungsgesetz, das Steuerentlastungen von bis zu 8,5 Milliarden Euro für Familien, Unternehmen, Erben und Hoteliers vorsieht.
    Link: Sie schenken das Land kaputt

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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