Kalenderblatt vom 18. November

Geburtstage | Ereignisse

Anton Graff: Selbstporträt
Anton Graff (1736-1813): Selbstporträt mit grünem Augenschirm.
Der Schweizer, geboren am 18. November 1736 in Winterthur, gilt als der bedeutendste Bildnismaler der Aufklärungszeit. Zahlreiche Persönlichkeiten wie Gellert, Lessing und Mendelssohn wurden von ihm porträtiert.

Geburtstage am 18. November:

  • 1522 (v. 494 Jahren): Lamoraal, Graf von Egmont - niederländischer Staatsmann und Heerführer in spanischen Diensten
  • 1538 (v. 478 Jahren): Toribio Alfonso Mongrovejo - Erzbischof von Lima
  • 1647 (v. 369 Jahren): Pierre Bayle - französischer Philosoph der Aufklärung
  • 1736 (vor 280 Jahren): Anton Graff - schweizerischer Maler
  • 1736 (vor 280 Jahren): Carl Friedrich Fasch - deutscher Komponist
  • 1772 (v. 244 Jahren): Louis Ferdinand - preußischer Feldherr
  • 1785 (v. 231 Jahren): Sir David Wilkie - schottischer Maler der Romantik, 1836 geadelt
  • 1786 (vor 230 Jahren): Carl Maria von Weber - deutsch. Komponist, Begründer der romantischen Oper, 'Der Freischütz' (1821)
  • 1787 (v. 229 Jahren): Louis Jacques Mandé Daguerre - franz. Maler, 'Vater' der Fotografie (1838/39)
  • 1804 (v. 212 Jahren): Alfonso Marchese di La Marmora - italienischer General und Staatsmann
  • 1832 (v. 184 Jahren): Adolf Erik Freiherr von Nordenskiöld - schwedischer Polarforscher
  • 1836 (vor 180 Jahren): Cesare Lombroso - italienischer Anthropologe
  • 1860 (v. 156 Jahren): Ignacy Jan Paderewski - polnischer Pianist, Komponist und Politiker
  • 1863 (v. 153 Jahren): Richard Dehmel - deutscher Schriftsteller
  • 1870 (v. 146 Jahren): Franz Metzner - deutscher Bildhauer
  • 1882 (v. 134 Jahren): Jacques Maritain - französischer Philosoph
  • 1889 (v. 127 Jahren): Hannes Meyer - schweizerischer Architekt
  • 1897 (v. 119 Jahren): Patrick Maynard Stuart Blackett - englischer Physiker
  • 1906 (vor 110 Jahren): Klaus Mann - deutscher Schriftsteller
  • 1911 (v. 105 Jahren): George Wald - amerikanischer Biologe
  • 1911 (v. 105 Jahren): Salcia Landmann - Schriftstellerin, beschrieb Geschichte u. Soziologie d. Ostjudentums, erforschte d. jiddische Sprache, 'Der jüdische Witz'
  • 1922 (v. 94 Jahren): Luis Somoza Debayle - nicaraguanischer Staatspräsident
  • 1923 (v. 93 Jahren): Alan Bartlett Shepard - amerikanischer Astronaut
  • 1935 (v. 81 Jahren): Rudolf Bahro - deutscher Journalist und Marxist
  • 1938 (v. 78 Jahren): Karl Schranz - österr. Skirennläufer
  • 1944 (v. 72 Jahren): Wolfgang Joop - deutscher Modeschöpfer
  • 1960 (v. 56 Jahren): Kim Wilde - britische Popsängerin

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Ereignisse am 18. November:

  • 942 (v. 1074 Jahren):Thema: Religion In Tours stirbt Abt Odo von Cluny (um 878-942). Als (zweiter) Abt des Benediktinerklosters Cluny (ab 927) machte er dieses zum Zentrum einer das ganze Abendland erfassenden Erneuerungsbewegung (»Cluniazensische Reformation«). Odo liebte die Musik und komponierte selbst geistliche Lieder.
    Link: Odo von Cluny im www.heiligenlexikon.de
  • 1837 (v. 179 Jahren): Die »Göttinger Sieben« reichen schriftlich Protest gegen die Aufhebung des 1833 erlassenen Staatsgrundgesetzes und des Verfassungseides sowie die Auflösung der Ständevertretung durch den seit 1837 regierenden Monarchen König Ernst August von Hannover (1771-1851) ein.
    Link: Die »Göttinger Sieben« in der Wikipedia
  • 1919 (v. 97 Jahren):Weimarer Republik Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (1847-1934) prägt den Begriff von der »Dolchstoßlegende« vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der im Auftrag der Nationalversammlung die Schuldfrage des Weltkrieges klären soll. Schuld an der Niederlage seien die Arbeiter, die Politiker im Reichstag und die Friedenspropaganda, die dem »im Felde unbesiegten Heer« in den Rücken gefallen seien. Zusammen mit Hindenburg muss sich auch General Erich Ludendorff (1865-1937) verantworten. Ludendorff hatte Ende September 1918, als die Niederlage unmittelbar bevorstand, einen Plan zur Rettung der Ehre der Armee erarbeitet. Ein Waffenstillstand war unausweichlich, doch sollte das Waffenstillstandsgesuch von der Regierung ausgehen, die Schuld sollte auf die Parteien SPD, Zentrum und Liberale fallen. Hindenburg unterstützte diesen Plan, den man dann am 29. September dem Reichskanzler mitteilte.
    Hindenburg: »Die Heimat hat uns von diesem Augenblick an (1916) nicht mehr unterstützt. Wir erhoben oft unsere warnende Stimme. Seit dieser Zeit setzte auch die heimliche Zersetzung von Heer und Flotte ein. Die Wirkung dieser Bestrebungen war der Obersten Heeresleitung während des letzten Kriegsjahres nicht verborgen geblieben. Die braven Truppen, die sich von der revolutionären Einwirkung frei hielten, hatten unter der Einwirkung der revolutionären Kameraden schwer zu leiden. Unsere Forderung, strenge Zucht und strenge Handhabung der Gesetze durchzuführen, wurde nicht erfüllt. So mussten die Operationen misslingen, so musste der Zusammenbruch kommen, die Revolution bildete nur den Schlussstein. Ein englischer General sagte mit Recht: Die deutsche Armee ist von hinten erdolcht worden. Wo die Schuld liegt, bedarf keines Beweises. Das ist in großen Linien die tragische Entwicklung des Krieges für Deutschland.«
    Quelle: »Das Jahrhundertbuch«, ADAC/Bertelsmann 1999, S. 255

    Link: Die »Dolchstoßlegende« in der Wikipedia
  • 1928 (vor 88 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Im New Yorker Colony-Theatre wird einer der ersten Zeichentrickfilme mit Ton uraufgeführt: Walt Disneys (1901-1966) »Steamboat Willie« (Dampfschiff Willie) ist zugleich der erste Tonfilm mit Mickey Mouse. Mit seinem dritten Trickfilm gelingt Walt Disney der Durchbruch. Mickey Mouse, der ursprünglich Mortimer Mouse heißen sollte, wird 1926 von Disney und dem Zeichner Ub Iwerks (1901-1971) erfunden. Ab dem 13. Januar 1930 ist er Held eines Comis in amerikanischen Tageszeitungen, noch im selben Jahr erscheint das erste Buch. 1932 gibt es in den USA bereits 800 Fanclubs mit einer Million Kindern. Mehr als 100 Zeichentrickfilme werden in den 30er-Jahren produziert. »Fantasia« (1940), in der Mickey den Zauberlehrling spielt, gilt heute als einer der besten und kreativsten Zeichentrickfilme aller Zeiten. Er wird am 13. November 1940 im Broadway Theater in New York uraufgeführt.
    Am 29. August 1951 erscheint das erste Micky-Maus-Magazin in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
    Link: »Steamboat Willie« in der Wikipedia
  • 1991 (vor 25 Jahren): Die nach dreimonatiger Belagerung fast völlig zerstörte kroatische Stadt Vukovar wird von serbischen Freischärlern und der jugoslawischen Bundesarmee erobert. Patienten des Krankenhauses von Vukovar und Zivilisten, die dort Zuflucht gesucht hatten - mindestens 260 Menschen - werden am 20. November verschleppt und schwer misshandelt. Am 24. November werden sie auf einem Feld in der Nähe der Ortschaft Ovcara erschossen und mit Hilfe von Bulldozern verscharrt. 1995 werden die verantwortlichen Offiziere von dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt.
    Links: Massaker von Vukovar, Vukovar in der Wikipedia und Die mühsame Suche nach den Mördern von Vukovar

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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