Kalenderblatt vom 8. November

Geburtstage | Ereignisse

Edmund Halley (1656-1742)
Edmund Halley (1656-1742), geboren am 8. November 1656, beobachtete als erster einen vollständigen »Merkurdurchgang« vor der Sonne; berechnete für den nach ihm benannten »Halleyschen Kometen« dessen periodische Umlaufzeit von 76 Jahren (letzter Eintritt in die Ellipsenbahn um die Sonne: 1986). Gemälde von Thomas Murray (1663-1734), entstanden um 1687.

Geburtstage am 8. November:

  • 30 (v. 1989 Jahren): Marcus Cocceius Nerva - römischer Kaiser
  • 1572 (v. 447 Jahren): Johann Sigismund von Hohenzollern - brandenburgischer Kurfürst
  • 1622 (v. 397 Jahren): Karl X. Gustav - schwedischer König
  • 1656 (v. 363 Jahren): Edmund Halley - englischer Astronom, Physiker und Mathematiker
  • 1715 (v. 304 Jahren): Elisabeth Christine - preußische Königin
  • 1777 (v. 242 Jahren): Eugénie Bernardine Désirée - Königin von Schweden
  • 1823 (v. 196 Jahren): Joseph Monier - Erfinder des Stahlbetons (1867)
  • 1847 (v. 172 Jahren): Abraham "Bram" Stoker - irischer Schriftsteller
  • 1848 (v. 171 Jahren): F. L. Gottlob Frege - deutscher Mathematiker und Philosoph
  • 1900 (v. 119 Jahren): Margaret Mitchell - amerikanische Schriftstellerin und Journalistin
  • 1901 (v. 118 Jahren): Gheorghe Gheorghiu-Dej - rumänischer Politiker
  • 1907 (v. 112 Jahren): Otto Brenner - deutscher Gewerkschafter
  • 1913 (v. 106 Jahren): Rudolf Harbig - deutscher Leichtathlet
  • 1916 (v. 103 Jahren): Peter Weiss - deutscher Schriftsteller
  • 1920 (vor 99 Jahren): Tadeusz Nowakowski - polnischer Schriftsteller
  • 1922 (v. 97 Jahren): Christiaan Neethling Barnard - südafrik. Chirurg, 1967 erste Herztransplantation v. Mensch zu Mensch
  • 1922 (v. 97 Jahren): Conrad Ahlers - deutscher Journalist und Politiker
  • 1926 (v. 93 Jahren): Eberhard Itzenplitz - deutscher Regisseur und Schriftsteller
  • 1935 (v. 84 Jahren): Alain Delon - französischer Filmschauspieler, Produzent und Regisseur

zum Seitenanfang

Ereignisse am 8. November:

  • 397 (v. 1622 Jahren):Thema: Religion In Candes bei Tours (im heutigen Frankreich) stirbt der Bischof Martin von Tours (um 316-397). Einer Legende zur Folge schenkt Martin einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels, worauf ihm Jesus erscheint. Martin gründet im Jahre 361 in Ligugé in der Nähe von Poitiers das erste gallische Kloster und wird 371 Bischof von Tours. Der Tag seines Begräbnisses, der 11. November (sein Gedenktag), löst das germanische Herbstfest als Beginn der Adventsfastenzeit ab. Aus dem 14. Jahrhundert stammt die Tradition, am Vorabend, also am 10. November, eine Gans zu verspeisen.
    Link: Martin von Tours im www.heiligenlexikon.de
  • 1620 (v. 399 Jahren):Thema: Dreißigjähriger Krieg In der »Schlacht am Weißen Berg« (siehe: »Dreißigjähriger Krieg«) schlägt die »Katholische Liga« unter Johannes Tserclaes Graf von Tilly (1559-1632) die böhmische Armee unter König Friedrich V. (der »Winterkönig«, 1596-1632) vernichtend. Friedrich V. flieht in die Niederlande zur Familie seiner Mutter, die Anführer des Aufstandes werden hingerichtet, ihre Besitztümer werden neu verteilt, wovon besonders der böhmische Adlige Albrecht von Wallenstein (Waldstein, 1583-1634) profitiert. Er wird Leiter der Militärverwaltung in Böhmen und 1625 Generalissimus aller kaiserlichen Truppen. Durch den Sieg ist die Macht des habsburgischen Kaisers Ferdinands II. (1578-1637) in Böhmen wieder hergestellt. 1623 überträgt er die pfälzische Kurwürde auf Bayern. Herzog Maximilian I. von Bayern (1573-1651) hatte ihn im Kampf gegen Böhmen unterstützt.
    Link: Der »Winterkönig« Friedrich V. in der Wikipedia
  • 1685 (v. 334 Jahren):Thema: Religion Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1685) gewährt den aus Frankreich flüchtenden Hugenotten mit dem »Edikt von Potsdam« die Glaubensfreiheit und eine Reihe weiterer Privilegien. Der französische König Ludwig XIV. (1638-1715) hatte am 18. Oktober 1685 das »Edikt von Fontainebleau« erlassen, welches das »Edikt von Nantes« aufhob, das freie Glaubensausübung zusicherte. Darauf setzt eine Massenflucht der protestantischen Hugenotten aus dem katholischen Frankreich nach Preußen ein. Es handelt sich oftmals um kapitalkräftige Kaufleute oder hervorragende Handwerker.
  • 1895 (v. 124 Jahren):Thema: Erfinder, Forscher, Wissenschaftler Der deutsche Physikprofessor Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) entdeckt bei Experimenten mit Kathodenstrahlröhren die »X-Strahlen«, eine dem Licht verwandte, aber unsichtbare elektromagnetische Strahlung mit der Eigenschaft, feste Körper zu durchdringen. Am 22. Dezember 1895 gelingt ihm eine Röntgenaufnahme von der Hand seiner Ehefrau Berta, auf der die Knochen und der Ehering klar zu erkennen sind. Die »Röntgenstrahlen« revolutionieren die Medizin, obwohl zunächst nichts über die Gefahr übermäßiger Bestrahlung bekannt ist. 1901 erhält Röntgen für seine Entdeckung den ersten Physik-Nobelpreis.
    Link: Wilhelm Conrad Röntgen in der Wikipedia
  • 1906 (v. 113 Jahren): In Berlin eröffnet der österreichische Theaterregisseur Max Reinhardt (1873-1947) mit einer Inszenierung von Henrik Ibsens »Gespenster« die von ihm gegründeten Kammerspiele des Deutschen Theaters. In der Folge werden 1913 die Münchner Kammerspiele eröffnet und 1916 die Hamburger Kammerspiele.
    Link: www.deutschestheater.de
  • 1939 (vor 80 Jahren):Thema: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Im Müncher Bürgerbräukeller explodiert um 21:20 Uhr die durch einen Zeitzünder gesteuerte Bombe des Schreiners Johann Georg Elser (1903-1945). Hier hält Adolf Hitler jedes Jahr um diese Zeit eine Rede zum Gedenken an den Putsch von 1923. In wochenlanger Vorbereitung hatte Elser die Bombe in eine Säule neben Hitler's Rednerpult eingebaut. Doch Hitlers Rede dauert diesmal nur 13 Minuten; wegen des schlechten Wetters will Hitler mit der Bahn nach Berlin zurückfahren. Die Bombe tötet 8 Menschen, 63 werden verletzt. Die Gestapo vermutet zunächst den britischen Geheimdienst hinter dem Attentat. Elser wird an der Schweizer Grenze verhaftet und nach seinem Geständnis im KZ Sachsenhausen inhaftiert. Ende 1944 nach Dachau verlegt wird Johann Georg Elser am 9. April 1945 erschossen.
    Links: Georg Elser "Ich habe den Krieg verhindern wollen" - Eine Dokumentation, Georg-Elser-Arbeitskreis Heidenheim, Johann Georg Elser in der Wikipedia, Zum Gedenken an Johann Georg Elser

zum Seitenanfang

Zuletzt geändert am 09.04.2016

Email
Facebook Twitter! Instagram Pinterest LinkedIn Xing