Kalenderblatt vom 11. Oktober

Geburtstage | Ereignisse

Ulrich Zwingli
Hans Asper (1499-1571): Huldrych (Ulrich) Zwingli (1484-1531)
Der Reformator Huldrych Zwingli fällt am 11. Oktober 1531 in der Schlacht bei Kappel

Geburtstage am 11. Oktober:

  • 1671 (v. 346 Jahren): Friedrich IV. - König von Dänemark und Norwegen
  • 1787 (vor 230 Jahren): Karl Wilhelm Peschel - deutscher Schriftsteller
  • 1802 (vor 215 Jahren): August Kiß - deutscher Bildhauer
  • 1805 (v. 212 Jahren): Gustav von Struve - deutscher Politiker
  • 1806 (v. 211 Jahren): Alexander Karadordevic - Fürst von Serbien
  • 1810 (v. 207 Jahren): Anton Zwengauer - deutscher Maler
  • 1825 (v. 192 Jahren): Conrad Ferdinand Meyer - schweizerischer Schriftsteller
  • 1849 (v. 168 Jahren): Alfred von Wierusz-Kowalski - polnischer Maler
  • 1876 (v. 141 Jahren): Gertrud von Le Fort - deutsche Schriftstellerin
  • 1878 (v. 139 Jahren): Karl Hofer - deutscher Maler
  • 1882 (vor 135 Jahren): Will Vesper - deutscher Schriftsteller
  • 1884 (v. 133 Jahren): Eleanor Roosevelt - amerikanische Präsidentengattin
  • 1884 (v. 133 Jahren): Friedrich Bergius - Chemiker, Kohleverflüssigung, Holzverzuckerung, Nobelpreis 1931
  • 1885 (v. 132 Jahren): François Mauriac - französischer Schriftsteller
  • 1887 (vor 130 Jahren): Pierre Jean Jouve - französischer Schriftsteller
  • 1892 (vor 125 Jahren): Anton Räderscheidt - deutscher Maler
  • 1896 (v. 121 Jahren): Roman Ossipowitsch Jakobson - russisch- amerikanischer Sprachwissenschaftler
  • 1902 (v. 115 Jahren): Jayaprakash Narayan - indischer Parteipolitiker
  • 1903 (v. 114 Jahren): Hans Söhnker - deutscher Schauspieler
  • 1905 (v. 112 Jahren): Jean-Marie Villot - französischer Kardinal
  • 1929 (vor 88 Jahren): Liselotte Pulver - schweizerische Schauspielerin
  • 1938 (v. 79 Jahren): Sir Bobby Charlton - englischer Fußballspieler
  • 1942 (vor 75 Jahren): Amitabh Bachchan - indischer Filmschauspieler

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Ereignisse am 11. Oktober:

  • 1305 (v. 712 Jahren):Thema: Ungarn Otto III. (1261-1312), Herzog von Niederbayern, wird in Stuhlweißenburg (Székesfehérvár) als Belas V. zum König von Ungarn gekrönt. Bereits 1301 war ihm die Stephanskrone angeboten worden, was er jedoch aus innerpolitischen Gründen ablehnen musste. 1308 tritt Karl I. Robert (1288-1345) aus dem Haus Anjou seine Nachfolge an.
    Link: Otto III. in der Wikipedia
  • 1531 (v. 486 Jahren):Thema: Reformation Der schweizerische evangelische Theologe und Reformator der deutschsprachigen Schweiz, Huldrych (Ulrich) Zwingli (1484-1531) fällt in der Schlacht bei Kappel (im so genannten 2. Kappeler Krieg). Durch Bekanntschaft mit Erasmus von Rotterdam (1515), persönliche Erlebnisse wie seine Erkrankung in der Pestzeit (1519/20) und die Schriften von Martin Luther entwickelte Zwingli ein eigenes reformatorisches Verständnis und schuf ein kirchliches Reformprogramm (Abschaffung von Heiligenbildern, Klöstern, Prozessionen, Letzter Ölung usw.), das sich seit 1523 in Zürich durchsetzte, und von dort als eigener Zweig der Reformation in der deutschsprachigen Schweiz ausbreitete.
    Link: Ulrich Zwingli in der Wikipedia
  • 1605 (v. 412 Jahren): Der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra (1547-1616) veröffentlicht den ersten Teil seines Romans »El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha« (»Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha«). Der Roman erzählt die Geschichte des »Ritters von der traurigen Gestalt«, des verarmten spanischen Junkers Don Quijote, der jahrelang Ritterromane verschlungen und darüber den Verstand verloren hat. Auf seinem Pferd Rosinante und in Begleitung seines treuen Knappen Sancho Pansa (Sancho Panza) macht er sich in den Ebenen der Mancha auf die Suche nach Abenteuern. Der zweite Teil des Romans erscheint 1615.
    Link: »Don Quijote« in der Wikipedia
  • 1634 (v. 383 Jahren):Thema: Katastrophen Durch eine Sturmflut, die so genannte »Burchardiflut«, wird die nordfriesische Küste verwüstet und der Küstenverlauf verändert. 8.000 bis 15.000 Menschen sterben bei dem Unglück.
    Link: Burchardiflut in der Wikipedia
  • 1931 (v. 86 Jahren):Thema: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Nationalsozialisten, Deutschnationale und der »Stahlhelm« tagen in Bad Harzburg. Es kommt zur Bildung der »Harzburger Front«, die eine Neubildung der nationalistischen Opposition erreichen soll.
    Link: Stichwort »Harzburger Front« in der Wikipedia
  • 1956 (v. 61 Jahren): Der Deutsche Bundestag beschließt die Einführung einer »Verkehrssünderkartei« beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Bei Verkehrsdelikten werden »Strafpunkte« registriert. Bei mehr als fünf Punkten erhält die zuständige Führerscheinstelle eine Mitteilung, die eine Verwarnung aussprechen oder zum Verkehrsunterricht einladen kann. Beim Erreichen von zwölf Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen. Die »Kartei für Verkehrssünder« (Verkehrszentralregister) wird am 2. Januar 1958 wird in Betrieb genommen.
    Link: Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) Flensburg / Dresden
  • 1962 (vor 55 Jahren):Thema: Religion Papst Johannes XXIII. (1881-1963) eröffnet das »Zweite Vatikanisches Konzil«, das größte Konzil in der Geschichte der katholischen Kirche. 2.850 Kirchenfürsten aus 133 Ländern nehmen daran teil. Das Konzil endet am 8. Dezember 1965.
    Link: Das »Zweite Vatikanisches Konzil« in der Wikipedia
  • 1963 (v. 54 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Der französische Regisseur, Schriftsteller, Musiker, Choreograph, Schauspieler und Maler Jean Cocteau (1889-1963) stirbt in Milly-la-Foret bei Paris. Er beeinflusste alle avantgardistische Strömungen, vor allem den Surrealismus. Nahezu alle nahmhaften Künstler seiner Zeit gehörten zu seinem Freundeskreis. Sein populärster Film ist das poetische Märchen »La Belle et la Bete« (Es war einmal/Die Schöne und die Bestie, 1945/46), in dem sein Lebensgefährte Jean Marais (1913-1998) die Hauptrolle spielte.
    Links: Jean Cocteau bei www.prisma-online.de und »Die Schöne und die Bestie« bei arte
  • 1987 (vor 30 Jahren):Thema: BRD Uwe Barschel (CDU, 1944-1987), der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, wird tot in der Badewanne eines Genfer Hotels aufgefunden. Bis heute ist ungeklärt, ob es sich dabei um einen Selbstmord gehandelt hat. Der Medienreferent der Landesregierung Reiner Pfeiffer hatte dem Nachrichtenmagazin »Spiegel« Informationen über eine Bespitzelung von Barschels politischem Konkurrenten, Björn Engholm (*1939), im Auftrage Barschels zugespielt. Barschel bestritt eine Beteiligung und trat Anfang Oktober als Konsequenz seiner ehrenwörtlichen Falschaussage zurück. Untersuchungsausschüsse ergeben später, das Engholm bereits 1987 davon gewusst hatte. Er muss am 3. Mai 1993 als SPD-Vorsitzender und Ministerpräsident zurücktreten.
    »Über diese Ihnen gleich vorzulegenden Eidesstattlichen Versicherungen hinaus gebe Ihnen, gebe ich den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Schleswig-Holstein und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort, ich wiederhole: Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe haltlos sind.« (Uwe Barschel am 17. September 1987 vor dem Landtag in Schleswig-Holstein.)
    Link: Uwe Barschel in der Wikipedia
  • 1987 (vor 30 Jahren): Die Existenz des »Ungeheuers von Loch Ness« kann auch durch die groß angelegte wissenschaftliche Untersuchung »Operation Deepscan« nicht bewiesen werden. Eine Woche lang wird der See »Loch Ness« in der Nähe der schottischen Stadt Inverness mit Sonargeräten untersucht.
    Die Legende um das Monster reicht bis in das 6. Jahrhundert zurück. Der eigentliche Mythos beginnt jedoch erst mit einem Zeitungsbericht aus dem Jahre 1933: George Spicer und seine Frau schildern darin ihre Beobachtung eines Monsters, 12 bis 15 Meter groß, das in der Nähe des Loch Ness die Straße überquert haben soll. Weitere Meldungen angeblicher Sichtungen folgen. Ein Foto von Dr. Robert Rhines wird in den 1970er Jahren in der Zeitschrift »Nature« veröffentlicht. Der renommierte Wissenschaftler Sir Peter Scott gibt der Kreatur den Namen »Nessiteras rhombopteryx«. Das Foto erweist sich später als Computer-Fälschung. Auch das bekannteste Foto von »Nessie«, aufgenommen von Robert Wilson am 19. April 1934, wird 1994 als Fälschung entlarvt. Im Juli 2003 wird von der BBC eine weitere Sonar-Untersuchung des Loch Ness durchgeführt, bei der 600 Sonar-Geräte und modernste Satelliten-Navigations-Technik eingesetzt werden - ohne Erfolg.
    »I think if we were to get a fish on the scale that the contacts would suggest then I don't think anyone would be too dissatisfied and all those eye-witnesses would get their vindication.« (Adrian Shine, Projektleiter der »Operation Deepscan«)
    Link: Das »Ungeheuer von Loch Ness« in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 05.05.2009

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