Kalenderblatt vom 6. Oktober

Geburtstage | Ereignisse

Jenny Lind (1820-1887)
Die »Die schwedische Nachtigall« Jenny Lind (1820-1887) wird am 6. Oktober 1820 in Stockholm geboren. Porträt von Eduard Magnus (1799-1872).

Geburtstage am 6. Oktober:

  • 1289 (v. 730 Jahren): Wenzel III. - böhmischer König
  • 1459 (vor 560 Jahren): Martin Behaim - deutscher Kaufmann und Kosmograf
  • 1552 (v. 467 Jahren): Matteo Ricci - italienischer Jesuit und Theologe
  • 1768 (v. 251 Jahren): Joseph Madersperger - österr. Schneider
  • 1773 (v. 246 Jahren): Louis-Philippe I. - König von Frankreich 1830-1848, 'Bürgerkönig'
  • 1784 (v. 235 Jahren): Pierre Charles François Dupin - französischer Mathematiker
  • 1803 (v. 216 Jahren): Heinrich Wilhelm Dove - deutscher Meteorologe und Physiker
  • 1820 (v. 199 Jahren): Jenny Lind - schwedische Sopranistin
  • 1831 (v. 188 Jahren): Richard Dedekind - Mathematiker, Algebra, Zahlentheorie, Mengenlehre
  • 1847 (v. 172 Jahren): Adolf von Hildebrand - deutscher Bildhauer
  • 1882 (v. 137 Jahren): Karol Szymanowski - polnischer Komponist
  • 1887 (v. 132 Jahren): Le Corbusier (Edouard Jeanneret) - schweizerischer Architekt und Maler
  • 1889 (vor 130 Jahren): Schneor Salman Schasar - israelischer Politiker
  • 1902 (v. 117 Jahren): Jack Sharkey - amerikanischer Berufsboxer
  • 1903 (v. 116 Jahren): Ernest Thomas Sinton Walton - irischer Physiker
  • 1905 (v. 114 Jahren): Helen Wills - amerikanische Tennisspielerin
  • 1905 (v. 114 Jahren): Wolfgang Liebeneiner - deutscher Regisseur und Schauspieler
  • 1906 (v. 113 Jahren): Waldemar von Knoeringen - deutscher Politiker
  • 1913 (v. 106 Jahren): Meret Oppenheim - deutsch- schweizerische Künstlerin
  • 1924 (vor 95 Jahren): Süleyman Demirel - türkischer Politiker
  • 1930 (v. 89 Jahren): Hafiz Al Assad - syrischer Politiker
  • 1931 (vor 88 Jahren): Riccardo Giacconi - amerikanischer Physiker

zum Seitenanfang

Ereignisse am 6. Oktober:

  • 105 (v. 1914 Jahren): v.Chr.Thema: Römisches Weltreich In zwei Schlachten bei Arausio (Orange, Provence) und an der Rhône wird das römische Heer von den Kimbern und Teutonen vernichtend geschlagen. Die Kimbern und Teutonen sind die ersten Germanen, die das Römische Reich bedrohen. Sie stammen aus Nordjütland und von den Nordfriesischen Inseln. Eine drastische Klimaverschlechterung und schwere Sturmfluten, die ganze Küstenstriche verheeren, führen zu einer drohenden Hungersnot und zwingen sie zur Völkerwanderung. Nach der siegreichen Schlacht wandern die Kimbern nach Spanien weiter, die Teutonen bleiben in Gallien.
  • 1889 (vor 130 Jahren): Am Boulevard de Clichy in Paris wird das Vergnügungsetablissement »Moulin Rouge« eröffnet. Es wird schnell zum Symbol für das moderne Paris, der »French Cancan« wird weltberühmt. Der Maler Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) verewigt das »Moulin Rouge« und seine Tänzerinnen auf zahlreichen Plakaten.
    Link: Webseite zum Film »Moulin Rouge«
  • 1905 (v. 114 Jahren): Der deutsche Geograph und Forschungsreisende Ferdinand Freiherr von Richthofen (1833-1905) stirbt in Berlin. Als Geologe der preußischen Gesandtschaft reist er 1860 Ostasien, sowie von 1862-1868 nach Kalifornien. Weitere China-Reisen folgen von 1868-1872. Von 1875-1879 ist er als Professor der Geographie in Bonn tätig, 1883 in Leipzig, ab 1886 in Berlin. Werke: »China« (1877-83), »Aufgaben und Methoden der Geographie« (1883), »Führer für Forschungsreisende« (1901)
  • 1907 (v. 112 Jahren): Gründung des »Deutschen Werkbundes« (DWB) als Vereinigung von Künstlern, Industriellen und Handwerkern. Ziel ist eine Modernisierung der handwerklichen und industriellen Herstellung. Auch die Wettbewerbsbedingungen »deutscher Qualitätsarbeit« auf dem Weltmarkt sollen verbessert werden. Am 8. November 1934 wird die Vereinigung durch die Nationalsozialisten aufgelöst. Im August 1947 wird der »Deutsche Werkbund« neu gegründet. 1912 entsteht der »Österreichische Werkbund« und 1913 der »Schweizerische Werkbund«.
    Link: www.deutscher-werkbund.de
  • 1927 (v. 92 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Der erste Tonfilm, in dem auch gesprochen wird, »The Jazz Singer«, wird in Amerika uraufgeführt. Er leitet den Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm ein. Hauptdarsteller ist der Broadway-Star Al Jolson (1885-1950), dessen Satz »Say, Ma, listen to this...« die ersten gesprochenen Worte der Filmgeschichte sind. Im Jahr zuvor (am 6. August 1926) war mit »Don Juan« ein mit (von einem Vitaphon abgespielte) Musik unterlegter Film erfolgreich gelaufen. Als erster voll vertonter Film (»the first-ever all-talking motion picture«) gilt das am 6. Juli 1928 uraufgeführte Werk »Lights of New York« von Bryan Foy (1896-1977). Der erste Tonfilm überhaupt entstand nach neuesten Erkenntnissen bereits um 1895: ein alter Wachszylinder, der zufällig gefunden wurde, enthält den Soundtrack zu einem Film von William K. L. Dickson, dem Produktionsleiter in den Laboren von Thomas Alva Edison. Der »Kineto« (Film) dazu, der in den Edison-Archiven gefunden wurde, zeigt den Geige spielenden Dickson und 2 tanzende Techniker vor dem großen Trichter eines Grammophons (die damals auch zur Aufnahme dienten).
    Link: Der vergessene erste Tonfilm
  • 1939 (vor 80 Jahren):Thema: Film und Fernsehen In Hollywood (USA) hat die Filmkomödie »Ninotschka« des Filmregisseurs Ernst Lubitsch (1892-1947) Premiere. Die Hauptrollen spielen Melvyn Douglas (1901-1981) und Greta Garbo (1905-1990), die in ihrem vorletzten Film zum ersten Mal ausgelassen lacht und mit komödiantischem Talent überrascht.
    Link: Greta Garbo in der Wikipedia
  • 1945 (v. 74 Jahren): In München erscheint die erste Ausgabe der »Süddeutschen Zeitung« (»SZ«). Heute ist sie mit einer Auflage von täglich etwa 450.000 Exemplaren die größte überregionale Zeitung Deutschlands. Gegründet wurde sie von den Journalisten Edmund Goldschagg, Franz Josef Schöningh und August Schwingenstein.
  • 1966 (v. 53 Jahren):Thema: Die 68er In den USA werden die bisher frei erhältlichen Drogen LSD, Meskalin und Psilocybin verboten. LSD war die Modedroge der Hippie-Ära.
    Link: LSD in der Wikipedia
  • 1973 (v. 46 Jahren):Thema: Israel Am höchsten jüdischen Feiertag »Jom Kippur« greifen Ägypten und Syrien überraschend Israel an. Hintergrund ist die Weigerung Israels, die während des »Sechstagekrieges« 1967 besetzten arabischen Gebiete aufzugeben. Ägypten und Syrien erhalten Unterstützung durch die UdSSR, Israel durch die USA. Am 25. Oktober 1973 wird nach Vermittlungsbemühungen der Großmächte, die durch den Krieg in eine Ölkrise geraten, ein von der UN überwachter Waffenstillstand vereinbart. Israels Ministerpräsidentin Golda Meir (1898-1978) tritt als Folge des Krieges nach massiver innenpolitischer Kritik im April 1974 zurück.
    Link: Der Jom-Kippur-Krieg in der Wikipedia
  • 1981 (v. 38 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Der ägyptische Staatspräsident Anwar as-Sadat (1918-1981), Friedensnobelpreisträger 1978, fällt während der Parade zum 8. Jahrestag des Oktoberkrieges (Yom-Kippur-Krieg, 6. Oktober 1973) in Kairo einem Attentat islamischer Fundamentalisten zum Opfer. Sechs weitere Personen werden getötet, 28 werden verletzt. Die Attentäter sind Angehörige der islamistischen Gruppe »al-Jihad«. Ihr Anführer und 4 weitere Attentäter werden im März 1982 zum Tode verurteilt. Nachfolger Sadats wird der bisherige Vizepräsident Hosni Mubarak (*1928).
    Link: Anwar as-Sadat in der Wikipedia
  • 2006 (v. 13 Jahren): Der deutsche Tierfilmer Heinz Sielmann (1917-2006) stirbt in München. Dem Fernsehpublikum wurde Heinz Sielmann durch seine »Expeditionen ins Tierreich« bekannt.
    Link: www.sielmann-stiftung.de

zum Seitenanfang

Zuletzt geändert am 16.06.2015

Email
Facebook Twitter! Instagram Pinterest LinkedIn Xing