Kalenderblatt vom 18. September

Geburtstage | Ereignisse

Jean Baptiste Isabey: Der Wiener Kongress
Jean Baptiste Isabey (1767-1855): Der Wiener Kongress,
18. September 1814 - 9. Juni 1815

Geburtstage am 18. September:

  • 1520 (v. 497 Jahren): William Cecil Burghley - englischer Staatsmann
  • 1709 (v. 308 Jahren): Samuel Johnson - britischer Schriftsteller
  • 1786 (v. 231 Jahren): Christian VIII. - dänischer König
  • 1786 (v. 231 Jahren): Justinus Andreas Christian Kerner - deutscher Schriftsteller
  • 1806 (v. 211 Jahren): Heinrich Laube - deutscher Schriftsteller und Theaterdirektor
  • 1819 (v. 198 Jahren): Jean Bernard Léon Foucault - französischer Physiker, bestimmte die Lichtgeschwindigkeit, 'Foucaultsches Pendel'
  • 1838 (v. 179 Jahren): Anton Mauve - niederländischer Maler
  • 1838 (v. 179 Jahren): Otto Gebler - deutscher Maler
  • 1879 (v. 138 Jahren): Henri Dufaux - schweizerischer Flugzeugkonstrukteur
  • 1886 (v. 131 Jahren): Amelie Beese-Boutard - deutsche Fliegerin
  • 1893 (v. 124 Jahren): Alexander Korda - ungarisch-britischer Filmregisseur
  • 1905 (v. 112 Jahren): Greta Garbo - schwed. Filmschauspielerin, 'Anna Karenina', 'Königin Christine'
  • 1907 (vor 110 Jahren): Edwin Mattison McMillan - amerikanischer Physiker
  • 1908 (v. 109 Jahren): Franz Johannes August Grothe - deutscher Komponist, Pianist, schuf die Filmmusik zu über 170 Filmen, 'Ich denke oft an Piroschka' (1955)
  • 1909 (v. 108 Jahren): Kwame Nkrumah - ghanaischer Politiker
  • 1917 (vor 100 Jahren): Alexander Schmorell - deutscher Widerstandskämpfer, Mitbegründer der »Weißen Rose«
  • 1921 (v. 96 Jahren): Viktor Tschukarin - sowjetrussischer Kunstturner
  • 1939 (v. 78 Jahren): Jorge Fernando Branco de Sampaio - portugiesischer Politiker
  • 1942 (vor 75 Jahren): Wolfgang Schäuble - deutscher Politiker
  • 1971 (v. 46 Jahren): Lance Armstrong - amerikanischer Radrennfahrer

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Ereignisse am 18. September:

  • 324 (v. 1693 Jahren):Thema: Römisches Weltreich Konstantin I. (der Große, um 280-337) besiegt in der »Schlacht bei Chrysopolis« seinen oströmischen Mitregenten Licinius. Dadurch ist die Macht über das gesamte Römische Reich wieder in einer Hand. Konstantin lässt ab 326 die griechische Handelsstadt Byzanz zur christlichen Reichshauptstadt gestalten (siehe: 11. Mai 330). Der machtgierige Konstantin ist verantwortlich für die Ermordung seines Schwiegervaters Maximian (310), des Licinius (325) und dessen Sohn (336), seiner ersten Frau Fausta und seines Sohnes Crispus.
  • 1635 (v. 382 Jahren):Thema: Dreißigjähriger Krieg Der römisch-deutsche Kaiser Ferdinand II. (1578-1637) erklärt dem französischen König Ludwig XIII. (1601-1643), der mit den Schweden verbündet ist, den Krieg. Damit beginnt der »Schwedisch-Französische Krieg« (1635-1648), die vierte und gewalttätigste Phase des »Dreißigjährigen Krieges«.
  • 1814 (v. 203 Jahren):Thema: Napoléon Beginn des Wiener Kongresses, auf dem Monarchen und Staatsmänner der europäischen Mächte über eine Neuordnung Europas nach dem Sturz den französischen Kaisers Napoléon I. (1769-1821) verhandeln. Die wichtigsten Personen bei diesen langwierigen Verhandlungen sind der österreichische Reichskanzler Klemens Wenzel Fürst von Metternich, der den Vorsitz führt, der russische Zar Alexander I., der britische Außenminister Viscount Robert Stewart Castlereagh, der preußische Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg und der Franzose Charles-Maurice de Talleyrand.
    Der Kongress droht zeitweise zu scheitern, ein Krieg wird durch Napoléons Rückkehr und seiner »Herrschaft der 100 Tage« verhindert. Nach seiner Verbannung einigt man sich schließlich. Der Kongress endet am 9. Juni 1815.
    Die Kongressteilnehmer ignorieren die Zeichen der Zeit, als sie beschließen, die alte Fürstenmacht wieder herzustellen und den Bürgern das politische Mitspracherecht wieder zu nehmen. Die nationalen und freiheitlichen Hoffnungen des aufgeklärten Bürgertums werden unterdrückt, was zu Unruhen und zur Revolution in fast ganz Europa führt.
    Link: Der Wiener Kongress in der Wikipedia
  • 1851 (v. 166 Jahren):Thema: Amerika In New York erscheint die erste Ausgabe der »New York Daily Times«. Es ist eine republikanisch ausgerichtete Tageszeitung, die 1857 zur »New York Times« wird. Gegründet wird sie von Henry Jarvis Raymond (1820-1869) und George Jones (gestorben 1891). 1896 wird die kurz vor dem Bankrott stehende Zeitung von dem deutschstämmigen Adolph Simon Ochs (1858-1935) übernommen. In seinem Testament verfügt Ochs, dass die »New York Times« eine unabhängige Zeitung bleiben soll, die sich ohne Furcht für die Interessen der Allgemeinheit einsetzen und ohne Vorurteile oder Voreingenommenheit berichten soll.
    Die »New York Times« entwickelt sich zum wichtigsten Blatt der USA und zu einem der weltweit führenden Presseerzeugnisse.
    Links: New York Times Timeline 1851-1880 und US-Originale: New York Times
  • 1919 (v. 98 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Pola Negri (1894-1987) gelingt mit dem Film »Madame Dubarry« der internationale Durchbruch. Mit dem Regisseur Ernst Lubitsch (1892-1947) geht sie 1923 nach Hollywood, wo sie kurz darauf als erster Hollywood-Star europäischer (polnischer) Herkunft gefeiert wird. Ihre Rollen sind hauptsächlich die des mondänen Vamps. 1929, mit Beginn des Tonfilms, kehrt sie nach Deutschland zurück.
    Link: Pola Negri in der Wikipedia
  • 1927 (vor 90 Jahren): In Hohenstein in Ostpreußen wird ein Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Schlacht bei Tannenberg (1914) eingeweiht. Unter den 70.000 Teilnehmern sind auch Erich Ludendorff (1865-1937) und Paul von Hindenburg (1847-1934), dem der ehemalige Kaiser Wilhelm II. telegrafiert: »Möchte der Heldengeist von Tannenberg unser zerrissenes Volk durchdringen«. Hindenburg erklärt in einer Rede die Unschuld des Deutschen Reiches am Weltkrieg. Das Ausland ist entsetzt und empört. Auch die Feier zum 80. Geburtstag Hindenburgs am 2. Oktober gerät zu einem großen Spektakel mit hunderttausenden von jubelnden Teilnehmern.
  • 1961 (v. 56 Jahren): Während einer Friedensmission im Kongo kommt es zu einem Flugzeugabsturz, bei dem der Schriftsteller und Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Schwede Dag Hammarskiöld (Dag Hjalmar Agne Carl Hammarskjöld, 1905-1961), ums Leben kommt. Vieles an dem ungeklärt gebliebenen Vorfall spricht für ein gegen Hammarskjöld gerichtetes Mordkomplott der Geheimdienste Südafrikas, der USA und Großbritanniens. Noch im gleichen Jahr wird ihm posthum der Friedensnobelpreis verliehen.
    Link: Dag Hammarskjöld in der Wikipedia
  • 1970 (v. 47 Jahren): Der amerikanische Rockmusiker Jimi Hendrix (1942-1970) stirbt unter ungeklärten Umständen, vermutlich aber an der Einnahme von Drogen und Alkohol. Offizielle Todesursache ist »Tod durch Erbrechen«. Er gilt als einer der besten Rockgitarristen aller Zeiten.
    Link: Jimi Hendrix in der Wikipedia
  • 1973 (vor 44 Jahren): Die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik Deutschland werden Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UNO, United Nations Organization, Organisation der Vereinten Nationen).
    Link: Die »Vereinten Nationen« in der Wikipedia
  • 1981 (v. 36 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Der Film »Das Boot« des Regisseurs Wolfgang Petersen (*1941) wird in Deutschland uraufgeführt. Die Verfilmung des Romans von Lothar-Günther Buchheim (*1918) schildert das Schicksal des deutschen U-Bootes »U 96« und seiner Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Die Hauptrollen spielen Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Martin Semmelrogge, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Claude-Oliver Rudolph, Jan Fedder und Oliver Stritzel. Mit Kosten von 25 Millionen DM ist es die bisher teuerste deutsche Filmproduktion.
    Link: »Das Boot« in der Wikipedia
  • 2004 (v. 13 Jahren):Thema: Katastrophen Vier schwere Wirbelstürme verwüsten die Inseln der Karibik und den Süden der Vereinigten Staaten. Am 13. August fordert der Hurrikan »Charley« 33 Menschenleben, »Frances« verwüstet Ende September die Bahamas und Florida und tötet 11 Menschen. 2,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Kurz darauf wütet »Ivan« und tötet mindestens 122 Menschen. Dem Hurrikan »Jeanne« fallen über 3.000 Menschen zum Opfer, eine Springflut lässt die Stadt Gonaives im Wasser untergehen, weite Gebiete Haitis werden zerstört. Forscher befürchten eine Zunahme der Naturkatastrophen.
    Link: »Hurricane Jeanne« in der englischen Wikipedia
  • 2005 (v. 12 Jahren):Thema: BRD In Deutschland finden die (um 1 Jahr vorgezogenen) Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag statt (siehe auch: 1. Juli 2005). Entgegen der Prognosen führender Meinungsforschungsinstitute erreichen CDU/CSU und FDP keine absolute Mehrheit. Das amtliche Endergebniss: die SPD erhält 34.2 Prozent der Stimmen (222 Sitze), die CDU/CSU 34.6 Prozent (226 Sitze), die Grünen 8.1 Prozent (51 Sitze), die FDP 9.8 Prozent (61 Sitze), die Linke 8.7 Prozent (54 Sitze) und die restlichen Parteien 3.9 Prozent. Sowohl Angela Merkel (CDU) als auch Gerhard Schröder (SPD) sehen sich mit der Regierungsbildung beauftragt. Am 10. Oktober 2005 beschließen die Spitzen von CDU und SPD die Bildung einer großen Koalition unter einer Kanzlerin Angela Merkel. Am 22. November wird Angela Merkel zur ersten Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt.
    »Ich weiß nicht, ob bei dem Herrn Bundeskanzler angekommen ist, dass Rot-Grün abgewählt wurde. Es gibt nur eins, dass der den Regierungsauftrag bekommt, der die stärkste Fraktion stellt.« (Angela Merkel, Kanzlerkandidatin der Union am Wahlabend)
    Link: Die Bundestagswahl 2005 in der Wikipedia
  • 2011 (v. 6 Jahren): Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus sorgt die Piratenpartei für eine Sensation: sie zieht mit 8,9 Prozent der Wählerstimmen erstmalig in ein Landesparlament ein. Für die FDP wird die Wahl zum Desaster, sie erreicht nur 1,8 Prozent (minus 5,8). Die SPD erhält 28,3 (minus 2,5), die CDU 23,4 (plus 2,1), die Grünen 17,6 (plus 4,5) und die Linke 11,7 Prozent (minus 1,7) der Stimmen.
    Link: Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2011

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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