Kalenderblatt vom 5. September

Geburtstage | Ereignisse

Pieter Brueghel d. Ä.: Schlaraffenland
Pieter Brueghel d.Ä. (1526/30-1569): Schlaraffenland (1567)
Der niederländische Maler und Grafiker Pieter Brueghel d.Ä. stirbt am 5. September 1569 in Brüssel

Geburtstage am 5. September:

  • 1568 (vor 450 Jahren): Tommaso Campanella - italienischer Philosoph und Utopist
  • 1638 (vor 380 Jahren): Ludwig XIV. - König von Frankreich 1643-1715, 'Sonnenkönig', französischer Absolutismus
  • 1666 (v. 352 Jahren): Gottfried Arnold - pietistischer Liederdichter und Kirchenhistoriker
  • 1704 (v. 314 Jahren): Maurice Quentin de La Tour - französischer Maler
  • 1733 (vor 285 Jahren): Christoph Martin Wieland - deutscher Schriftsteller
  • 1735 (v. 283 Jahren): Johann Christian Bach - deutscher Komponist und Organist
  • 1766 (v. 252 Jahren): John Dalton - engl. Physiker, Chemiker, Begründer der mod. Atomtheorie
  • 1771 (v. 247 Jahren): Karl - österr. Erzherzog und Feldherr
  • 1774 (v. 244 Jahren): Caspar David Friedrich - deutscher Maler
  • 1791 (v. 227 Jahren): Giacomo Meyerbeer - deutscher Komponist
  • 1817 (v. 201 Jahren): Graf Alexei Konstantinowitsch Tolstoi - russischer Schriftsteller
  • 1843 (vor 175 Jahren): Anselm Schott - deutscher katholischer Theologe
  • 1876 (v. 142 Jahren): Wilhelm Ritter von Leeb - deutscher Generalfeldmarschall
  • 1881 (v. 137 Jahren): Otto Bauer - österr. Politiker (Sozialdemokrat)
  • 1896 (v. 122 Jahren): Heimito von Doderer - österr. Schriftsteller
  • 1902 (v. 116 Jahren): Darryl Francis Zanuck - amerikanischer Filmproduzent und Studioleiter
  • 1905 (v. 113 Jahren): Arthur Koestler - engl.-deutsch. Schriftsteller ungarischer Herkunft, schrieb ungarisch, deutsch und englisch, ursprünglich Zionist, ('Sonnenfinsternis', 1940)
  • 1912 (v. 106 Jahren): John Cage - amerikanischer Komponist und Schriftsteller
  • 1912 (v. 106 Jahren): Kristina Söderbaum - schwedische Filmschauspielerin
  • 1915 (v. 103 Jahren): Horst Sindermann - deutscher Politiker
  • 1935 (v. 83 Jahren): Dieter Hallervorden - deutscher Schauspieler und Kabarettist
  • 1939 (v. 79 Jahren): Susumu Tonegawa - japanischer Biologe
  • 1940 (v. 78 Jahren): Raquel Welch - amerikanische Filmschauspielerin
  • 1942 (v. 76 Jahren): Werner Herzog - deutscher Filmemacher
  • 1946 (v. 72 Jahren): Freddie Mercury - englischer Rocksänger
  • 1951 (v. 67 Jahren): Paul Breitner - deutscher Fußballspieler

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Ereignisse am 5. September:

  • 1569 (v. 449 Jahren): In Brüssel stirbt der niederländische Maler und Grafiker Pieter Brueghel d.Ä. (1526/30-1569), auch »Bauern-Brueghel« genannt. Er ist der bedeutendste niederländische Künstler des 16. Jahrhunderts. Zu seinen Hauptwerken gehören: »Landschaft mit Sturz des Ikarus« (um 1558), »Der Bau des babylonischen Turms« (1563), »Bauernhochzeit« (um 1568) und »Das Gleichnis vom Blinden« (1568).
  • 1866 (v. 152 Jahren):Thema: Berühmte Bauwerke Am jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana wird die Neue Synagoge in Berlin unter Anwesenheit des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck eingeweiht. Am 17. Mai 1859 hatte der Bau unter der Leitung des Architekten Eduard Knoblauch (1801-1865) begonnen und wurde unter August Stüler (1800-1865) fortgesetzt. Schon im Juli 1861 wird das Richtfest gefeiert, dann jedoch verzögern sich die Bauarbeiten wegen der aufwendigen Innenausstattung und durch kriegsbedingte Materialknappheit.
    Die Synagoge mit ihrer 50 Meter hohen, von goldenen Rippen umfassten Kuppel, der kunstvollen Ornamentik und der meisterhaften Deckenkonstruktion aus Stahl wird schnell zu einer besonderen Sehenswürdigkeit Berlins. Es ist die größte und und prächtigste Synagoge Deutschlands mit Platz für 1.800 Männer und 1.200 Frauen. Laut der »Illustrirten Berliner Morgenzeitung« ist es »ein Gebäude, welches mitten in die moderne prosaische Welt die Wunder des Orients zaubert«.
    Der letzte Gottesdienst in der Synagoge findet am 30. März 1940 statt. Bei Luftangriffen am 22./23. November 1943 wird die Synagoge schwer beschädigt, im Jahre 1958 wird die Haupthalle gesprengt. Am 7. Mai 1995 erfolgt die Einweihung der Neuen Synagoge als »Centrum Judaicum«.
    Link: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
  • 1869 (v. 149 Jahren):Thema: Berühmte Bauwerke »Ich habe die Absicht, die alte Burgruine Hohenschwangau bei der Pöllatschlucht neu aufbauen zu lassen im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen und muss Ihnen gestehen, dass ich mich sehr freue, dort einst zu hausen ... der Punkt ist einer der schönsten, die zu finden sind, heilig und unnahbar ... Auch Reminiszenzen aus »Tannhäuser« ... und »Lohengrin« werden Sie dort finden...« schreibt der bayerische König Ludwig II. (1845-1886) 1868 an den von ihm verehrten Komponisten Richard Wagner (1813-1883). Die Bauarbeiten am Schloss Neuschwanstein beginnen am 5. September 1869 nach Plänen des Architekten Eduard Riedel, die der Theatermaler Christian Jank bildlich umsetzt. 1874 übernimmt Georg Dollmann die Bauleitung. Erst 1892 wird der Bau vollendet, der heute als Vorbild des klassischen Märchenschlosses gilt.
    Link: Offizielle Homepage von Schloss Neuschwanstein
  • 1905 (v. 113 Jahren): Der »Friedensvertrag von Portsmouth« (USA) beendet den »Russisch-Japanischen Krieg« (1904-1905), der sich am Streit um die Mandschurei und Korea entzündet hatte. Für seine Vermittlungstätigkeit erhält US-Präsident Theodore Roosevelt (1858-1919) 1906 den Friedensnobelpreis.
    Die Kampfhandlungen hatten am 8. Februar 1904 mit einem japanischen Überraschungsangriff auf russische Kriegsschiffe vor Port Arthur begonnen. Am 2. Januar 1905 kapitulieren die Russen unter General Anatolij Stössel in Port Arthur.
    Am 27. Mai 1905 unterliegt die russische Baltikumflotte unter Admiral Sinowi P. Roschdestwenski der japanischen Flotte unter Admiral Heihachiro Togo in der »Seeschlacht von Tschuschima«. 5.000 Russen finden den Tod, 6.000 geraten in Gefangenschaft, auch der schwerverletzte Admiral Roschdestwenski. Auf japanischer Seite gibt es 116 Tote. Der Sieg entscheidet den »Russisch-Japanischen Krieg« (1904-1905) für die Japaner. In Russland kommt es in der Folge zur Meuterei der Matrosen, so auch am 27. Juni 1905 auf dem »Panzerkreuzer Potemkin« und am 28. Juni durch die Schwarzmeerflotte.
    Link: Der Russisch-Japanische Krieg in der Wikipedia
  • 1970 (v. 48 Jahren):Thema: Katastrophen Bei dem Training zum 41. »Großen Preis von Italien« in Monza verunglückt der Formel-1-Rennfahrer Jochen Rindt (1942-1970) tödlich. Sein »Lotus 72« rast mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h in die Leitplanken, überschlägt sich und zerbricht in mehrere Teile. Unfallursache ist der Bruch der Bremswelle. Jochen Rindt, der sich nicht korrekt angeschnallt hatte, stirbt an einer gerissenen Luftröhre und einem eingedrückten Brustkasten. Der gebürtige Deutsche mit österreichischer Lizenz hatte 1970 bereits fünf Grand-Prix-Rennen gewonnen und wird aufgrund seines Punktevorsprungs posthum zum Formel-1-Weltmeister erklärt.
    Link: Jochen Rindt in der Wikipedia
  • 1972 (v. 46 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Palästinensische Mitglieder der Terrorgruppe »Schwarzer September« dringen in das Olympische Dorf in München ein, töten zwei israelische Sportler und nehmen neun Israelis als Geiseln. Die Terroristen fordern die Freilassung von über 200 Häftlingen aus israelischen Gefängnissen. Auf dem Flughafen Fürstenfeldbruck kommt es zu einer stundenlangen Schießerei mit der Polizei, wobei die neun Geiseln, fünf Araber und 1 Polizist sterben. 3 Terroristen werden festgenommen. Als Vergeltungsmaßnahme startet Israel Übergriffe auf Flüchtlingslager und Grenzdörfer im Libanon.
    Trotz des Entsetzens über diese Tat werden die Olympischen Spiele nach eintägiger Unterbrechung fortgesetzt. Als Begründung sagt der IOC-Präsident, dass man nicht zulassen dürfe, dass eine Handvoll Terroristen den Kern der internationalen Zusammenarbeit und des guten Willens zerstören, den die Olympischen Spiele darstellen. Der amerikanische Schwimmer Mark Spitz, der jüdischen Glaubens ist, der Star der Spiele und Gewinner von sieben Goldmedaillen, verlässt München unmittelbar nach Bekanntwerden der Ermordung der zwei israelischen Sportler.
    Links: Das Ende der heiteren Spiele: Mord und Geiselnahme im olympischen Dorf, Geiselnahme von München
  • 1977 (v. 41 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Der deutsche Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer (1915-1977) wird von einem Terrorkommando der Rote-Armee-Fraktion (RAF) entführt, um inhaftierte Terroristen freizupressen. Bei der Entführung werden drei Polizisten und Schleyers Fahrer Heinz Marcicz ermordet. Schleyer wird am 18. Oktober erschossen, seine Leiche wird am 19. Oktober 1977 in Mülhausen im Elsass/Frankreich aufgefunden.
    Link: Hanns-Martin Schleyer in der Wikipedia
  • 1980 (v. 38 Jahren):Thema: Schweiz Nach 10jähriger Bauzeit wird der Sankt-Gotthardtunnel zwischen Göschenen und Airolo für den Verkehr freigegeben. Mit einer Länge von 16,3 km ist es die längste unterirdische Straßenverbindung der Welt.
    Link: Der Sankt-Gotthardtunnel in der Wikipedia
  • 1994 (v. 24 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Der deutsche Privatsender Pro 7 zeigt die erste Folge der erfolgreichen Mystery-Serie »Akte X« (»The X-Files«). Darin versuchen die FBI-Agenten Fox Mulder (David Duchovny) und Dana Scully (Gillian Anderson) außergewöhnliche, z.T. paranormale Vorgänge aufzuklären. Während Mulder von der Existenz von Außerirdischen überzeugt ist und überall Verschwörungen der Regierungsbehörden vermutet, ist Scully die Skeptikerin, die für alle Vorgänge natürliche Erklärungen sucht.
    Link: The X Net - The X-Files
  • 1995 (v. 23 Jahren): Trotz heftiger internationaler Proteste lässt Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac (*1932) unter dem Muroroa-Atoll im Südpazifik eine Atombombe zünden. Um 23:30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit detoniert die Bombe in einer Tiefe von 600 Metern. Am 6. September kommt es in Papeete, der Hauptstadt von Französisch-Polynesien, zu antifranzösischen Protesten und Ausschreitungen der Bevölkerung, mehrere Gebäude werden in Brand gesetzt.
    Link: Mururoa in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 26.06.2013

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