Kalenderblatt vom 24. August

Geburtstage | Ereignisse

Karl Pavlovich Bryulov: Der letzte Tag von Pompeji
Karl Pavlovich Bryulov (1799-1852): Der letzte Tag von Pompeji.
Der »Untergang von Pompeji« erfolgte am 24. August 79 durch den Ausbruch des Vesuv.

Geburtstage am 24. August:

  • 1420 (v. 598 Jahren): Albrecht vom Eyb - deutscher Humanist
  • 1694 (v. 324 Jahren): Theodor Neuhoff - König von Korsika
  • 1724 (v. 294 Jahren): George Stubbs - englischer Maler
  • 1740 (v. 278 Jahren): Iwan VI. - russischer Zar
  • 1772 (v. 246 Jahren): Wilhelm I. - erster König der Niederlande 1814-1840
  • 1818 (vor 200 Jahren): Hugo Bürkner - deutscher Illustrator, Holzschneider und Radierer
  • 1837 (v. 181 Jahren): Theodore Dubois - französischer Organist und Komponist
  • 1839 (v. 179 Jahren): Eduard Napravnik - tschechischer Komponist
  • 1865 (v. 153 Jahren): Ferdinand I. - rumänischer König
  • 1875 (v. 143 Jahren): Victor Toyka - deutscher Industrieller
  • 1899 (v. 119 Jahren): Jorge Luis Borges - argentinischer Schriftsteller
  • 1899 (v. 119 Jahren): Ruth Schaumann - deutsche Dichterin
  • 1903 (v. 115 Jahren): Graham Sutherland - britischer Maler und Radierer
  • 1911 (v. 107 Jahren): Friedrich Luft - deutscher Kritiker und Schriftsteller
  • 1927 (v. 91 Jahren): Harry M. Markowitz - amerikanischer Nationalökonom
  • 1942 (v. 76 Jahren): Ernst-Joachim Küppers - deutscher Schwimmer

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Ereignisse am 24. August:

  • 79 (v. 1939 Jahren):Thema: Katastrophen Bei dem Vulkanausbruch des Vesuv wird die süditalienische Stadt Pompeji mit Regen aus Asche, Geröll und Bimsstein bedeckt. Durch die so genannte »Monte-Somma-Eruption« werden riesige Mengen von Lava, Schlamm, Geröll und Asche freigesetzt und bedecken die Städte Pompeji, Herculaneum, Stabiae und Oplontis mit einer 6 Meter hohen Schicht. Die meisten der 20.000 Einwohner sterben bei dem Unglück.
    Link: Der Untergang von Pompeji in der Wikipedia
  • 410 (v. 1608 Jahren):Thema: Römisches Weltreich Der Westgotenkönig Alarich (um 370-410) erobert Rom und lässt die Stadt von 30.000 Männern drei Tage lang plündern. Dies ist die zweite Plünderung in der Geschichte Rom (nach der »Gallierkatastrophe« am 18. Juli 387 v.Chr.). Bereits in den Jahren 408 und 409 hatte Alarich Rom belagert. Seine Eroberung löst Entsetzen und Panik im gesamten Römischen Reich aus. Nach dem Überfall ziehen die Westgoten weiter nach Süden - sie wollen in das gold- und getreidereiche Afrika eindringen. Sie kommen aber nicht einmal über die Straße von Messina. Alarich stirbt Ende 410; der Legende nach wird er im Flussbett des Busento nahe bei Cosenza (Süditalien) bestattet. Die Westgoten ziehen weiter nach Gallien und Aquitanien.
  • 1572 (v. 446 Jahren): Bei der »Pariser Bluthochzeit« in der Nacht zum 24. August 1872 (»Bartholomäusnacht«) werden etwa 3.000 Hugenotten ermordet, darunter auch der Hugenottenführer Admiral Gaspard de Coligny (1519-1572). Veranlasst wird dies durch die Königinmutter und Regentin Katharina de'Medici anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Margarete mit König Heinrich III. von Navarra (Heinrich IV.), zu der sich Tausende Hugenotten und ihre Anführer in Paris aufhalten. In den folgenden Tagen weiten sich die Angriffe auf die Provinz auf, wo nochmals 10.000 Hugenotten umgebracht werden.
    Link: Die Bartholomäusnacht in der Wikipedia
  • 1963 (vor 55 Jahren): Erstaustragung der Fußball-Bundesliga. Erster Bundesliga-Meister wird der 1. FC Köln.
    Link: Die Fußball-Bundesliga in der Wikipedia
  • 1989 (v. 29 Jahren):Thema: Polen Das polnische Parlament (Sejm) wählt den Kandidaten des »Bürgerkomitees Solidarität«, Tadeusz Mazowiecki (*1927), zum ersten nichtkommunistischen Ministerpräsidenten seit dem Zweiten Weltkrieg. Seit 1980 hatte das Bürgerkomitee für soziale Verbesserungen und die Zulassung freier Gewerkschaften gekämpft.
    Der Wahl vorausgegangen waren Gespräche am eigens dafür geschaffenen »runden Tisch« zwischen der kommunistischen Führung und der Opposition. Am 17. April 1989 hatte das Warschauer Bezirksgericht die seit Verhängung des Kriegsrechts im Jahre 1981 verbotene Gewerkschaft Solidarnosc wieder zugelassen und Wahlen sowie eine Verfassungsreform beschlossen. Am 4. und 18. Juni 1989 gewinnt das »Bürgerkomitee Solidarität« die ersten freien Parlamentswahlen seit dem Zweiten Weltkrieg.
    Link: Tadeusz Mazowiecki in der Wikipedia
  • 1991 (v. 27 Jahren): Michail Gorbatschow (*1931), Staatspräsident der UdSSR, tritt als KPdSU-Generalsekretär zurück.
    Am 19. August 1991 war es zu einem Putsch reformfeindlicher Kräfte gekommen, die Gorbatschow stürzen wollten. Ein achtköpfiges so genanntes Notstandskomitee stellten Gorbatschow an seinem Urlaubssitz auf der Krim unter Hausarrest, über Moskau und Teile des Landes wurde der Ausnahmezustand verhängt. Durch den Widerstand der Bevölkerung und dem Eingreifen des russischen Präsidenten Boris Jelzin (1931-2007) bricht der Staatsstreich am 21. August zusammen. Am 22. August übernimmt Gorbatschow wieder die Amtsgeschäfte. Am 17. Dezember 1991 beschließen Jelzin und Gorbatschow die Auflösung der UdSSR zum 31. Dezember 1991, am 21. Dezember schließen sich elf von 15 ehemaligen Sowjetrepubliken zur »Gemeinschaft Unabhängiger Staaten« (»GUS«) zusammen, am 25. Dezember tritt Gorbatschow von seinem Amt als sowjetischer Staatspräsident zurück.
    Link: Michail Sergejewitsch Gorbatschow in der Wikipedia
  • 1991 (v. 27 Jahren): Die Ukraine erklärt ihre Unabhängigkeit. Hauptstadt des flächenmäßig zweitgrößten Landes Europas ist Kiew (2,65 Millionen Einwohner). Erster Staatspräsident ist von 1991-1994 Leonid Krawtschuk (*1934).
    Link: Die Ukraine in der Wikipedia
  • 1992 (v. 26 Jahren):Thema: Katastrophen Der Hurrikan »Andrew« verursacht verheerende Schäden im US-Bundesstaat Florida. Es ist einer der schwersten Wirbelstürme aller Zeiten. Insgesamt sterben 65 Menschen bei dem Unglück, 250.000 Menschen werden (vorrübergehend) obdachlos. Die Schädenshöhe in den USA beträgt etwa 25 Milliarden US-Dollar.
    Link: Hurricane Andrew (16.-28. August 1992)
  • 2006 (v. 12 Jahren): Der in Bremen geborene und aufgewachsene türkische Staatsbürger Murat Kurnaz (*1982), von Januar 2002 bis August 2006 in Guantánamo-Bay inhaftiert, landet auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein und wird ohne Anklage freigelassen. Während einer Reise durch Pakistan wurde Kurnaz im November 2001 von pakistanischen Behörden bei einer Routinekontrolle festgenommen. Er wurde den US-Behörden in Afghanistan übergeben, die ihn dann im Januar 2002 in das umstrittene US-Gefangenenlager Guantánamo-Bay überstellten. Kurnaz berichtet von Folter und grausamer Behandlung und erhebt schwere Vorwürfe gegen die deutsche Bundesregierung.
    Links: Die illegale Inhaftierung von Murat Kurnaz und Murat Kurnaz in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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