Kalenderblatt vom 30. Juni

Geburtstage | Ereignisse

Emile Jean Horace Vernet (1789-1863): Selbstporträt
Emile Jean Horace Vernet (1789-1863): Selbstporträt.
Der französische Militärmaler und Lithograph Emile Jean Horace Vernet wird am 30. Juni 1789 in Paris geboren.

Geburtstage am 30. Juni:

  • 1470 (v. 549 Jahren): Karl VII. - König von Frankreich 1483-1498
  • 1503 (v. 516 Jahren): Johann Friedrich I. der Großmütige - sächsischer Kurfürst
  • 1685 (v. 334 Jahren): Dominikus Zimmermann - deutscher Baumeister
  • 1722 (v. 297 Jahren): Georg (Jirí Antonín) Benda - böhmischer Komponist und Geiger
  • 1755 (v. 264 Jahren): Paul François Jean Nicolas Vicomte de Barras - französischer Offizier und Politiker
  • 1789 (vor 230 Jahren): Emile Jean Horace Verne - französischer Militärmaler und Lithograph
  • 1807 (v. 212 Jahren): Friedrich Theodor von Vischer - deutscher Schriftsteller, Publizist, Philosoph, 'Ästhetik', 'Auch Einer'
  • 1814 (vor 205 Jahren): Franz Freiherr von Dingelstedt - deutscher Theaterintendant und Schriftsteller
  • 1884 (vor 135 Jahren): Franz Halder - deutscher General
  • 1893 (v. 126 Jahren): Walter Ernst Paul Ulbricht - deutscher Politiker
  • 1909 (vor 110 Jahren): Cyril Northcote Parkinson - britischer Historiker und Journalist
  • 1911 (v. 108 Jahren): Czeslaw Milosz - polnischer Schriftsteller
  • 1912 (v. 107 Jahren): Ludwig Bölkow - deutscher Unternehmer und Konstrukteur
  • 1926 (v. 93 Jahren): Paul Berg - amerikanischer Biochemiker
  • 1926 (v. 93 Jahren): Peter Alexander - österreichischer Sänger, Schauspieler und Entertainer
  • 1966 (v. 53 Jahren): Mike Tyson - amerikanischer Boxer
  • 1975 (vor 44 Jahren): Ralf Schumacher - deutscher Autorennfahrer

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Ereignisse am 30. Juni:

  • 1520 (v. 499 Jahren): Der vorletzte Herrscher (seit 1502) der Azteken, Moctezuma II. (Motecuzoma Xocoyotzin, spanisch: Montezuma, um 1465-1520), wird von seinen Landsleuten zu Tode gesteinigt. Er hatte versucht, sie von einem Aufstand gegen die rücksichtslos plündernden Spanier unter Hernán Cortés (1485-1547) abzuhalten, die er für Götter hielt. Die Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 1520 wird auch »la noche triste« (die traurige Nacht) genannt.
    Link: Der Aufstand vom 30. Juni 1520 in der Wikipedia
  • 1918 (v. 101 Jahren): Italien und Frankreich erkennen die Selbständigkeit der Tschechoslowakei an. Großbritannien folgt am 13. August, die USA am 3. September 1918.
    Link: Die Tschechoslowakei in der Wikipedia
  • 1946 (v. 73 Jahren): Die USA starten ihr Atomwaffenprogramm mit der Zündung eines Nuklearsprengsatzes auf dem südpazifischen Bikini-Atoll (um 22:00:34 GMT). Über 40.000 amerikanische Soldaten sind an der Operation »Crossroads« beteiligt. Die Bevölkerung des Atolls wird zunächst auf das 200 Kilometer entfernte Rongerik-Atoll gebracht, später auf das Kwajalein-Atoll und schließlich auf die Insel Kili. 72 ausrangierte Kriegsschiffe werden in einer Lagune des Südsee-Atolls verankert. An Bord dieser Schiffe sind zahlreiche Versuchstiere - darunter 400 Schweine, 2.000 Ziegen und 4.000 Ratten - von denen 90 Prozent die Explosion überleben, die aber in den folgenden Tagen an den Folgen der radioaktiven Strahlung sterben. Am 24./25. Juli 1946 wird die zweite Bombe - unter einem Schiff in 27 Meter Wassertiefe - gezündet. Die Tests lösen das weltweite atomare Wettrüsten aus.
    Link: Das Bikini-Atoll in der Wikipedia
  • 1948 (v. 71 Jahren):Thema: Erfinder, Forscher, Wissenschaftler Die Wissenschaftler John Bardeen (1908-1991), Walter Houser Brattain (1902-1987) und William Bradford Shockley (1910-1989) entwickeln im Labor der Bell Telephone Laboratories in Murray Hilly (New Jersey, USA) den ersten Spitzentransistor. Bereits am 23. Dezember 1947 hatten sie einen Prototyp des ersten Verstärkers in Halbleitertechnik realisiert, den sie »transistor« nannten. 1956 erhalten die 3 Wissenschaftler den Physik-Nobelpreis »für ihre Untersuchungen an Halbleitern und die Entdeckung des Transistoreffekts« (d.h. für die Verstärkung elektrischer Signale). Das erste Transistorradio bringt die Firma Regency 1954 heraus, der erste transistorbestückte Rechenautomat geht am 19. März 1955 in Betrieb.
  • 1981 (v. 38 Jahren):Thema: Film und Fernsehen In deutschen Fernsehen läuft in der ARD die erste Folge der Fernsehserie »Dallas«, die erfolgreichste Fernsehserie der 1980er Jahre. Darin geht es um den Clan der Ewings, die durch Öl reich geworden sind. Die wichtigsten Figuren sind der "böse" J.R. Ewing (Larry Hagman), der ständig Intrigen ausheckt; seine versoffene Frau Sue Ellen Ewing (Linda Gray); sein "netter" Bruder Bobby Ewing (Patrick Duffy) und dessen Frau Pamela Ewing (Victoria Principal), die dem verhassten Barnes-Clan angehört. Gute Seele der Famile ist "Miss Ellie" (Barbara Bel Geddes), die Mutter von J.R. und Bobby. Weitere unvergessene Namen: Cliff Barnes, Ray Krebbs, Lucy Ewing und Afton Cooper.
    Link: Dallas Fan Club
  • 2000 (v. 19 Jahren): In Santa Monica (Kalifornien) stirbt der amerikanische Schauspieler Walter Matthau (Walter John Matthow, 1920-2000). Zusammen mit Jack Lemmon (1925-2001), mit dem er befreundet war, drehte er 11 Filme, darunter: »Der Glückspilz« (1966), »Ein seltsames Paar« (1967), »Extra-Blatt« (1974), »Buddy Buddy« (1981), »Ein verrücktes Paar« (1993) und »Immer noch ein seltsames Paar« (1998). 1966 erhielt er den Oscar™ als bester Nebendarsteller in »Der Glückspilz«.
    Link: Walter Matthau in der Internet Movie Database (IMDb)
  • 2010 (v. 9 Jahren): Die Bundesversammlung wählt den Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Christian Wulff (*1959), zum neuen Bundespräsidenten. Obwohl die schwarz-gelbe Koaliton aus CDU/CSU und FDP eine satte Mehrheit von 21 Stimmen hat, gelingt dies erst im dritten Wahlgang. Hier erhält Wulff 625 Stimmen. Joachim Gauck, Kandidat von SPD und Grünen, erhält 494 Stimmen. Es gibt 121 Enthaltungen, zwei Stimmen sind ungültig. Die Wahl wird - auch im Vorfeld - von einem enormen Medienecho begleitet und zur Schicksalswahl hochgeschrieben, der Ablauf wird als ein Debakel für Kanzlerin Angela Merkel und ihre schwarz-gelbe Koalition dargestellt. Christian Wulff tritt am 17. Februar 2012 von seinem Amt zurück.
    Links: Wulffs Schlappe wirkt nach, Versuch einer Einordnung des Spiels mit und von Gauck

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Zuletzt geändert am 16.06.2015

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