Kalenderblatt vom 19. April

Geburtstage | Ereignisse

Sébastien Bourdon: Christina von Schweden auf einem Pferd
Sébastien Bourdon (1616-1671): Christina von Schweden auf einem Pferd.
Die ehemalige schwedische Königin Christina (Christine, 1626-1689) stirbt am 19. April 1689 in Rom.

Geburtstage am 19. April:

  • 1752 (v. 267 Jahren): Friederike Brion - Goethes Jugendliebe
  • 1759 (vor 260 Jahren): Amos Whittemore - amerikanischer Erfinder
  • 1759 (vor 260 Jahren): August Wilhelm Iffland - deutscher Schauspieler und Schriftsteller
  • 1772 (v. 247 Jahren): David Ricardo - britischer Bankier, Börsenmakler und Nationalökonom
  • 1793 (v. 226 Jahren): Ferdinand I. - österreichisch- ungarischer Kaiser
  • 1801 (v. 218 Jahren): Gustav Theodor Fechner - deutscher Naturforscher, Philosoph, begründete d. Psychophysik
  • 1832 (v. 187 Jahren): Don José Echegaray y Eizaguirre - spanischer Schriftsteller
  • 1868 (v. 151 Jahren): Max von Schillings - deutscher Komponist
  • 1872 (v. 147 Jahren): Alice Salomon - Frauenrechtlerin, Sozialpädagogin
  • 1882 (v. 137 Jahren): Margery Corbett Ashby - englische Frauenrechtlerin
  • 1883 (v. 136 Jahren): Getulio Vargas - brasilianischer Politiker
  • 1891 (v. 128 Jahren): Françoise Rosay - französische Schauspielerin
  • 1896 (v. 123 Jahren): Niklaus Stöcklin - schweizerischer Grafiker und Maler
  • 1908 (vor 111 Jahren): Joseph Keilberth - deutscher Dirigent
  • 1912 (v. 107 Jahren): Glenn Theodore Seaborg - amerikanischer Chemiker
  • 1928 (v. 91 Jahren): Alexis Korner - britischer Blues- und Jazzmusiker
  • 1932 (v. 87 Jahren): Fernando Botero - kolumbianischer Maler und Bildhauer
  • 1934 (vor 85 Jahren): Jayne Mansfield - amerikanische Filmschauspielerin
  • 1942 (vor 77 Jahren): Frank Elstner - deutscher Showmaster
  • 1944 (vor 75 Jahren): James J. Heckman - amerikanischer Ökonometriker

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Ereignisse am 19. April:

  • 1529 (vor 490 Jahren):Thema: Reformation Auf dem zweiten »Reichstag zu Speyer« fordert Ferdinand I. (1503-1564, ab 1531 römischer König, Kaiser von 1556-1564, ungarischer und böhmischer König 1526-1564), der Bruder Karls V. (1500-1558), die Aufhebung des Reichstagsbeschlusses von 1526, der den Landesherren die persönliche Stellung zur Reformation überlassen hat. Die 19 evangelischen Reichsstände lehnen dies in einer »protestatio« ab. Die Vertreter der neuen Glaubensrichtung werden daraufhin »Protestanten« genannt. Der Protest bedeutet die endgültige Spaltung der evangelischen und katholischen Reichsstände.
  • 1560 (v. 459 Jahren):Thema: Reformation In Wittenberg stirbt der deutsche reformatorische Theologe und Humanist Philipp Melanchthon (Philipp Schwarzerdt, »Praeceptor Germaniae«, 1497-1560), der engste Mitarbeiter Martin Luthers.
    Link: Philipp Melanchthon im Heiligenlexikon
  • 1689 (vor 330 Jahren): In Rom stirbt die ehemalige schwedische Königin Christina (Christine, 1626-1689), die Tochter Gustavs II. Adolf (1594-1632). Die Förderin der Wissenschaften holte u.a. auch René Descartes (1596-1650) an ihren Hof. 1654 dankte sie zugunsten ihres Vetters Karl Gustav von Pfalz-Zweibrücken (Karl X. Gustav, 1622-1660) ab, war aber weiterhin diplomatisch tätig. Sie trat zum Katholizismus über und lebte ab 1655 vorwiegend in Rom.
    Link: Christina von Schweden in der Wikipedia
  • 1775 (v. 244 Jahren):Thema: Amerika Beginn des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1775-1783) mit dem Gefecht bei Lexington in Massachusetts. Die amerikanischen Rebellen bleiben erfolgreich. Am 15. Juni 1775 werden die amerikanischen Armeen zur Kontinental-Armee (Continental Army) erklärt und George Washington (1732-1799) zum Oberbefehlshaber ernannt. Der Krieg endet am 19. Oktober 1781 mit dem Sieg der verbündeten US-amerikanischen und französischen Landstreitkräfte über die Armee des britischen Generals Charles Cornwallis bei Yorktown. Die Friedensverhandlungen dauern aber noch bis zum 3. September 1783 an.
    Link: Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg in der Wikipedia
  • 1824 (vor 195 Jahren): In Mesolongion (Griechenland) stirbt der englische Dichter Lord Byron (George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron of Rochdale, 1788-1824). Bereits durch seine ersten Werke (1812-1818) berühmt geworden, lebte Byron ab 1816 in Italien. Um sich im griechischen Freiheitskampf zu engagieren, reiste er nach Griechenland, wo er kurz darauf an Malaria erkrankte und starb. Er gehört zu den großen englischen Romantikern. Seine Freundschaft mit dem Ehepaar Percy Bysshe Shelley (1792-1822) und Mary Shelley (1797-1851) führten zu Mary Shelleys Roman »Frankenstein or The Modern Prometheus« (1818).
    Link: Lord Byron in der Wikipedia
  • 1882 (v. 137 Jahren): In Downe House (heute zu London-Bromley) stirbt der britische Naturforscher Charles Robert Darwin (1809-1882), der Begründer der modernen Evolutionstheorie.
    Link: Charles Darwin in der Wikipedia
  • 1906 (v. 113 Jahren): Der französische Physiker und Nobelpreisträger Pierre Curie (1859-1906) stirbt bei einem tragischen Verkehrsunfall - das Hinterrad eines Pferdefuhrwerks zermalmt den Kopf des gestürzten Forschers. Seit dem 26. Juli 1895 war Curie mit der polnischen Physikerin Maria Sklodowska (1867-1934) verheiratet, mit der er 1898 das Radium und das Polonium als Spaltprodukte der Pechblende entdeckt hatte. 1903 wurden die beiden dafür mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnet.
    Link: Pierre Curie in der Wikipedia
  • 1943 (v. 76 Jahren):Thema: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Beginn des Aufstandes im Warschauer Ghetto. Als die letzten 60.000-70.000 dort noch lebenden Menschen von Bataillonen der SS deportiert werden sollen, leistet die jüdische Untergrundorganisation unter Führung von Mordecai Anielewics erheblichen Widerstand und kann die SS zunächst zum Rückzug zwingen. Kurz darauf beginnt die Beschießung des Ghettos und am Tag darauf wird mit Flammenwerfern jedes Haus in Brand gesteckt. Am 16. Mai wird der Aufstand nach Sprengung der Synagoge niedergeschlagen. Über 56.000 Menschen sterben, die Überlebenden werden in die Vernichtungslager deportiert.
    Link: Das »Warschauer Ghetto« in der Wikipedia
  • 1945 (v. 74 Jahren):Thema: Nachkriegszeit In Hannover erfolgt bei einer Zusammenkunft ehemaliger Sozialdemokraten die Wiederbegründung der SPD. Am 5. Oktober 1945 findet in Wennigsen am Deister die erste Gesamtkonferenz der deutschen Sozialdemokraten statt. Maßgebliche Persönlichkeiten des Wiederaufbaus der Partei sind Kurt Schumacher (1895-1952) und Erich Ollenhauer (1901-1963). Der erste Parteitag der SPD nach dem Zweiten Weltkrieg findet am 9. Mai 1946 in Hannover statt. Zum Vorsitzenden wird Kurt Schumacher gewählt.
    »In dieser Partei ist Raum für diejenigen, die im Geist des Kommunistischen Manifests, wie für diejenigen, die im Geist der Bergpredigt kommen.« (Kurt Schumacher)
  • 1956 (v. 63 Jahren): In der St.-Charles-Kathedrale von Monte Carlo heiratet Fürst Rainier III. von Monaco (1923-2005) die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly (1929-1982), die sich nun Fürstin Gracia Patricia nennt. Monaco wird zum Paradies des internationalen Jet-Set und Treffpunkt der »oberen Zehntausend«.
    Link: Fürstin Gracia Patricia von Monaco
  • 1993 (v. 26 Jahren): 80 Mitglieder der »Davidianer-Sekte« sterben bei dem Angriff der Bundespolizei FBI auf das Sektenhauptquartier in Waco (Texas), als das Gebäude innerhalb kurzer Zeit niederbrennt. Vorausgegangen waren 51-tägige Verhandlungen; Sektenführer David Koresh hatte jedoch eine Durchsuchung der festungsähnlichen Anlage nach Waffen abgelehnt.
  • 1995 (v. 24 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Bei einem Bombenanschlag auf ein Behördengebäude in Oklahoma City (USA) werden 168 Menschen getötet und 650 verletzt. Es ist der bisher schwerste Bombenanschlag in der Geschichte der USA. Der mutmaßliche Täter, der amerikanische Ex-Soldat und Rechtsextremist Timothy McVeigh, wird am 13. Juni 1997 zum Tode verurteilt.
    Link: »Oklahoma City Bombing« in der Wikipedia
  • 2005 (v. 14 Jahren):Thema: Religion Der aus Deutschland stammende Joseph Kardinal Ratzinger (*1927) wird auf dem Konklave in Rom zum 266. Papst - Benedikt XVI. - gewählt. Ratzinger wurde 1981 unter seinem Vorgänger Papst Johannes Paul II. (1920-2005) zum Präfekten der Glaubenskongregation ernannt. Ab 2002 war er Dekan des Kardinalskollegiums. Die Amtseinführung von Benedikt XVI. erfolgt am 24. April 2005. Am 11. Februar 2013 kündigt er die Aufgabe seines Pontifikats aus Altersgründen zum 28. Februar 2013 an.
    »Liebe Brüder und Schwestern! Nach dem großartigen Papst Johannes Paul II. haben die Herren Kardinäle mich, einen einfachen, demütigen Arbeiter im Weinberg des Herrn, zum Diener der Kirche gewählt. Mich tröstet, dass der Herr auch mit unzureichenden Mitteln regieren und arbeiten kann. Vor allem vertraue ich mich eurem Gebet an. In der Freude des auferstandenen Herrn gehen wir voran. Der Herr wird uns helfen. Und Maria, seine Mutter, wird uns helfen. Vielen Dank.« (Benedikt XVI.)
    Links: Joseph Ratzinger in der Wikipedia, Papst Benedikt oder Die große Täuschung

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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