Kalenderblatt vom 11. April

Geburtstage | Ereignisse

Hans Holbein d.J.: Die Gesandten, 1533
Hans Holbein d.J. (1497/98-1543): Die Gesandten Jean de Dinteville und George de Selve, 1533.
Der amerikanische Kunsthistoriker John North beschreibt in seinem Buch »The Ambassadors' Secret« (2002), dass die in dem Bild vorhandenen wissenschaftlichen Gegenstände den Ort und die Zeit der Darstellung beschreiben, den 11. April 1533. Weitere Infos zum Bild in der Wikipedia

Geburtstage am 11. April:

  • 146 (v. 1872 Jahren): Septimius Severus - römischer Kaiser
  • 1370 (v. 648 Jahren): Friedrich I. der Streitbare - erster Kurfürst aus dem Haus Wettin
  • 1492 (v. 526 Jahren): Margarete von Navarra - französisch-spanische Herrscherin und Dichterin
  • 1661 (v. 357 Jahren): Antoine Coypel - französischer Maler
  • 1713 (v. 305 Jahren): Luise Adelgunde Victorie Gottsched - deutsche Schriftstellerin
  • 1723 (vor 295 Jahren): Franz Anton Bustelli - deutscher Porzellanmodelleur
  • 1741 (v. 277 Jahren): Johann Heinrich Merck - deutscher Schriftsteller
  • 1755 (v. 263 Jahren): James Parkinson - britischer Arzt
  • 1767 (v. 251 Jahren): Jean Baptiste Isabey - französischer Maler
  • 1770 (v. 248 Jahren): George Canning - britischer Politiker
  • 1806 (v. 212 Jahren): Anton Alexander Graf von Auersperg - österreichischer Dichter
  • 1825 (v. 193 Jahren): Ferdinand Lasalle - deutscher Politiker, Mitbegründer u. Vorsitzender der ersten sozialist. Arbeiterpartei (ADAV)
  • 1869 (v. 149 Jahren): Gustav Vigeland - norwegischer Bildhauer
  • 1891 (v. 127 Jahren): Sergej Prokofjew - russischer Komponist und Pianist
  • 1897 (v. 121 Jahren): Caspar Neher - deutscher Bühnenbildner
  • 1905 (v. 113 Jahren): Attila József - ungarischer Dichter, schrieb über das Leiden des ungarischen Proletariats
  • 1908 (vor 110 Jahren): Theodor Schieder - deutscher Historiker
  • 1920 (v. 98 Jahren): Emilio Colombo - italienischer Politiker

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Ereignisse am 11. April:

  • 1241 (vor 777 Jahren):Thema: Mongolenreiche Die Mongolen unter Batu Khan (um 1205-1256) besiegen den ungarischen König Bela IV. (1206-1270) in der »Schlacht an der Theiß« bei der Brücke von Mohi. Die mongolischen Verbände ziehen verwüstend und mordend durch Ungarn und dringen bis Kroatien und an die Adria vor. Als Anfang 1242 die Nachricht vom Tod des Großkhans Ögedei (am 11. Dezember 1241 in Karakorum) eintrifft, ziehen sich die Mongolen in ihre Heimat zurück.
    Link: Batu Khan in der Wikipedia
  • 1713 (v. 305 Jahren): Der »Frieden von Utrecht« beendet den »Spanischen Erbfolgekrieg« (1701-1714) zwischen Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden (Generalstaaten), Brandenburg-Preußen, Portugal und Savoyen. Kaiser Karl VI. (1685-1740), der weiterhin Anspruch auf die spanische Krone erhebt, und das Heilige Römische Reich treten dem Frieden nicht bei - der Krieg mit Frankreich wird mit dem »Frieden von Rastatt« (6./7. März 1714) und dem »Frieden von Baden« (7. September 1714) beendet.
    Der »Spanische Erbfolgekrieg« (1701-1714) war durch den Tod des letzten spanischen Habsburgers, König Karl II. von Spanien, am 1. November 1700 ausgelöst worden. Dieser war kinderlos gestorben und hatte Philipp (V., 1683-1746) von Bourbon, Herzog von Anjou und Enkel des französischen Königs Ludwig XIV. (»Sonnenkönig«, 1638-1715) zum Universalerben eingesetzt. Philipps Erbrecht wird jedoch von den österreichischen Habsburgern und anderen europäischen Staaten bestritten. Es kommt zu mehreren Schlachten, darunter die »Schlacht bei Höchstädt« am 13. August 1704 und die »Schlacht von Ramillies« am 23. Mai 1706.
    Link: Der »Frieden von Utrecht« in der Wikipedia
  • 1921 (v. 97 Jahren):Thema: Wilhelm II. Die letzte Königin von Preußen und deutsche Kaiserin Auguste Viktoria ( Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg, 1858-1921), Frau des ehemaligen deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859-1941), stirbt in Haus Doorn in den Niederlanden. Ihre Leiche wird nach Potsdam überführt.
  • 1945 (v. 73 Jahren):Thema: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg US-Truppen erreichen das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Rund 21.000 Häftlinge werden befreit. Im Konzentrationslager Buchenwald waren seit der Errichtung im Sommer 1937 etwa 240.000 Menschen in Haft. Etwa 43.000 Häftlinge starben hier, vor allem an Unterernährung, Seuchen, Misshandlungen, qualvollen medinzinischen Experimenten oder durch die harte Arbeit in den Steinbrüchen. Andere wurden planmäßig getötet, so auch der KPD-Politiker Ernst Thälmann (1886-1944), der hier am 18. August 1944 erschossen wurde.
    Link: Die Befreiung des KZ Buchenwald
  • 1968 (vor 50 Jahren):Thema: Die 68er Rudi Dutschke (1940-1979), der Vorsitzende des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), wird bei einem Mordanschlag durch den Münchner Arbeiter Josef Bachmann schwer verletzt. Die Folge sind zahlreiche zum Teil gewalttätige Demonstrationen.
    Dutschke schließt sich 1963 der »Subversiven Aktion« an, die 1964 im SDS aufgeht. Von 1965 bis 1968 ist er führender Theoretiker der »außerparlamentarischen Opposition« (APO). Nach der Bildung der »Großen Koalition« (SPD/CDU/CSU) 1966 und der Erschießung des Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 durch die Polizei organisiert er zahlreiche Demonstrationen. Proteste richten sich u.a. gegen den Vietnam-Krieg und Notstandsgesetze.
    Nach dem Attentat lebt Dutschke in London (1968-1971, Ausweisung wegen »subversiver Tätigkeit«) und Arhus, Dänemark. Ab 1975 arbeitet er für die FU Berlin. Am 24. Dezember 1979 stirbt er an den Spätfolgen des Attentats.
    Link: Rudi Dutschke in der Wikipedia
  • 2002 (v. 16 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Bei dem Anschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel Djerba sterben 21 Menschen, darunter 14 deutsche Touristen. Viele Menschen werden schwer verletzt. Im Juni 2002 bekennt sich die islamistische Terrororganisation Al-Qaida zu dem Anschlag.

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Zuletzt geändert am 11.04.2016

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