Kalenderblatt vom 8. April

Geburtstage | Ereignisse

August Schoefft: István Széchenyi
Der ungarische Reformer Gróf István Széchenyi (Graf Stephan Széchenyi, 1791-1860) stirbt am 8. April 1860. Porträt von August Schoefft (1809-1888).

Geburtstage am 8. April:

  • 412 (v. 1607 Jahren): Proklos - griechischer Philosoph
  • 1336 (v. 683 Jahren): Timur Lenk - Mongolenherrscher, herrschte über größte zusammenhängende Staatsgebilde in der gesamten Geschichte der Menschheit
  • 1605 (v. 414 Jahren): Philipp IV. - spanischer König 1621-1665
  • 1655 (v. 364 Jahren): Ludwig Wilhelm I. - badischer Markgraf
  • 1692 (v. 327 Jahren): Giuseppe Tartini - italienischer Violinist und Komponist
  • 1695 (v. 324 Jahren): Johann Christian Günther - deutscher Schriftsteller
  • 1798 (v. 221 Jahren): Dionysios Solomos - griechischer Schriftsteller und Freiheitskämpfer
  • 1818 (v. 201 Jahren): August Wilhelm von Hofmann - deutscher Chemiker
  • 1818 (v. 201 Jahren): Christian IX. - dänischer König
  • 1843 (v. 176 Jahren): Renato Fucini - italienischer Schriftsteller
  • 1859 (vor 160 Jahren): Edmund Husserl - deutscher Philosoph, Begründer der Phänomenologie
  • 1860 (v. 159 Jahren): Józef Baron Weyssenhoff - polnischer Schriftsteller
  • 1866 (v. 153 Jahren): Ferruccio Busoni - italienisch- deutscher Komponist und Pianist
  • 1866 (v. 153 Jahren): Fritz Mackensen - deutscher Grafiker, Bildhauer und Maler
  • 1869 (vor 150 Jahren): Harvey Cushing - amerikanischer Arzt
  • 1872 (v. 147 Jahren): Ivan Bloch - deutscher Mediziner, Begründer der Sexualwissenschaft
  • 1875 (v. 144 Jahren): Albert I. - belgischer König
  • 1892 (v. 127 Jahren): Richard Joseph Neutra - österreichisch-amerikanischer Architekt
  • 1893 (v. 126 Jahren): Mary Pickford - kanadische Schauspielerin
  • 1902 (v. 117 Jahren): Josef Krips - österreichischer Dirigent
  • 1904 (v. 115 Jahren): Sir John Hicks - brit. Nationalökonom, Nobelpreis 1972
  • 1911 (v. 108 Jahren): Melvin Calvin - amerik. Chemiker, 'Calvin-Zyklus', Chemie-Nobelpreis 1961
  • 1912 (v. 107 Jahren): Sonja Henie - norwegische Eiskunstläuferin
  • 1919 (vor 100 Jahren): Heidemarie Hatheyer - österreichische Schauspielerin
  • 1919 (vor 100 Jahren): Ian Douglas Smith - rhodesischer Politiker
  • 1924 (vor 95 Jahren): Günther Pfitzmann - deutscher Schauspieler und Kabarettist
  • 1929 (vor 90 Jahren): Hans Korte - deutscher Theater- und Fernsehschauspieler
  • 1929 (vor 90 Jahren): Jacques Brel - französischer Chansonnier
  • 1938 (v. 81 Jahren): Kofi Annan - UN-Generalsekretär, ghanaischer Politiker
  • 1941 (v. 78 Jahren): Vivienne Westwood - britische Modeschöpferin
  • 1950 (v. 69 Jahren): Grzegorz Lato - polnischer Fußballspieler
  • 1960 (v. 59 Jahren): Birgit Friedmann - deutsche Langstreckenläuferin
  • 1968 (v. 51 Jahren): Patricia Arquette - amerikanische Filmschauspielerin

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Ereignisse am 8. April:

  • 1492 (v. 527 Jahren): Der italienische Politiker und Stadtherr von Florenz (ab 1469) Lorenzo de'Medici il Magnifico (1449-1492) stirbt in Florenz. Unter seiner Herrschaft wurde Florenz kultureller und politischer Mittelpunkt Italiens. Der Renaissancefürst Lorenzo förderte Künstler wie Sandro Botticelli und Michelangelo Buonarotti.
    Link: Lorenzo de'Medici in der Wikipedia
  • 1735 (v. 284 Jahren):Thema: Ungarn Der ungarische Freiheitskämpfer Ferenc Rákóczi II. (Franz II. Rákóczi, 1676-1735) stirbt im türkischen Exil. Während der »Kuruzzenkriege« (1703-1711) steht der Siebenbürger Fürst an der Spitze des längsten und erfolgreichsten Aufstandes gegen die Herrschaft der Habsburger. Bis 1707 können die Österreicher beinahe vollständig aus Ungarn vertrieben werden. Trotz seiner guten diplomatischen Beziehungen zu Frankreich und Russland erhält Rákóczi jedoch keine Unterstützung, und so wendet sich schließlich das Blatt: am 3. August 1708 werden die Kuruzzen bei Trencínc (Trentschin) geschlagen, nach weiteren Niederlagen geht im April 1711 auch die letzte größere Siedlung, Kosice (Kaschau), verloren. Der »Frieden von Szatmár« (Sathmar), geführt von dem Oberbefehlshaber des Kuruzzenheeres, Baron Sándor Károly, beendet die Kämpfe und räumt den Ungarn einige Rechte ein (u.a. Religionsfreiheit). Die angebotene Amnestie schlägt Rákóczi jedoch aus, er geht zunächst nach Polen, dann nach Frankreich und schließlich in die Türkei.
    Link: Aufstand von Franz II. Rákóczi
  • 1860 (v. 159 Jahren):Thema: Ungarn Der ungarische Reformer Gróf István Széchenyi (Graf Stephan Széchenyi, 1791-1860) begeht Selbstmord. Er gilt als eine der populärsten historischen Persönlichkeiten des Landes. Durch ihn wird die Ungarische Akademie der Wissenschaften gegründet, wofür er ein Jahreseinkommen stiftet. Er veranlasst die Regulierung der Donau und der Tisza (Theiß), um die Hochwassergefahr zu bannen. Széchenyi gilt auch als »Vater der Dampfschifffahrt« auf der Donau und dem Balaton (Plattensee). Er organisiert den Ausbau eines gepflasterten Straßennetzes, fördert die Bank- und Kreditgeschäfte sowie die Finanzierung der Wirtschaft, den Pferdesport und damit auch die moderne Pferdezucht. Auch der Bau der berühmten Kettenbrücke (Széchenyi Lánchíd) und anderer Einrichtungen in Budapest geht auf ihn zurück. István Széchenyi war ein Mensch mit vielen großartigen Ideen, aber auch voller Selbstzweifel.
    Link: Count István Széchenyi (1791-1860)
  • 1874 (vor 145 Jahren): Der am 5. Februar 1874 von Reichskanzler Otto von Bismarck dem Reichstag vorgelegte »Entwurf eines Gesetzes über den Impfzwang« tritt in Kraft, damit wird die Pockenschutzimpfung zur Pflicht. Dies ist die Konsequenz aus der verheerenden Pockenepidemie im Deutschen Reich, die während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 in Frankreich ausgebrochen und nach Deutschland eingeschleppt worden war. In Preußen starben 1871 fast 60.000 Menschen an Pocken, 400.000 weitere erkrankten.
    Link: Thema »Schutzimpfung« in der Wikipedia
  • 1945 (v. 74 Jahren):Thema: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Amerikanische Bomber greifen am »Weißen Sonntag« die Innenstadt von Cloppenburg (Niedersachsen) an. Besonders betroffen ist die Gegend um die St. Andreas-Kirche, in der 200 Kinder ihre Kommunion feiern. Am 10. April 1945 erfolgt der zweite Angriff.
    Link: Cloppenburgs Zentrum bombardiert
  • 1973 (v. 46 Jahren): In Mougins (Südfrankreich) stirbt der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer Pablo Picasso (Pablo Ruiz Picasso, 1881-1973), einer der bedeutendsten, kreativsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Der Begründer des Kubismus und Pionier der modernen Malerei schuf zahlreiche Meisterwerke. Sein Gemälde »Junge mit Pfeife« (1905) wird am 5. Mai 2004 für 104,2 Millionen US-Dollar (85,7 Millionen Euro) bei dem Auktionshaus Sotheby's in New York versteigert. Bis zum 19. Juni 2006 ist es das teuerste Gemälde der Welt.
    Links: Pablo Picasso in der Wikipedia und Boy With a Pipe
  • 2005 (v. 14 Jahren):Thema: Religion Um an der Totenmesse des 2. April 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II. (Karol Wojtyla, 1920-2005) teilzunehmen, reisen etwa 3,5 Millionen Menschen nach Rom, darunter auch 200 Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt. Geleitet wird die Zeremonie, das größte Medienereignis des Jahres 2005, von dem deutschen Kardinal Joseph Ratzinger (*16. April 1927), der am 19. April zum neuen Papst gewählt wird.
    Link: Johannes Paul II. in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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