Kalenderblatt vom 25. März

Geburtstage | Ereignisse

Eugène Delacroix: Griechenland auf den Ruinen von Missolunghi
Eugène Delacroix (1798-1863): Griechenland auf den Ruinen von Missolunghi.
Am 25. März 1821 beginnt der griechische Freiheitskampf gegen die Herrschaft der Osmanen.

Geburtstage am 25. März:

  • 1252 (v. 764 Jahren): Konradin - schwäbischer Herzog
  • 1347 (v. 669 Jahren): Katharina von Siena - italienische Mystikerin
  • 1528 (v. 488 Jahren): Jakob Andreä - deutscher lutherischer Theologe
  • 1614 (v. 402 Jahren): Juan Carreno de Miranda - spanischer Maler
  • 1621 (v. 395 Jahren): Matthäus Merian der Jüngere - deutscher Maler und Buchhändler
  • 1699 (v. 317 Jahren): Johann Adolf Hasse - deutscher Komponist
  • 1767 (v. 249 Jahren): Joachim Murat - König von Neapel und Adjutant Napoléons
  • 1786 (vor 230 Jahren): Giovanni Battista Amici - italienischer Astronom
  • 1800 (v. 216 Jahren): Heinrich von Decken - deutscher Geologe
  • 1822 (v. 194 Jahren): Albrecht Ritschl - deutscher protestantischer Theologe
  • 1839 (v. 177 Jahren): Marianne Hainisch - österreichische Frauenrechtlerin
  • 1860 (v. 156 Jahren): Friedrich Naumann - deutscher Theologe und Politiker
  • 1863 (v. 153 Jahren): Adalbert Czerny - Kinderarzt, Mitbegründer d. modern. Kinderheilkunde
  • 1867 (v. 149 Jahren): Arturo Toscanini - italienischer Dirigent
  • 1877 (v. 139 Jahren): Alphonse de Chateaubriant - französischer Schriftsteller
  • 1881 (vor 135 Jahren): Béla Bartók - ungar. Komponist u. Pianist ('Herzog Blaubarts Burg', 1911; 'Tanzsuite', 1923; 'Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug', 1937
  • 1881 (vor 135 Jahren): Mary Webb - englische Dichterin
  • 1899 (v. 117 Jahren): Jacques Audiberti - französischer Schriftsteller
  • 1905 (vor 111 Jahren): Adolf Hennecke - deutscher Bergarbeiter und Politiker
  • 1908 (v. 108 Jahren): Helmut Käutner - Filmregisseur, zahlreiche Klassiker, 'Der Hauptmann von Köpenick', 'Unter den Brücken', 'Die letzte Brücke'
  • 1908 (v. 108 Jahren): Sir David Lean - britischer Regisseur
  • 1911 (v. 105 Jahren): Willy Anthoons - belgischer Bildhauer
  • 1914 (v. 102 Jahren): Norman Ernest Borlaug - amerikanischer Agrarwissenschaftler
  • 1921 (vor 95 Jahren): Simone Signoret - französische Schauspielerin
  • 1926 (vor 90 Jahren): Laszlo Papp - ungarischer Boxer
  • 1936 (vor 80 Jahren): Carl "Charley" Kaufmann - deutscher Leichtathlet
  • 1942 (v. 74 Jahren): Aretha Franklin - amerikanische Sängerin
  • 1947 (v. 69 Jahren): Sir Elton John - britischer Popsänger und Pianist
  • 1976 (vor 40 Jahren): Wladimir Klitschko - ukrainischer Boxer

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Ereignisse am 25. März:

  • 1306 (v. 710 Jahren): Der Freiheitskämpfer Robert Bruce (1274-1329) wird in Scone (Schottland) als Robert I. zum König der Schotten gekrönt. Seine Herrschaft kann er nur gegen erhebliche Widerstände im Land festigen. Durch seinen Sieg in der »Schlacht von Bannockburn« (bei Stirling, 23. - 24. Juni 1314) über die zahlenmäßig überlegenen Engländer unter Eduard II. (1284-1327) erreicht Schottland die Unabhängigkeit von England.
    Link: Robert I. in der Wikipedia
  • 1821 (vor 195 Jahren):Osmanisches Reich / Türkei Germanos, der Metropolit (Bischof) der Kirchenprovinz Patras, erhebt im Kloster Stagia Laura die Kreuzesfahne zum Aufstand der Griechen gegen die Herrschaft der Osmanen und ruft die Bewohner des Peleponnes zu den Waffen (der 25. März ist heute Nationalfeiertag in Griechenland). Im Februar 1825 landet der ägyptische General Ibrahim Pascha (1789-1848) mit seinen Truppen in Morea und erobert Missolunghi trotz schweren Widerstandes am 22. April 1826. Die bisher neutralen Großmächte Russland, England und Frankreich unterzeichnen am 6. Juli 1827 den »Londoner Vertrag« zur Unterstützung Griechenlands. Die türkisch-ägyptische Flotte wird am 20. Oktober 1827 in der »Seeschlacht von Navarino« vernichtet, ein französisches Pazifikationskorps zwingt Ibrahim Pascha im Oktober 1828 zur Räumung Moreas. Durch das Londoner Protokoll vom 3. Februar 1830, dem die türkische Regierung am 24. April beitritt, wird Griechenland zum souveränen Königreich erklärt.
    Am 9. Oktober 1831 wird der bereits am 11. April 1827 zum Regenten des neuen Staates auf sieben Jahre gewählte Graf Kapodistrias ermordet. Am 7. Mai 1832 wird Prinz Otto von Bayern (1815-1897) zum König von Griechenland bestimmt und bis zu seiner Volljährigkeit (1835) eine bayerische Regentschaft eingesetzt.
    Link: Die Griechische Revolution in der Wikipedia
  • 1957 (v. 59 Jahren): In Rom unterzeichnen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland, Belgiens, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande den »Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft« (»EWG«), der am 1. Januar 1958 in Kraft tritt. Zugleich wird der Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomenergiegemeinschaft (Euratom) unterzeichnet. Die Römischen Verträge gelten als die »Gründungsdokumente« der heutigen Europäischen Union (EU).
    Links: Die »Römischen Verträge« in der Wikipedia und 50 Jahre Römische Verträge
  • 1958 (v. 58 Jahren): Der deutsche Bundestag beschließt die Ausstattung der Bundeswehr mit Atomwaffen im Rahmen der NATO, falls es nicht zu einer allgemeinen Abrüstungsvereinbarung kommt.
  • 1996 (vor 20 Jahren):Thema: Terrorismus und Kriminalität Der Literaturwissenschaftler und Multimillionär Jan Philipp Reemtsma (*1952) wird vor der Tür seines Hauses in Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. Man hält ihn im Kellerraum eines Hauses bei Bremen gefangen und lässt ihn nach Zahlung eines Lösegeldes von 30 Millionen DM am 26. April 1996 wieder frei. Die Kommunikation mit den Gangstern erfolgt über Kleinanzeigen in der »Hamburger Morgenpost«, die mit den Worten »Alles Gute Ann Kathrin« beginnen. Zwei der Täter können Ende Mai gefasst werden, der Drahtzieher, Thomas Drach, wird am 28. März 1998 in Buenos Aires verhaftet. Die Fahndungserfolge sind nicht zuletzt Reemtsmas hervorragendem Gedächtnis zu verdanken. Reemtsma gründete 1984 das »Hamburger Institut für Sozialforschung« und ist hier als Vorstand tätig. Seit 1996 lehrt er als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg.
    Link: Jan Philipp Reemtsma in der Wikipedia

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Zuletzt geändert am 09.04.2016

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