Kalenderblatt vom 4. März

Geburtstage | Ereignisse

Franz Marc: Die großen blauen Pferde
Franz Marc (1880-1916): Die großen blauen Pferde, 1911
Der Maler Franz Marc fällt am 4. März 1916 in der Schlacht bei Verdun

Geburtstage am 4. März:

  • 1188 (v. 828 Jahren): Blanca von Kastilien - Königin von Frankreich
  • 1394 (v. 622 Jahren): Heinrich der Seefahrer - Sohn v. König Johann I. von Portugal, förderte Entdeckungsfahrten
  • 1655 (v. 361 Jahren): Giuseppe Ghislandi - italienischer Maler
  • 1678 (v. 338 Jahren): Antonio Vivaldi - ital. Komponist, 'Die vier Jahreszeiten'
  • 1756 (vor 260 Jahren): Henry Raeburn - schottischer Maler
  • 1875 (v. 141 Jahren): Mihály (Michael) Graf Károlyi - ungarischer Politiker, Ministerpräsident 1918, Präsident der Republik Jan.-März 1919 (Machtübergabe an d. Räteregierung Béla Kuns), von 1919-1945 im Exil, 1945 Mitglied des ungar. Parlaments, Botschafter in Paris 1947-1949
  • 1879 (v. 137 Jahren): Bernhard Kellermann - deutscher Schriftsteller
  • 1894 (v. 122 Jahren): Alexander Iwanowitsch Oparin - russischer Biochemiker
  • 1912 (v. 104 Jahren): Afro - italienischer Maler
  • 1912 (v. 104 Jahren): Ferdinand Leitner - deutscher Dirigent
  • 1922 (v. 94 Jahren): Irving Fetscher - deutsch. Politologe, kritisierte Bevölkerungswachstum u. Umweltzerstörung
  • 1932 (v. 84 Jahren): Miriam Makeba - »Mama Afrika«, südafrikanische Sängerin, Schauspielerin, Autorin und Komponistin, kämpfte gegen Unrecht und Rassentrennung (gestorben am 10. November 2008)
  • 1936 (vor 80 Jahren): Aribert Reimann - deutscher Komponist und Pianist
  • 1951 (vor 65 Jahren): Chris Rea - englischer Sänger und Songwriter
  • 1951 (vor 65 Jahren): Edelgard Bulmahn - deutsche Politikerin

zum Seitenanfang


Ereignisse am 4. März:

  • 1193 (v. 823 Jahren):Thema: Kreuzzüge Der kurdisch-stämmige Sultan Saladin (Salahaddin, Salah ed-Din Jusuf ibn Ajjub, 1137-1193) stirbt am 3. oder 4. März 1193 in Damaskus. 1171 hatte er die Herrschaft in Ägypten übernommen und die sunnitische Aijubiden-Dynastie gegründet, welche die schiitischen Fatimiden verdrängen. Im Dienst der Sultane von Syrien war er 1169 als Befehlshaber der Truppen nach Ägypten gesandt worden, um die Fatimiden im Kampf gegen die Kreuzfahrer zu unterstützen. Durch seine militärischen Erfolge kommt er an die Macht und ruft sich 1173 zum Sultan (König, malik) von Ägypten und Syrien aus. 1187 siegt er bei Hattin über die Kreuzfahrer und beendet damit die seit 1099 dauernde christliche Herrschaft über Jerusalem und weiter Teile der Besitzungen in Syrien und Palästina. Saladin gilt in der arabischen Welt als Vorkämpfer für den Islam, ist aber auch ein kluger Diplomat, der Verträge den italienischen Hafenstädten unterhält. Saladin ist das Vorbild für den Sultan in Gotthold Ephraim Lessings »Nathan der Weise« (1779).
    Links: Nathan der Weise und Saladin in der Wikipedia
  • 1832 (v. 184 Jahren): In Paris stirbt der französische Ägyptologe Jean-François Champollion (1790-1832). Als Erster entzifferte er 1822 die Hieroglyphen mit Hilfe des »Steins von Rosette«.
    Link: Jean-François Champollion in der Wikipedia
  • 1869 (v. 147 Jahren):Thema: Amerika Der Republikaner Ulysses Simpson Grant (1822-1885) wird als 18. amerikanischer Präsident in sein Amt eingeführt. Er ist Nachfolger von Andrew Johnson (1808-1875).
    Link: Ulysses Simpson Grant in der Wikipedia
  • 1916 (vor 100 Jahren):Thema: Erster Weltkrieg Der in München geborene Maler Franz Marc (1880-1916) fällt in der Schlacht bei Verdun (siehe: 21. Februar 1916). Er zählt mit seinen fast schon abstrakten Tierbildern zu den größten deutschen Malern der Moderne. 1911 ist er Mitbegründer der Künstlergruppe »Blauer Reiter«.
    »Gibt es für Künstler eine geheimnisvollere Idee als die, wie sich wohl die Natur in den Augen eines Tieres spiegelt? Wie sieht ein Pferd die Welt oder ein Adler, ein Reh oder ein Hund? Wie armselig, seelenlos ist unsere Konvention, Tiere in eine Landschaft zu setzen, die unseren Augen zugehört, statt uns in die Seele des Tieres zu versetzen.« (Franz Marc)
  • 1922 (v. 94 Jahren):Thema: Film und Fernsehen Uraufführung des Stummfilms »Nosferatu, eine Symphonie des Grauens« des Regisseurs Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931). In dem einflussreichen Meisterwerk soll Thomas Hutter (Gustav von Wangenheim), der Assistent eines Maklers, im Jahre 1838 in Transsylvanien ein Haus an den Grafen Orlok (Max Schreck) verkaufen, der Gerüchten zufolge ein blutsaugender Vampir sein soll. Bevor Orlok in Gestalt Nosferatus über den schlafenden Hutter herfallen kann, retten ihn die telepathischen Kräfte seiner jungen Frau Ellen (Greta Schöder). Auf einem Schiff reist der Graf nach Bremen, wobei alle Besatzungsmitglieder ein grausiges Ende finden. Ratten verbreiten die Pest. Ellen opfert sich und verbringt eine Nacht mit dem Vampir. Die Morgensonne lässt Nosferatu zu Staub zerfallen.
  • 2005 (v. 11 Jahren): US-amerikanische Soldaten beschießen das Fahrzeug der aus der irakischen Geiselhaft entlassenden Journalistin Giuliana Sgrena und töten dabei den italienischen Sicherheitsbeamten Nicola Calipari. Am 4. Februar 2005 war die Pazifistin und Journalistin der römischen Tageszeitung »Il Manifesto« in Bagdad von der »Organisation des islamischen Dschihad« verschleppt worden, die den Abzug italienischer Truppen aus dem Irak fordern. Sgrena wird bei dem Beschuss schwer verletzt.
    Link: Giuliana Sgrena in der Wikipedia

zum Seitenanfang


Zuletzt geändert am 09.04.2016

Google+ Email
Facebook Twitter! Google+ Instagram Pinterest LinkedIn Xing