Judentum - Geschichte

Besomimbehälter
Besomimbehälter zur Aufnahme der Hawdala-Gewürze

3760 v.d.Z.

Das Jahr 1 der jüdischen Zeitrechnung. Der Bibel zur Folge beginnt die menschliche Geschichte mit der Weltschöpfung (1. Mose, Kapitel 1-2), wird durch die Sintflut beinahe beendet und beginnt mit Noahs Söhnen Sem, Ham und Jahet neu.

3100-1200 v.d.Z.

Vorfahren Abrahams leben als Nomaden in Mesopotanien. Im 17. Jahrhundert v.d.Z. lassen sich die Erzväter des jüdischen Volkes - Abraham, Isaak und Jakob - in Israel nieder. Später zwingt eine Hungersnot die Israeliten zur Auswanderung nach Ägypten.
Ab 1600 v.d.Z. erfolgt die Einwanderung der israelitischen Stämme im Bergland von Palästina. Die »Richter« waren der erste Stämmeverband mit politischem Zusammenhalt. Um 1250 v.d.Z. führt Mose(s) die Israeliten aus Ägypten; danach die 40 Jahre währende Wüstenwanderung und der Empfang der Thora mit den Zehn Geboten am Berg Sinai.

Um 1020-1004 v.d.Z.

Erstes Königreich unter dem Heerführer Saul (†997 v.d.Z.), der die israelitischen Stämme vereint.

um 1004-964 v.d.Z.

David, seit sieben Jahren König der Südstämme Juda und Benjamin, wird nach dem Tod König Sauls 997 auch Herrscher der zehn Nordstämme. das von ihm eroberte Jerusalem wird Hauptstadt Israels.

965-926 v.d.Z.

König Salomo (um 960 v.d.Z.-um 925 v.d.Z.) erweitert den Handel mit den Phönikern sowie mit Ägypten und lässt den Tempel in Jerusalem errichten.

925 v.d.Z.

Zerfall des Reiches in das Südreich »Juda« und das Nordreich »Israel«. Es folgen kriegerische Auseinandersetzungen bis 721.

721 v.d.Z.

Assyrien erobert das Nordreich Israel.

639-609 v.d.Z.

Politische, soziale und religiöse Blütezeit von Juda unter König Josia.

597-538 v.d.Z.

Eroberung Jerusalems (16. März 597 v.d.Z., erneut 587 v.d.Z.) und Zerstörung des Tempels (587 v.d.Z.) durch die Babylonier (König Nebukadnezar II.), »Babylonisches Exil« der einflussreichsten Bevölkerungsschicht, die in Babylon in gesonderten Siedlungen leben müssen.
Durch den Verlust der religiösen Mitte (des Tempels) gewinnen Beschneidung, Sabbatruhe und Speisevorschriften eine ganz neue Bedeutung, eine neue Form gemeinsamen Gottesdienstes entwickelt sich. Die »Babylonische Gefangenschaft« dauert bis 539 v.d.Z.

538-530 v.d.Z.

Untergang des Babylonischen Großreiches, der persische Herrscher Kyros (Kyros II. der Große, 601-530 v.d.Z.) ermöglicht den Juden eine Rückkehr nach Jerusalem. Die Juden beginnen mit dem Wiederaufbau der Stadtmauern und des Tempels.

12. März 515 v.d.Z.

Einweihung des zweiten Tempels in Jerusalem. Trennung von den Samaritanern im Gebiet des früheren Nordreiches.

333 v.d.Z.

Durch die Eroberungen Alexanders des Großen gerät der gesamte Vordere Orient unter hellenistischen Einfluss, was später eine Absetzung der Hohenpriester, eine Plünderung der Tempelschätze und ein Verbot der alten jüdischen Traditionen zur Folge hat.

167-160 v.d.Z.

Judas Makkabäus (†160 v.d.Z.) und seine Brüder Jonatan, Simon und Johannes Hyrkan führen den jüdischen Kampf gegen die hellenistischen Syrer. 164 v.d.Z. gelingt die Einnahme Jerusalems. Unter dem Hohenpriester Simon Makkabäus erlangt Juda für kurze Zeit seine Unabhängigkeit wieder; er begründet die Dynastie der Makkabäer bzw. Hasmonäer.
Es enstehen 3 Hauptströmungen:

  • - Pharisäer (strikte Befolgung der Tora, Aufstellung zahlreicher Regeln dazu)
  • - Essener (geprägt von stark apokalyptischen und messianischen Erwartungen)
  • - Sadduzäer (Partei der Priester u. Mitglieder einflußreicher Familien, Streben nach politischem und religiösem Einfluss)

Simons Enkel Aristobul (I.) nimmt 104 v.d.Z. den Königstitel an.

63 v.d.Z.

Mit der Eroberung Jerusalems durch den römischen Feldherrn Pompejus entsteht eine wachsende Abhängigkeit der jüdischen Herrscher von Rom. Die Verwaltung der Provinzen übernehmen römische Prokuratoren (Landpfleger). Pontius Pilatus ist von 26-36 n. Chr. Prokurator von Judäa.

37 v.d.Z.

Nach der Beseitigung von Antogonos, dem letzten König der Hasmonäer-Dynastie, wird der mit Rom kooperierende Herodes Agrippa II. (um 30-um 100) König von Judäa.

20 v.d.Z.

Tempelneubau durch Herodes.

um 30

Jesus von Nazareth wird von den Römern als gefährlicher Demagoge gesehen und schließlich in Jerusalem gekreuzigt. Die zwölf Jünger Jesu (Apostel) führen die Verkündigung Jesu sowohl in Palästina als auch in Syrien fort, wo die neue Glaubensgemeinschaft, die bald über zahlreiche Anhänger verfügt, die Bezeichnung »Christen« erhält.

66

Aufstand der Juden gegen die Römer. Der Aufstand endet im Jahre 70 mit der Zerstörung Jerusalems. Viele Juden werden als Sklaven verkauft.

70

Eroberung von Jerusalem durch den römischen Feldherrn Titus (39-81, römischer Kaiser ab 79), Tempel und Stadt werden zerstört.

132-135

Aufstände gegen die Römer unter dem Anführer Bar Kochba (†135). Jerusalem wird römische Kolonie, Juden dürfen die Stadt nicht mehr betreten.

321

Erste jüdische Gemeinden in Köln.

ab 634

Die islamischen Araber erobern unter dem zweiten Kalifen Omar I. nahezu das gesamte Perserreich. Politische Hauptstadt des Araberreiches ist Medina (ab 661 Damaskus und ab 762 Bagdad). In Jerusalem errichten sie auf den Überresten des im Jahre 70 zerstörten Tempels der Juden den Felsendom und erklären Jerusalem (arabisch: El Kuds; hebräisch: Jerushalajim - »Ort des Friedens«) zur drittheiligsten Stadt des Islam (nach Mekka und Medina).

900-1140

Kulturelle Blütezeit unter der islamischen Herrschaft in Spanien. Mainz, Speyer und Worms sind Zentren des geistigen und kulturellen Lebens.

960-1028

Rabbi Gerschom ben Juda, genannt "das Licht der Diaspora", lehrt in Mainz, verbietet die Vielehe und die Scheidung gegen den Willen der Frau, führt das Briefgeheimnis ein.

1040-1105

Raschi (Rabbi Schlomoh ben Isaak), der größte Bibel- und Talmudkommentator des Mittelalters, studierte in Mainz und Worms, wirkte in seinem Heimatort Troyes.

1096-1099

Papst Urban II. ruft zum Kreuzzug auf. Ziel ist die 'Befreiung' des »Heiligen Landes« (Palästina) aus den Händen der islamischen (und jüdischen) »Ungläubigen«. 1098 unterwerfen die christlichen Kreuzritterheere Antiochia und errichten dort ein Fürstentum. Ab Januar 1099 rücken sie in raschem Siegeszug entlang der Küste weiter nach Süden vor. Sie errichten das christliche Königreich Jerusalem. Die Versuche, weiter nach Osten bzw. nach Ägypten vorzudringen, scheitern jedoch.
In Deutschland werden während der Kreuzzüge zahlreiche jüdische Gemeinden vernichtet.

1135-1204

Moses Maimonides  (Mose ben Maimon, genannt Rambam, 30.03.1135-13.12.1204), jüdischer Religionsphilosoph, Arzt, der hervorragendste jüdische Denker des Mittelalters.

1147-1149

Erneute Verfolgung während des 2. Kreuzzuges.

1187-1244

1187 wird Jerusalem von den Arabern unter Sultan Salah ad-Din erobert, 1229 gelingt es dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Friedrich II., einen großen Teil Palästinas sowie Jerusalem, Bethlehem und Nazareth für die Christen zurück zu erlangen. 1244 fällt Jerusalem an türkisch-islamischen Seldschuken und kann auch in den folgenden, zumeist von Ägypten aus gestarteten Kreuzzügen nicht mehr zurückerobert werden.

1290

Vertreibung aus England.

1348/49

Während der Pest erfolgt die weitgehende Ermordung der jüdischen Bevölkerung Mitteleuropas.

1394

Vertreibung aus Frankreich.

1478-1554

Josel von Rosheim  (1478-1554), bedeutendste jüdische Persönlichkeit der Reformationszeit, Fürsprecher u. Interessenvertreter aller Juden in Deutschland, verhinderte Ausweisungen und Vertreibungen, schaffte Leibzölle und Kennzeichnungspflicht ab.

1492

Vertreibung aus Spanien durch die Inquisition.

1520-1523

Der christliche Buchdrucker Daniel Bomberg (1470/80-1553) druckt in Venedig die erste Gesamtausgabe des babylonischen Talmud und legt damit das Druckbild des Talmud für immer fest. Nach 1517 druckt Bomberg über 200 hebräische Werke, darunter auch den Jerusalemer Talmud.

1714

Einweihung der ersten öffentlichen Synagoge Berlins.

ab 1750

Berlin wird das geistige und kulturelle Zentrum des deutschen Judentums, wichtigster Vertreter der jüdischen 'Emanzipation' ist Moses Mendelssohn  (1729-1786). Mendelssohn versuchte die jüdische Religion mit Begriffen der Philosophie zu interpretieren.

1778

Gründung der 'Jüdischen Freischule' in Berlin durch David Friedländer und Isaak Daniel Itzig, die die Ideen der Aufklärung unter der jüdischen Bevölkerung verbreiten soll.

1840-1850

Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen der jüdischen Reformbewegung und der Neu-Orthodoxie.

1881 und 1905

Verfolgungen und Pogrome in Russland.

1894

In Paris wird der jüdische Hauptmann Alfred Dreyfus (1859-1935) zu lebenslänglicher Deportation wegen angeblichen Landesverrats verurteilt. Obwohl unschuldig wird Dreyfus erst 1906 freigesprochen und rehabilitiert. Die »Dreyfusaffäre« ist mit einer antisemitischen und nationalistischen Hetze verbunden und bewegt die öffentliche Meinung ganz Europas.

1896

Theodor Herzl (1860-1904) veröffentlicht das Buch »Der Judenstaat«, das zur Gründungsurkunde des Zionismus wird. Darin fordert Herzl die Schaffung eines eigenen Judenstaates.

1904

Gründung des »Jüdischen Frauenbundes in Deutschland« durch Bertha Pappenheim und Sidonie Werner, Neugründung 1953 in der BRD.

1909

Gründung des ersten Kibbuz, Degania, und der ersten modernen jüdischen Stadt: Tel Aviv.

1917

Durch den Sieg der Briten wird die 400-jährige osmanische Herrschaft beendet. Der britische Außenminister Arthur James (Earl of) Balfour (1848-1930) ermöglicht dem jüdischen Volk mit der »Balfour-Deklaration« die Staatsgründung in Palästina.

1920

Gründung des »Freien Jüdischen Lehrhauses« in Frankfurt/M. durch den Religionsphilosophen Franz Rosenzweig. Gründung des jüdischen Gewerkschaftsbundes Histadrut und der jüdischen Selbstverteidigungsorganisation Haganah, Einrichtung des Nationalrats (Va'ad Leumi) zur Selbstverwaltung der jüdischen Gemeinschaft (yishuv).

1922

Der Völkerbund überträgt Israel das Mandat für Palästina (Land Israel).

ab 1933

Aufruf zum Judenboykott durch die Nationalsozialisten, Beginn der systematischen Judenverfolgungen. Durch die so genannten »Nürnberger Gesetze« (1935) werden Juden zu Staatsbürgern zweiter Klasse. Verbot von so genannten »Mischehen«.

1936

Der »Jüdische Weltkongress« (»World Jewish Congress«), eine internationale Organisation jüdischer Landesverbände, wird in Genf gegründet.

1938

In der so genannten »Kristallnacht« (auch: Reichspogromnacht) vom 9. auf den 10. November 1938 werden im Deutschen Reich Synagogen angezündet, Geschäfte und Wohnungen zerstört und Menschen angegegriffen.
Die Kosten der »Kristallnacht« werden den Juden durch eine Sondersteuer auferlegt.

1939

Beginn von Deportationen aus Österreich und Böhmen-Mähren nach Polen.

1941-45

Judenverfolgung: im Zuge der so genannten »Endlösung der Judenfrage« der Nationalsozialisten werden etwa 6 Millionen Juden in Konzentrations- und Vernichtungslagern umgebracht. Die Vorgehensweise wird während der so genannten »Wannseekonferenz« (Jan. 1942) beschlossen.

1945

Anne Frank stirbt im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

1947

Die UN-Vollversammlung stimmt für die Teilung Palästinas.

1948

  • Gründung des Staates Israel
  • Nachdem die letzten britischen Truppen das Land verlassen haben, proklamiert David Ben-Gurion im 1908 von jüdischen Siedlern gegründeten Tel Aviv-Jaffa den unabhängigen Staat Israel (Medinat Yisrael). Chaim Weizmann wird erster Staatspräsident.
  • Präsidenten
  • Chaim Weizmann 1949-1952
  • Itzhak Ben-Zvi 1952-1963
  • Zalman Shazar 1963-1973
  • Ephraim Katzir 1973-1978
  • Yitzhak Navon 1978-1983
  • Chaim Herzog 1983-1993
  • Ezer Weizman 1993-2000
  • Moshe Katsav 2000-2007
  • Schimon Peres 2007-
  • Premierminister:
  • David Ben-Gurion 1948-1953 u. 1955-1963
  • Moshe Sharett 1954-1955
  • Levi Eshkol 1963-1969
  • Golda Meir 1969-1974
  • Yitzhak Rabin 1974-1977 u. 1992-1995
  • Menachem Begin 1977-1983
  • Yitzhak Shamir 1983-1984 u. 1986-1992
  • Shimon Peres 1984-1986 u. 1995-1996
  • Benjamin Netanyahu 1996-1999
  • Ehud Barak 1999-2001
  • Ariel Scharon 2001-2006
  • Ehud Olmert 2006-2009 (wegen einer Korruptionsaffäre zurückgetreten)
  • Benjamin Netanyahu 2009-
  • Israel wird unmittelbar nach der Staatsgründung von Syrien, dem Libanon, Jordanien, dem Irak und Ägypten angegriffen (15.05.1948). Die Invasion kann jedoch abgewehrt und zusätzliche Gebiete (ganz Galiläa, Teile der Sinai-Halbinsel und West-Jerusalem) erobert werden. Die jordanischen Truppen besetzen den östlichen Teil Palästinas ('Westbank') und die Altstadt von Jerusalem. Ägypten erobert den 'Gaza-Streifen' an der Mittelmeerküste.

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1950

Gründung des »Zentralrats der Juden in Deutschland«.

1952

David Ben Gurion unterzeichnet mit der BRD ein Wiedergutmachungsabkommen.

1956

Suez-Krise
Israel kommt einem Angriff Ägyptens zuvor, vernichtet die ägyptischen Truppen und besetzt mit französischer und britischer Unterstützung, die den Sturz des ägyptischen Staatspräsidenten Gamal Abd el-Nasser und die Internationalisierung des Suezkanals erreichen wollen, die gesamte Sinai-Halbinsel und den Gaza-Streifen. Die Rückgabe erfolgt erst gegen die arabische Zusage freier Schiffahrt im Golf von Akaba.

1961

Eichmann-Prozess in Jerusalem.

1965

Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der BRD und Israel.

1967

Sechs-Tage-Krieg Im Sechstagekrieg (05.06.1967-11.06.1967) besetzt Israel die syrischen Golanhöhen, den Gazastreifen, die Sinai-Halbinsel und das Westjordanland einschließlich der Altstadt von Jerusalem. Im November 1967 akzeptieren Äpypten und Israel die Forderungen des UN-Sicherheitstates nach Anerkennung aller Staaten in gesicherten Grenzen und der Räumung der 'besetzten Gebieten', Syrien lehnt die Forderungen ab.

1973

Jom-Kippur-Krieg
Die arabischen Staaten greifen Israel am Jom-Kippur-Tag (06.10.1973, jüdischer Versöhnungstag) erneut an, werden jedoch abgedrängt. Der für beide Seiten verlustreiche Krieg wird am 25. Oktober beendet.
In den USA wird die erste Rabbinerin ordiniert.

1978

Camp David: durch Vermittlung des amerik. Präsidenten Jimmy Carter kommt es zu einem Rahmenabkommen für den Frieden zwischen Israel und Ägypten. Friedensnobelpreis für Sadat und Begin.

1979

Gründung der »Hochschule für Jüdische Studien« in Heidelberg. Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten.

1982

Libanon-Krieg.

1987

Beginn der Intifada.

1991

Israel gerät während des Golfkriegs erstmalig unter Raketenbeschuß (irakische 'Scud'-Mittelstreckenraketen).

1993

Washingtoner Rahmenabkommen zwischen Israel und der PLO für eine uneingeschränkte Autonomie in Jericho und Gaza.

1994

Rabin und Arafat unterzeichnen das Gaza-Jericho-Abkommen. Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien.

1995

Ministerpräsident Rabin wird in Tel Aviv durch den jüdischen Studenten Yigal Amir ermordet.

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v.d.Z. = vor der Zeitrechnung (Geburt von Jesus)

Quellen:

  • Neues Lexikon des Judentums - Bertelsmann Lexikon Verlag, 1998
  • Bertelsmann Universallexikon - Discovery CD-ROM
  • Was jeder vom Judentum wissen muß, Gütersloher Verlagshaus, 1997
  • Universa, Das Multimedia Lexikon, 2000

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Zuletzt geändert am 12.08.2011

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