Herbert George Wells - Biografie

  • geboren: 21.09.1866 (Bromley, Kent)
  • gestorben: 13.08.1946 (London)

H. G. Wells gilt als Vater des modernen Science-Fiction-Romans. Der Sohn eines kleinen Lebensmittelhändlers erarbeitete sich ein Stipendium an der »Normal School of Science« und studierte dort unter anderem Biologie bei Thomas Huxley. Besonders geprägt wurde er dabei von der Evolutionstheorie (Huxley hatte schon vor Charles Darwin die Theorie aufgestellt, dass der Mensch entwicklungsgeschichtlich vom Affen abstamme). Der mit Stalin und Roosevelt in Verbindung stehende Wells glaubte an die Möglichkeit, die Klassenkonflikte mit Hilfe der Wissenschaft lösen zu können (»technologischer Optimismus«).

Zu seinen einflussreichen Meisterwerken gehören: »Die Zeitmaschine« (1895), »Die Insel des Dr. Moreau« (1896), »Der Unsichtbare« (1897) und »Der Krieg der Welten« (1898).

Hörspiel verbreitet Massenpanik

Am 30.10.1938 löst der 23jährige Orson Welles mit der Ausstrahlung des Hörspiels »Invasion vom Mars« eine Massenpanik in den Oststaaten der USA aus. Dieses im Reportagestil gesendete Hörspiel beruhte auf dem Roman »Der Krieg der Welten« von H.G. Wells und erzählte von der geplanten Vernichtung der Erde durch Außerirdische.

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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