Mutter Teresa - Biografie

  • Agnes Gonxha Bojaxhiu
  • Maria Teresa Bojaxhiu
  • geboren: 27.08.1910 (Skopje)
  • gestorben: 05.09.1997 (Kalkutta, Indien)

katholische Ordensschwester albanischer Abstammung, gründete 1950 den Orden 'Missionarinnen der Nächstenliebe', erhielt 1979 den Friedensnobelpreis u. 1980 den Bharat Ratna ('Juwel Indiens') für außerordentliche Verdienste um die Republik Indien.

Maria Teresa Bojaxhiu, die Tochter einer wohlhabenden albanischen Familie, beschloss bereits im Alter von 12 Jahren Nonne zu werden. Nach Zwischenstationen in Irland und Bengalen (Indien) ging sie nach Kalkutta, wo sie 17 Jahre lang an der »St. Marys School« tätig war, zuerst als Lehrerin, später als Direktorin.

Im Jahre 1946 verspürte sie die göttliche Berufung, ihr Leben den Armen zu widmen. Die Erlaubnis dazu erhielt sie 1948 und lebte von da an mitten unter den Ärmsten der Armen.

1950 gründete sie den Orden »Kongregation der Missionare der Nächstenliebe«. In Kalkutta richtete sie die so genannten Sterbehäuser ein, in denen todkranke, mittellose Menschen ein Bett, medizinische Betreuung, Essen und menschliche Zuwendung bekamen. Sie gründete Armenschulen, Leprazentren, eine Tuberkuloseklinik, Entbindungsheime und ein Heim für unverheiratete Männer. Sie adoptierte mehrere tausend Kinder und ersparte ihnen dadurch ein hoffnungsloses Leben in den Slums. 1979 erhielt sie für ihr selbstloses Lebenswerk den Friedensnobelpreis. Am 19.10.2003 wurde sie von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

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Zuletzt geändert am 15.06.2015

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