Isaac Baschewis Singer - Biografie

  • geboren: 27.07.1904 (Radzymin bei Warschau)
  • gestorben: 24.07.1991 (Miami/Florida)

polnisch-amerikanischer Erzähler, der das Leben des »Ostjudentums« schilderte. Er schrieb zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Jugendbücher in jiddischer Sprache.

Geboren in einer Rabbinerfamilie besuchte Singer das Rabbinerseminar und arbeitete danach als Redakteur für eine jiddischsprachige polnische Zeitung. 1935 emigrierte er in die USA und erhielt 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft. In den USA arbeitete er für die »Jewish Daily Forward«.

1978 erhielt Singer den Literatur-Nobelpreis für seine in der polnisch-jüdischen Tradition wurzelnde Erzählkunst, die »universale Bedingungen des Menschseins lebendig werden lässt«.

Bedeutende Werke:

  • Die Familie Moschkat (1950)
  • Der Zauberer von Lublin (1960)
  • Jakob der Knecht (1962)
  • Das Landgut (1967)
  • Das Erbe (1970)
  • Feinde, die Geschichte einer Liebe (1972)
  • Verloren in Amerika (Autobiografie, 1976-81)
  • Wahnsinnsgeschichten (1986)

Zitate:

»Wer jemanden verrät, verrät auch sich selber.«

Biografie-Startseite

Zuletzt geändert am 03.05.2009

Google+ Email
Facebook Twitter! Google+ Instagram Pinterest LinkedIn Xing