Ludwig Quidde - Biografie

  • geboren: 23.03.1858 (Bremen)
  • gestorben: 25.03.1941 (Genf)

deutscher Historiker, Politiker und Pazifist, Gründer der Münchner Friedensvereinigung (1894), Vertreter der Deutschen Volkspartei im Landtag von Bayern (1907-1918), Mitglied der DDP in der Weimarer Nationalversammlung (1919-1920), Präsident der »Deutschen Friedensgesellschaft« (1914-1929), Vorsitzender des Deutschen Friedenskartells (1921-1929), Mitbegründer der Vereinigung unabhängiger Demokraten (1930).

1927 erhielt Ludwig Quidde den Friedensnobelpreis (gemeinsam mit Ferdinand Buisson).

1933 emigrierte der von den Nationalsozialisten bedrohte, 75jährige Ludwig Quidde, der schon immer gegen antisemitische Aktivitäten gekämpft hatte, in die Schweiz.

Werke:

  • 'Caligula, eine Studie über den römischen Cäsarenwahnsinn' (1894)
  • Die versteckte Kritik an Kaiser Wilhelm II. beendete Quiddes Karriere als Historiker.

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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