Platon - Biografie

  • geboren: 427 v.Chr. (Athen o. Ägina)
  • gestorben: 347 v.Chr. (Athen)

griechischer Philosoph, Neffe des Kritias, Schüler des Sokrates und Lehrer von Aristoteles und Plotin. Um 387 gründete er in Athen die Akademie, in der Politiker ausgebildet und auf ihr Amt vorbereitet werden sollten. Seine Philosophie fand in Form von Dialogen statt.

Platon begründete die Staatslehre »Politeia«. In Platons Idealstaat, in dem der Herrscher ein Philosoph sein sollte, gelten Pflichterfüllung und Gerechtigkeitssinn als höchste Tugend, alles wird dem gesellschaftlichen Ganzen untergeordnet. Platon beeinflusste sowohl die christliche als auch die jüdische und arabische Philosophie.

Zitate:

»Einem Kind, das die Dunkelheit fürchtet, verzeiht man gern; tragisch wird es erst, wenn Männer das Licht fürchten.«

»Alles ist Werden. Nichts ist.«

»Wenn einer einem kranken Menschen, der gesundheitswidrig lebt, zu raten hat, was darf er anderes tun, als zuerst dessen Lebenshaltung ändern und dann erst, wenn jener ihm darin gehorchen will, ihm weitere Anweisungen zu geben. Will er aber nicht gehorchen, so werde ich nur den, der auf weitere Behandlung verzichtet, als wahren Arzt und als rechten Menschen bezeichnen und dafür den, der sich das bieten läßt, als schwachen Menschen und schlechten Arzt.«

»Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.«

»Der Fehler begleitet den Menschen.«

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Zuletzt geändert am 05.05.2009

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