Max Planck - Biografie

  • Max Karl Ernst Ludwig Planck
  • geboren: 23.04.1858 (Kiel)
  • gestorben: 04.10.1947 (Göttingen)

deutscher Physiker, revolutionierte 1900 mit seiner Quantentheorie das physikalische Weltbild. Planck erforschte die Wechselwirkung von Atomen, Molekülen und Elementarteilchen, sowie die Abhängigkeit elektromagnetischer Energie eines schwarzen Körpers von seiner Temperatur und der Frequenz der Strahlung. Für seine Leistungen erhielt er 1918 den Physik-Nobelpreis.

Max Planck (1858-1947)
Max Planck (1858-1947, Quelle: [16])

Max Planck war ab 1885 als Professor an verschiedenen Universitäten tätig (Kiel, Berlin), von 1912-1938 Sekretär der »Preußischen Akademie der Wissenschaften«, von 1930-1937 Präsident der »Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften«. Aus Protest gegen die entwürdigende Behandlung jüdischer Wissenschaftler durch die Nationalsozialisten trat er von diesem Posten zurück. Sein Sohn Erwin wurde 1944 wegen der Beteilung an der Verschwörung vom 20. Juli 1944 hingerichtet. Nach 1945 war Planck (wieder) Präsident der »Max-Planck-Gesellschaft« (vorm. »Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft«).

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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