Joseph Süß Oppenheimer - Biografie

  • geboren: 12.02.1698 (Heidelberg)
  • gestorben: 04.02.1738 (Stuttgart)

Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß, Hofaktor, diente als 'Hofjude' bei Herzog Karl Alexander von Württemberg, dessen aufwendigen Lebensstil er als 'Schatullenverwalter' finanzierte. Er erschloss dem Herzog Geldquellen durch Einführung von Monopolen, Ämterhandel und Münzverschlechterung. Nach dem Tod des Herzogs wurde er - nach einem Schauprozess - erhängt.

Sein Leben diente als Vorlage für die Novelle von Wilhelm Hauff (1827), den Roman von Lion Feuchtwanger (1925) und den antisemitischen Hetzfilm von Veit Harlan (1940).

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Zuletzt geändert am 05.05.2009

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