Rahel Varnhagen von Ense - Biografie

  • Rahel Levin
  • geboren: 26.05.1771 (Berlin)
  • gestorben: 07.03.1833 (Berlin)

deutsche Schriftstellerin, verheiratet mit dem Diplomaten Karl August Varnhagen von Ense, forderte die rechtliche Gleichstellung der (auch ledigen) Frauen. Sie konvertierte 1814 zum Protestantismus. Ihr Salon in Berlin war Zentrum des »Jungen Deutschland«, in dem bedeutende Philosophen, Literaten und Künstler verkehrten, u.a. Heinrich Heine, Alexander von Humboldt und sein Bruder Wilhelm, Friedrich Schlegel, Jean Paul, Clemens Brentano, Friedrich Schleiermacher, Ludwig Börne und Karl Gutzkow.

Rahel Varnhagen von Ense litt ihr ganzes Leben unter ihrer 'zweifachen Benachteiligung': als Frau waren ihr angemessenes Studium und Ausbildung versagt; als Jüdin bekam sie stets die 'unsichtbare Mauer' zu spüren, die Juden und Christen trennte. Sie hinterließ einen umfangreichen Briefwechsel und literarische Aufzeichnungen, die zu den wichtigsten Dokumenten der ausgehenden Romantik gehören.

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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