Else Lasker-Schüler - Biografie

  • geboren: 11.02.1869 (Elberfeld/Wuppertal)
  • gestorben: 22.01.1945 (Jerusalem/Palästina)

deutsche Schriftstellerin, eine der bedeutendsten expressionistischen Lyrikerinnen. 1895-1896 studierte sie Malerei bei Simon Goldberg in Berlin. Die exzentrische Künstlerin war zweimal verheiratet, von 1894-1899 mit dem Arzt B. Lasker und von 1901-1911 mit Herwarth Walden, durch den sie in Kontakt mit den jüngeren Schriftstellern des Expressionismus kam. Ihre Werke sind durch eine »schwärmerisch-visionäre Metaphorik« gekennzeichnet, die »assoziativ Grundstimmungen der Liebe oder der Trauer spiegelt«, und »exotisch-orientalische Märchenmotive mit tiefer jüdisch-mystischer Religiosität« verbindet.

Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung verließ sie 1933 Berlin und emigrierte in die Schweiz, 1937 nach Palästina, wo sie, verarmt und einsam, unter zunehmender geistiger Verwirrung litt.

Werke:

  • Styx (1902)
  • Das Peter Hille-Buch (1906)
  • Die Wupper (1909)
  • Mein Herz (1912)
  • Der Malik (1919)
  • Hebräische Balladen (1919)
  • Theben (1923)
  • Mein blaues Klavier (1943)

Biografie-Startseite

Zuletzt geändert am 03.05.2009

Google+ Email
Facebook Twitter! Google+ Instagram Pinterest LinkedIn Xing