Martin Luther King - Biografie

  • geboren: 15.01.1929 (Atlanta, Georgia)
  • gestorben: 04.04.1968 (Memphis, Tenn.)

amerik. Baptistenpfarrer, Führer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung, Symbolfigur des Widerstands gegen jede Art von Rassendiskriminierung.

Martin Luther King kämpfte um die Gleichberechtigung der Schwarzen durch gewaltlosen Ungehorsam im Sinne Gandhis, erreichte 1955/56 durch Boykotts die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln. 1964 erhält er den Friedensnobelpreis für seinen »friedlichen Einsatz für die Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung in den USA« und »sein Festhalten am gewaltfreien Widerstand«.

Am 4. April 1968 wird er von dem weißen Rassisten James Earl Ray (1928-1998) erschossen. Im Mai 1968 wird der flüchtige Attentäter in London verhaftet. Am 10. März 1969 gesteht er die Tat und wird zu 99 Jahren Haft verurteilt. Drei Tage später widerruft Ray sein Geständnis, erreicht aber keine Wiederaufnahme seines Verfahrens. Die genauen Umstände der Tat sind bis heute nicht aufgeklärt.

Martin Luther King (1929-1968)
Martin Luther King (1929-1968) am 28. August 1963, Quelle: [13]

Kurz nach Kings Tod tritt das von ihm miterkämpfte »Bürgerrechtsgesetz 1968« in Kraft, welches die Diskriminierung der Farbigen in wesentlichen Punkten beendet. Kings Ermordung löst schwere Rassenunruhen aus, denen bis zum 11. April 1968 46 Menschen zum Opfer fallen.

Berühmt geworden ist seine Rede "I have a dream ..." bei dem Marsch auf Washington am 28. August 1963. 250.000 Teilnehmer protestierten bei der bisher größten Demonstratation in den USA gegen Rassentrennung und für Gleichberichtigung.

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Zuletzt geändert am 05.05.2009

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