Helen Adams Keller - Biografie

  • geboren: 27.06.1880 (Tuscumbia, Alabama)
  • gestorben: 01.06.1968 (Westport, Connecticut)

Helen Adams Keller war eine blinde und taubstumme amerikanische Schriftstellerin, Sozialreformerin und Pazifistin.

Im Alter von 19 Monaten erkrankte Helen an Scharlach und war danach taubstumm und blind. Die Lehrerin Anne (Mansfield) Sullivan (1866-1936) brachte Helen die Taubstummensprache und die Brailleschrift sowie das Schreiben auf einer speziell gebauten Schreibmaschine bei. Die richtige Sprechtechnik lernte Helen bei Alexander Graham Bell (dem Erfinder des Telefons).

Helen studierte ab 1900 am Radcliffe College in Boston (Diplom 1907) und arbeitete danach in der Blindenkommission von Massachusetts und anderen wohltätigen Organisationen. Vorträge führten sie um die ganze Welt. Nach dem 2. Weltkrieg besuchte sie verwundete Veteranen in amerikanischen Krankenhäusern und hielt in Europa Reden zur Unterstützung Körperbehinderter.

Helen Adams Keller (1880-1968)
Helen Adams Keller (1880-1968), Quelle aller Fotos auf dieser Seite: lcweb2.loc.gov

Helen Adams Keller wurde trotz ihrer Behinderung eine erfolgreiche Schriftstellerin, die unzähligen Leidensgenossen Mut machte und eine Reform der Blindenerziehung durchsetzte. Sie erreichte auch die Einführung einer einheitlichen Blindenschrift.

Helen Keller and Anne Sullivan, 1897
Helen Keller and Anne Sullivan, 1897, Quelle: lcweb2.loc.gov

Werke:

  • 'Geschichte meines Lebens' (1902)
  • 'Meine Welt' (1908)
  • 'Dunkelheit' (1913)
  • 'Mitten im Lebensstrom' (1930)
  • 'Lasst uns glauben' (1940)
  • 'Licht in mein Dunkel' (1955)

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Zuletzt geändert am 05.05.2009

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