Heinrich Rudolf Hertz - Biografie

  • geboren: 22.02.1857 (Hamburg)
  • gestorben: 01.01.1894 (Bonn)

deutscher Physiker (väterlicherseits). Hertz, der Sohn eines Rechtsanwalts, studierte Mathematik und Physik, habilitierte sich 1883 in Kiel für theoretische Physik und wurde 1885 o. Professor für Physik an der Technischen Hochschule Karlsruhe und 1889 Ordinarius in Bonn. 1886 wies er langwellige elektromagnetische Wellen (Rundfunkwellen) nach und bestätigte damit ihre von Michael Faraday (1791-1867) und James Clerk Maxwell (1831-1879) vermutete Wesensgleichheit mit den Lichtwellen. Seine Untersuchungen über den Elektromagnetismus führten zur Entwicklung der drahtlosen Telegraphie und der Radio-Astronomie. 1887 entdeckte er den »lichtelektrischen Effekt«. Nach ihm ist die Einheit der Frequenz benannt.

Heinrich Hertz starb bereits im Alter von 37 Jahren. Er war der Onkel des Physikers Gustav Hertz, der 1926 gemeinsam mit James Franck den Nobelpreis für Physik erhielt.

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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