Mahatma Gandhi - Biografie

  • »Große Seele«, Mohandas Karamchand
  • geboren: 02.10.1869 (Porbandur)
  • gestorben: 30.01.1948 (Neu Delhi)

indischer Reformator u. Staatsmann, Rechtsanwalt, trat als Anwalt für die Gleichberechtigung der Inder in Südafrika ein (1906-1913), kämpfte ab 1914 für die Unabhängigkeit Indiens, wurde mehrfach inhaftiert, lehrte u. lebte d. Methode des passiven Widerstandes, hatte durch seine politische Einsicht, asketische Lebensweise und seine tiefe, im Hinduismus begründete Religiosität wesentlichen Anteil an der Unabhängigkeit Indiens; wurde 1948 ermordet.

1919 kommt es in Indien zu schweren Unruhen in Bombay und Amritsar, die von den Engländern blutig unterdrückt werden. Danach schließt sich der indische Kongress einem Programm Mahatma Gandhis an, der einen gewaltlosen Weg der Unabhängigkeit vorschlägt. Gandhi propagiert den passiven Widerstand, die organisierte Non-Koorperation. Seine Demonstration mit der Charka, dem indischen Spinnrad, soll die Heimindustrie wiederbeleben, um zu einer wirtschaftlichen Unabhängigkeit gegenüber England zu gelangen. 1930 initiierte Gandhi den »Salzmarsch« als Protest gegen das britische Salzmonopol.

Am 30. Januar 1948 wird Gandhi von einem fanatischen Hindu ermordet. Nachdem Indien im Vorjahr unabhängig geworden war, hatte der Mahatma unablässig zur Versöhnung zwischen sich befehdenden Hindus und Moslems aufgerufen.

Quelle: Weltsensationen in Pressefotos, Harenberg 1980

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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