Hans Christian Andersen - Biografie

  • geboren: 02.04.1805 (Odensee)
  • gestorben: 04.08.1875 (Kopenhagen)

dän. Schriftsteller, aus ärmlichen Verhältnissen stammend, versuchte 3 Jahre lang vergeblich, in Kopenhagen als Schauspieler Fuß zu fassen. Der Konferenzrat Collin, Direktor des Königlichen Theaters, bewirkte bei Dänenkönig Friedrich IV. ein Stipendium, ermutigte und förderte den aufstrebenden, jungen Schriftsteller. Andersen besuchte die Lateinschule und Universität, später erhielt er Privatunterricht. 1828 erschien sein erstes Werk: 'Fußreise nach Amack'. Andersen unternahm zahlreiche Reisen durch Europa. Zwischen 1835 u. 1872 schrieb er über 160 (autobiographisch gefärbte) Märchen und seine Lebensgeschichte: 'Das Märchen meines Lebens'.

Thomas Schoene: Hans Christian Andersen
Thomas Schoene: Hans Christian Andersen; Digital-Art,
veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Künstlers

»Ich habe jetzt einige Märchen für Kinder erzählt, und ich glaube, es gelingt mir. Ich habe ein paar von den Märchen wiedergegeben, die mich selber als Kind so beglückten. Ich habe sie ganz so niedergeschrieben, wie ich sie einem Kinde erzählen würde...«

Werke:

  • 'Die Prinzessin auf der Erbse'
  • 'Der standhafte Zinnsoldat'
  • 'Das häßliche Entlein'
  • 'Des Kaisers neue Kleider'
  • 'Die Schneekönigin'

Zitate:

»Die Liebe ist Sehnsucht, und gestillte Sehnsucht vergeht.«

»Das wunderbarste Märchen ist das Leben selbst.«

»Ein Dichter ist wie ein Vogel; er gibt, was er hat, er gibt einen Gesang.«

»Die Geschichte meines Lebens wird der Welt sagen, was sie mir sagt: Es gibt einen liebevollen Gott, der alles zum Besten führt.«

»Es gibt keinen anderen Teufel, als den wir in unserem eigenen Herzen haben.«

»Da fühlte er sich ganz beschämt und steckte den Kopf unter die Flügel, er wußte selbst nicht, wie ihm war; er war allzu glücklich, aber gar nicht stolz; denn ein gutes Herz wird nie stolz. Er dachte daran, wie verfolgt und verhöhnt er gewesen war, und hörte nun alle sagen, dass er der schönste von allen Vögeln sei.«
Aus: 'Das häßliche Entlein'

»Der eine Soldat glich dem andern leibhaft, nur ein einziger war etwas anders; er hatte nur ein Bein, denn er war zuletzt gegossen worden, und da war nicht mehr Zinn genug da; doch stand er ebenso fest auf seinem einen Bein wie die andern auf ihren zweien, und gerade er war es, der sich bemerkbar machte.«
Aus: 'Der standhafte Zinnsoldat'

»Da erschrak sie und wollte die rothen Schuhe abwerfen; aber die hingen fest. Und sie schleuderte ihre Strümpfe ab; aber die Schuhe waren an den Füßen festgewachsen. Und sie tanzte und mußte über Feld und Wiese, im Regen und Sonnenschein, bei Nacht und bei Tage tanzen; allein Nachts war es am gräulichsten.«
Aus: 'Die roten Schuhe'

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Zuletzt geändert am 03.05.2009

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