Traumzeit - Zeit zum Träumen

Traumzeit

Heimat gefunden

Heimat gefunden,
Zuflucht,
inmitten der Natur,
umzäunt von alten dunklen Bäumen
dahinter grüne fette Wiesen
so weit das Auge reicht,
ein Wiehern trägt der Wind herüber
und leise plätschernd rieselt
Wasser in den Gräben.

Liisa, Homepage: Litkara

Auf die Schnelle

Eine Welle naht;
eine grosse WELLE, nur wenig Gischt.
Bricht sich an moosigen Steinen,
an Laub, an neuen Trieben.

Verliert sich in zwitschernden Tieren,
bricht auf in den Wald.
Bricht auf die Rinde,
bohrt auf das Eisen, den Stahl.

Findet den einen Weg hinaus aus der Qual,
berührt mit der Kron den verborgensten Fleck,
wo Farben sich tummeln,
tief unten versteckt,
Wo sich ein Riese unter Riesen reckt.

Dann trifft die Welle,
mit Schall und Getöse hinein ins Fleisch
und verdrängt alles Böse,
doch nicht lang.

Den dann schmeckt die Luft
wie Minuten zuvor
und es tut sich kein Wandel,
das Plätschern wird stumm.

Zu sehn nur die Dose, die
leer ist und schwimmt.

Sebastian


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Zuletzt geändert am 04.05.2009

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