Traumzeit - Zeit zum Träumen

Traumzeit

Unten am Fluß

Dunkel wird's unten am Fluß
Nach Tages Hetze, Stille

Himmel mattsilbern
Wasser leuchtet spiegelglatt
Die Nacht läßt grüßen

An diesem Ort will ich sein
Bis Mond und Sterne tanzen.

Dornrosis, Homepage: www.maerchen.und.vieles.mehr

Warum oh Herbst

Warum oh Herbst
verstreust Du solche Wehmut
entblößt der Bäume Kronen
läßt Wasser schwarz erscheinen?
Der Goldene wirst Du genannt,
wirf doch einen goldnen Schimmer
über Baum, und Gracht und Feld.

Liisa, Homepage: Litkara

Manchmal

besteht meine Seele
aus Anti-Materie
Das schwarze Seelenloch
verschluckt alles Licht
ins "Nichts"
In dieser Dunkelheit
finde ich meinen Ursprung
Dort treibend
im Seelenweltenraum
werde ich Licht
Denn ohne Licht könnte ich
nicht existieren

Aber ohne die Dunkelheit
wäre das Licht "Nichts"

Otto Lenk

Das Ufer

Ufer,
Grenze,
Abgrenzung
zwischen zwei Welten,
zwischen der Welt
des Fließenden,
Weichen,
Belebenden...

Zwischen der Welt
des Starren,
Harten,
Ermüdenden.

Ufer,
Bindung,
Verbindung
zwischen zwei Welten,
damit das Fließende
nicht zerstörerisch
ausufere...

Damit das Starre,
Harte,
nicht versteinere,
nicht zur Wüste werde.

Damit das Ermüdende
nicht zum Erdrückenden werde...

Ufer,
Abgrenzung und
Verbindung -
haltgebende Brücke
für das Leben!

Gerhard Becker, September 02


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Zuletzt geändert am 14.06.2015

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