Traumzeit - Zeit zum Träumen

Traumzeit

Herbsttag

Oh welch bunte Blätterpracht
durch die leeren Straßen fegt
der Herbst hat Einzug längst
gehalten , sich übers Land gelegt

Ein leises rascheln man nur hört
in der feuchten Morgenluft
der Anblick einen stets betört
der Baum sein schönstes Kleid
sich sucht

Der Himmel blau und voller Wolken
der Wind pfeift Lieder melancholisch
die Sonne hat sich zurückgezogen
und alles glänzt symbolisch

Und dicke Nebelschwaden wandern
hüllen den Wald in sanftes Schweigen
die Felder voll von gelben Blättern
machen sich den Herbst zu eigen

Oh Natur, was bist du schön
zeigst dich in deiner vollen Pracht
da hat Gott großes Werk getan
als er dich einst geschaffen hat

© Ursula 2005

Äste mit Herbstlaub

Äste mit Herbstlaub
gen himmlischen Höhn,
bepudert mit Septembergold,
gebettet in Zuckerwatte
des wolkigen Himmels,
platziert auf dem Blau der Unendlichkeit,
lassen die Träume reifen,
für den Sommer des Morgen.

Gerhard Becker, September 02

Dem Himmel entgegen

Dem Himmel entgegen
recken sich die Bäume,
schon halb entblößt
vom Herbst, dem wilden Gesellen,
sie bieten ihre bunten Blätter
dem blauen Himmel an
und betteln um der Sonne
Strahlen, Scheinen
doch noch ein letztes Mal
so sommerwarm.

Liisa, Homepage: Litkara

Herbstzeit

Es entperlt sich dem Geäst,
bunte Blätter ein letzter Rest,
die Herbstzeit nun beginnt;
Wolken hängen tief und grau
und es bläst so kalt und rauh,
mit einemal der Wind.

Kahl sind all die Wälder
und werden wie die Felder,
vom Winterschlaf berührt;
das Sonnenlicht ist matt im Glanz,
der Nebel seinen leichten Tanz,
einsam uns vorführt.

Es schickt auf seiner langen Reise,
ein Vogelzug uns zärtlich leise,
seinen letzten Gruß;
Still und einsam ruht der Wald,
sie nur draußen wird es kalt,
es ist der Herbstzeit liebster Kuss.

Marcabros


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Zuletzt geändert am 04.05.2009

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