Lesefutter für Seebären

Hans Hass: Unter Korallen und Haien

Abenteuer in der Karibischen See, mit 77 Aufnahmen und 3 Kartenskizzen

Zitat aus der Umschlaginnenseite:
Wie ein Südsee-Insulaner hatte der junge Wiener Student Hans Hass an der Riviera gelernt, die Fische unter Wasser mit dem Speer zu jagen. Begeistert wusste er von den Wundern der See und seinen oft recht gefahrvollen Jagdabenteuern zu erzählen. Aber seine Schilderungen fanden nur wenig Glauben. Da fasst er den Entschluss, die Fische nicht nur zu jagen sondern auch zu knipsen und zu filmen. Mit Schutzbrille, Harpune und Kamera ausgerüstet reist er mit zwei Kameraden, die er mit seinen Schwimmkünsten vertraut gemacht hatte, in die Karibische See. Auf der trostlosen Insel Curacao schlagen die Abenteurer ihr Zelt auf und leben nun viele Monate wie ein Fisch unter Fischen. Was sie in der Korallenwelt des Meeres an Schönheiten bewundern konnten und an aufregenden Abenteuern unter Wasser erlebten, erzählt Hans Hass in diesem Buch. Wir lesen mit stockendem Atem von dem Zusammentreffen mit den Haien, den Tigern des Meeres, von dem Kampf mit der giftigen Muräne, hören von der Belagerung des Judenfisches und dem listigen Treiben des Trompetenfisches. Heiter-komische Szenen wechseln mit erregt-dramatischen. Durch das Aufsuchen der Fische in ihrem ureigensten Element vermögen die drei gewandten und rastlos sich tummelnden Studenten die Lebensgewohnheiten der Meerestiere ganz anders zu erforschen, als es etwa im Aquarium möglich ist. Reich ist die Ausbeute an schönen, seltenen und merkwürdigen Unterwasser-Aufnahmen. Eine Auswahl der besten ist diesem Band beigegeben.

Verlag des Druckhauses Tempelhof, Berlin 1951, 177 Seiten

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Hans Hass: Manta - Teufel im Roten Meer

Die Eroberung einer neuen Welt
mit 77 Aufnahmen und zwei Kartenskizzen

Zitat aus der Umschlaginnenseite:
Die abenteuerlichen Unterwasserforschungen des Wieners Dr. Hans Hass haben in allen Teilen der Welt Aufsehen erregt. War es bei seiner Expedition ins Karibische Meer sportliches Draufgängertum, das ihn veranlasste, sich unter Haifische zu wagen, so entwickelte er nach seiner Rückkehr aus der Unterwasserjagd eine neue Forschungsmethode und rüstete das Schiff "Seeteufel" für neue Entdeckungsfahrten aus. Durch den Krieg gingen Ausrüstungen und Schiff verloren. Aber Hass gibt nicht auf. Allein, nur mit zwei Koffern, die seine Tauchgeräte und Unterwasserkameras enthalten, erscheint er in Port Sudan am Roten Meer, entschlossen, sich die haiverseuchten Korallenriffe zu erobern, in unterseeische Abgründe vorzudringen, wo vor ihm noch kein Mensch war. Das Wagnis gelingt. Wie ein Fisch erlebt der kühne Forscher eine unberührte Welt von atemberaubender Schönheit und mannigfachen Gefahren. Er besucht die tote Stadt Suakin, taucht auf Perlenbänke, betritt versunkene Schiffe, die von einer Dornröschenhecke aus Korallen umrankt sind, trotz blutgierigen Barracudas und anstürmenden Haifischen und begegnet einem fabelhaften Ungeheuer, das er aus unmittelbarer Nähe fotografiert. In einem Schwarm massiger "Meeresteufel" schwimmt er diesen Riesentieren bis vor das Maul, um Parasiten innerhalb ihres aufgerissenen Rachens zu fotografieren. Humorvoll ist die Schilderung der Eingeborenen und der britischen Kolonialbeamten, überaus belehrend die biologischen Erkenntnisse, die nicht aus Büchern und Aquariumsbeobachtungen, sondern aus der Wirklichkeit geschöpft sind. Mit vorzüglichen Aufnahmen illustriert ist dieser Erlebnisbericht das Dokument einer einmaligen Leistung.

Verlag Ullstein AG, Berlin 1952, 180 Seiten

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Hans Hass: Wir kommen aus dem Meer

Forschungen und Abenteuer mit der XARIFA
Mit 87 Abbildungen, 10 Farbbildern und 6 Zeichnungen

Klappentext:
Wir kommen aus dem Meer - das gilt zugleich für die Leser dieses Buches. Einst krochen die ersten Fische an Land, formten sich zu Amphibien. Aus diesen bildeten sich Echsen, Säugetiere und auch der Mensch. Heute verwandelt sich der Mensch mit technischen Hilfsmitteln wieder in ein fischartiges Wesen. Er kehrt in seine Urheimat zurück - um sie zu erforschen, um ihre Geheimnisse zu ergründen, ihre Reichtümer zu erschließen.

Vor diesem aus der Entwicklungslehre erwachsenen Hintergrund sieht und erlebt Dr. Hans Hass, der Pionier der modernen Unterwasserforschung, die heute sich über die Welt ausbreitende Bewegung. Er schildert den Kampf, die Rückschläge und die Erfolge seiner drei letzten Expeditionen, berichtet von seinen wagemutigen Forschungen und macht uns auch mit jenen anderer Schwimmtaucher bekannt. Wir folgen ihm mit Spannung bei seiner Begegnung mit einem sechzehn Meter langen Pottwal und erfahren von seinen Beobachtungen und Vermutungen über die »Sprache« der Fische. In feiner psychologischer Deutung lernen wir die gefürchteten Tiger- und Hammerhaie kennen, erleben den »Weißen Tod« - und das reizende Spiel der Seelöwenmädchen in den Gewässern von Galapagos.

Umschlagtext:
Das Forschungsschiff »Xarifa« (arabisch), »die Schöne«, ist mit seinen 350 Tonnen und 550 qm Segelfläche eine der größten Segeljachten der Welt. Mit Motor läuft es 8 Knoten, in voller Beseglung bis zu 12 Knoten. Es hat eine Besatzung von 12 Mann und kann ebenso viele Wissenschaftler an Bord nehmen. Für die meereskundlichen Arbeiten stehen Laboratorien, Werkstätten und Kühlräume zur Verfügung.

Ullstein A.G., Berlin, 1957, 212 Seiten

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Hans Hass: Vorstoß in die Tiefe

Umschlagtext:
Dr. Hans Hass, Tauchpionier und Naturwissenschaftler, wagte es als erster Forscher, freitauchend mit Unterwasser-Kamera und Tauchgerät in die unbekannten Tiefen der Ozeane vorzustoßen. Als »Fischmensch« unter Fischen erforschte er die Geheimnisse der sieben Weltmeere. Seine bahnbrechenden Pioniertaten brachten der Wissenschaft sensationelle neue Erkenntnisse. Durch die Arbeit von Hans Hass sind der Forschung ganz neue Wege geöffnet worden.
Mit diesem Album will Hans Hass insbesondere auch dem jungen Leser die faszinierende Welt unter Wasser nahebringen.

Herausgegeben v. ESSO, Hamburg 1972, 114 Seiten

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Hans Hass: Aus der Pionierzeit des Tauchens

Klappentext:
Die Meere bedecken zwei Drittel unseres Planeten und sind der größte vom Menschen noch nicht dominierte Lebensraum. Dem Studenten Hans Hass gelang es vor nun über 50 Jahren, in abenteuerlichen Expeditionen in die noch völlig unberührten Tiefen der tropischen Korallenmeere vorzudringen, was man damals wegen der menschenmordenden Haie für völlig unmöglich hielt. Mit ganz primitiven Kameras eröffnete er einer staunenden Welt die tausend Wunder unberührter Tiefen und wurde für viele zum Heros erfolgreichen Draufgängertums. Der Jahr-Verlag legt hiermit die neueste, vom Autor besorgte Zusammenfassung seiner Erinnerungen vor - eine spannende, kompetente Rückschau auf die Jahre, als der Vorstoß in unbekannte Meere wirklich noch ein Abenteuer war. Hans Hass hat den Traum von der Eroberung des "inneren Weltraums" vorgelebt, den sich heute Millionen von Menschen erfüllen. Hier sind seine authentischen Erinnerungen.

Buch der Zeitschrift »tauchen«, 1996, 408 Seiten

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Hans Hass

  • *23.01.1919 (Wien)
  • gest. 16.06.2013 (Wien)

österr. Zoologe, Meeresforscher.

Hans drehte bereits in den 30er Jahren erste Unterwasserfilme. Viele Expeditionen führten ihn nach Australien und zu den Galápagosinseln, Unterwasserexpeditionen leitete er in der Karibik, im Roten Meer und im Indischen Ozean. Dazu brachte er zahlreiche Publikationen heraus. Bekannt wurde er durch seinen Film »Menschen unter Haien« (1942/48) und dem Buch »Wir kommen aus dem Meer« (1957). 1950 heiratete er Lotte Bayerl, selbst eine begeisterte Taucherin, die ihn auf seinen weiteren Expeditionen begleitete (Lotte Hass: 'Ein Mädchen auf dem Meeregrund', 1951). Den Oscar erhielt der Dokumentarfilm »Unternehmen Xarifa« (1954).

1959 wandte sich der Allgemeinen System- und Evolutionsforschung zu. 1960 verkaufte er die Xarifa und begann Untersuchungen zu Grundbegriffen in Biologie und Wirtschaft sowie auf dem Gebiet der Allgemeinen Organisationslehre. Das Verhaltensmuster von Menschen, ihre Mimik und Gestik, untersuchte er mit einer eigens dafür entwickelten Kamera, und schuf damit den Begriff der Energontheorie. 1970 wurde die »Forschungsstelle für Humantheologie« von der Max-Planck-Gesellschaft eingerichtet. Verschiedene Expeditionen, bei denen einige außergewöhnliche Fernseh-Dokumentationen entstanden, führten Hass und seine Frau Lotte rund um den Globus.

Zuletzt war Hans Hass als Unternehmensberater und Professor in Wien tätig.

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Bücher (Auswahl):

  • 'Unter Korallen und Haien' (1941)
  • 'Fotojagd am Meeresgrund' (1942)
  • 'Menschen und Haie' (1949)
  • 'Manta' (1952)
  • 'Wir kommen aus dem Meer' (1957)
  • 'Wir Menschen. Das Geheimnis unseres Verhaltens' (1968)
  • 'Energon. Das verborgene Gemeinsame' (1970)
  • 'Vorstoß in die Tiefe' (1972)
  • 'Abenteuer unter Wasser. Meine Erlebnisse und Forschungen im Meer' (1986)
  • 'Wie Haie wirklich sind' (1986), 'Der Hai im Management' (1991)

Filme (Auswahl):

  • 'Pirsch unter Wasser' (1941)
  • 'Menschen und Haie' (1947)
  • 'Abenteuer im Roten Meer' (1950)
  • 'Unternehmen Xarifa' (1954)

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Letzte Änderung: 08.09.2013

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