Lesefutter für Seebären

Jaques-Yves Cousteau/Frederic Dumas: Die Schweigende Welt

Vorstoß der Fischmenschen in eine geheimnisvolle neue Tiefenwelt mit 70 zum Teil farbigen Aufnahmen

Zitat aus der Umschlaginnenseite:
Dieses aufsehenerregende Buch berichtet von den mehr als 5000 Tauchunternehmen des Kapitäns J.Y. Cousteau und seiner Männer. Es bringt die ersten Unterwasser-Farbaufnahmen aus Meerestiefen, die bisher kein Menschenauge erblickte. Cousteau und seine Leute drangen mit Hilfe der von ihm entdeckten »Aqualunge« über 90 Meter in die »Schweigende Welt« vor und halten diesen Tauchweltrekord als frei schwimmende Flossentaucher unangefochten bereits seit 1947.

Pressestimmen:
Kapitän Cousteau hat ein erregendes Buch geschrieben, das den Leser zum erstenmal richtig über die Schwelle bringt, die vor dem Wunderland unter der Meeresoberfläche liegt. Cousteaus Stil ist frisch, direkt und lebendig. Mut, Intelligenz und viel Geist schimmern durch jede Seite, nicht ein Wort scheint vergeudet, und wenn der Leser ab und zu anhält, um Atem zu schöpfen, hat er schließlich nichts anderes erwarten können. Zusammengefaßt: es ist ein einzigartiges Werk.
Times

Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main, 1955, 232 Seiten

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Jaques-Yves Cousteau: Das lebende Meer

Klappentext (Auszug):
Jaques-Yves Cousteau läßt in seinem Werk Abenteuer wie zu Zeiten Christoph Columbus' oder La Pérouses erleben, die wir in unserer technischen und anscheinend erforschten Welt längst nicht mehr für möglich gehalten haben. Sein unentdeckter Kontinent ist der Meeresgrund, und seine unbekannten Südsee-Inseln sind die Gräben der Tiefsee.
Cousteaus hartnäckige Versuche, das Steigen und Fallen der rätselhaften Tiefenstreuschichten im Meer zu erforschen, und der Drang, immer mehr über das Leben auf dem Meeresgrund zu erfahren, führten zur Erfindung der Tiefsee-Kameraschlitten, die tausend Meter unter der Wasseroberfläche über dem Meeresboden gleiten und Phänomene fotografieren, die nie eines Menschen Auge erblickt hat. Der unterseeische Forschungsbereich wurde mit Hilfe von Cousteaus »Tauchender Untertasse«, einem Düsen-Unterseeboot mit Bullaugen und mechanischen Greifern, das noch dreihundert Meter unter Wasser kreuzen kann, weiter ausgedehnt.
In diesem Buch begegnen wir unbekannten Lebewesen, die noch nicht klassifiziert sind. Zu ihnen gehören Tiefsee-Haie, silberne Fische, die wie Triangel geformt sind, und Fische, deren Haut wie ein Schachbrett in Felder aufgeteilt ist. Wir lernen den »Lastwagen-Fisch« kennen, ein Tier, das fünfzigmal schwerer als das Normalgewicht seiner Gattung ist. Und dann ist da auch noch Ulysses, ein Riesen-Zackenbarsch, der den Tauchern wie ein treuer Hund folgt und ihr Lieblingstier wird. Ulysses ist sogar eifersüchtig, wenn sie andere Fische füttern...

Verlag Buch und Welt, Klagenfurt, 1963, 292 Seiten

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Jaques-Yves Cousteau, Philippe Diolé: Geheimnisse und Rätsel des Meeres

Unter Haien, Walen, Robben und Delphinen

Klappentext:
Ein Sammelband mit den faszinierendsten Abenteuern der Männer um Jaques-Yves Cousteau, die mit dem Forschungsschiff »Calypso« auf den Weltmeeren kreuzten. Sie begegneten auf ihren Fahrten: Haien, den »schönsten und vollkommensten Geschöpfen, die die Natur hervorgebracht hat«; Walen, den Giganten des Meeres, die Cousteau beim Säugen der Jungen filmen konnte; Seebären (von der Mannschaft Pepito und Christobaldo getauft), die sich zu anhänglichen Bordgenossen entwickelten und dem Schiff auch nach ihrer Freilassung noch hinterherzogen; Delphinen, den »Unterwasser-Haustieren der Zukunft«, die zu Fernsehstars und zur Attraktion der Zoos avancieren.
Ein Taucherteam erforschte die Wunderwelt der Tintenfische, die sich als friedliche, hochspezialisierte Lebewesen entpuppten, und die Korallenbänke des Roten Meeres und des Indischen Ozeans - eine Welt, die unerschöpfliche Reichtümer bereithält, wenn der Mensch sie zu hegen versteht.

Verlag Buch und Welt, Klagenfurt, 1979, 298 Seiten

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Jaques-Yves Cousteau

  • *11.06.1910 (Saint André de Cubzac/Frankreich)
  • †25.06.1997 (Paris)

franz. Marineoffizier, Filmregisseur u. Meeresforscher.

Cousteau, Absolvent der Marine-Akademie in Brest, wo er zum Artillerieoffizier ausgebildet wurde, widmete sich seit 1936 ganz der Erforschung der Meere - mit der berühmt gewordenen »Calypso«. 1943 entwickelte er mit Emile Gagnan die »Aqualunge«, die es dem Menschen zum ersten Mal ermöglichte, freischwimmend in größere Tiefen zu tauchen. 1957, zum Direktor des Ozeanographischen Museums von Monaco berufen (bis 1989), verließ er die Marine mit dem Rang eines Korvettenkapitäns. Gemeinsam mit dem Ingenieur Jen Mollard entwarf er 1959 ein Zwei-Mann-Unterseefahrzeug für eine Tauchtiefe von 350 Metern. 1962-1965 entwickelte er das Unterwasserlabor »Vorkontinent«. Ab 1943 drehte Cousteau zahlreiche Unterwasserfilme und zwischen 1967 und 1970 zwölf einstündige Fernsehfilme, die weltberühmt wurden ('Geheimnisse des Meeres'). Seine Filme wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit zwei Oscars. 1973 gründete er eine Gesellschaft zum Schutz des Meeres. 1983/84 unternahm er zusammen mit seinem Sohn Jean-Michael eine Expedition in das Amazonas-Gebiet. Von 1993-1995 war er Vorsitzender der franz. Umweltschutzorganisation »Rat für die Rechte der zukünftigen Generationen«.

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Letzte Änderung: 14.06.2015

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