Lesefutter für Seebären

Daniel Defoe: Robinson Crusoe

The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner
England 1719

Robinson Crusoe unternimmt als Kaufmann Seereisen nach Westafrika, gerät in algerische Gefangenschaft, kann nach Brasilien fliehen und strandet schließlich nach einem Schiffsunglück als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel. 28 Jahre verbringt er hier. Er gewinnt die Freundschaft des Eingeborenen Freitag, den er aus den Händen von Kannibalen retten kann. Schließlich gelingt Robinson die Rückkehr nach Europa (wo schon neue Abenteuer auf ihn warten)...

Vorlage für den Roman war die Geschichte des schottischen Matrosen Alexander Selkirk. Dieser lebte nach einem Schiffbruch von 1704 bis 1709 allein auf der Insel »Más a Tierra«.

Manesse-Verlag, (Ungekürzte Ausgabe), 566 Seiten

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Daniel Defoe

  • *9/1660 (London)
  • †24.04.1731 (London)

englischer Schriftsteller und Journalist.

Defoe war als Kaufmann, Fabrikant und Importeur tätig (leider nicht immer erfolgreich). In seinen Schriften kämpfte er gegen Intoleranz und Korruption.
1684 heiratet Defoe die Kaufmannstochter Mary Tuffley, die ihm 7 Kinder schenkt. Der politisch engagierte Defoe tritt öffentlich für Wilhelm III. von Oranien ein, der 1689 zusammen mit Maria II. Stuart den englischen Thron besteigt. 1692 geht Defoe in Konkurs (und taucht für eine Weile unter, um den Gläubigern zu entkommen). 1694 gründet er eine Ziegelei. 1702 stirbt Wilhelm III.; Defoes satirische politische Veröffentlichungen bringen ihn 1703 an den Pranger und - für kurze Zeit - ins Gefängnis. 1704 gründet Defoe die »Review« (erste englische Wochenschrift mit politischem Inhalt). 1707 ist Defoe als Geheimagent in Schottland tätig. 1719 erscheint der Abenteuerroman »Robinson Crusoe«, dem 2 Fortsetzungen folgen. 1730 muss Defoe erneut vor Gläubigern flüchten. Er stirbt 1731 in einer Pension im Londoner Stadtteil Moorgate.

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Letzte Änderung: 08.09.2013

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