Lexikon

Wissen rund ums Meer

Das Schiff

Das Schiff

Das Schiff ist eine der sinnreichsten und nützlichsten Maschinen, welche der menschliche Kunstfleiß erfand. Vermutlich gab ein hohler Baum die erste Veranlassung dazu, und zuerst hatte man Kähne, Nachen, Boote und Barken. Die Schiffe sind aus Balken, Brettern, Eisen und Tauwerk zusammengesetzt.
Es giebt Schiffe von sehr verschiedener Größe und Form nach Verschiedenheit der Gewässer und dem Gebrauche, wozu sie bestimmt sind. Auf Strömen und Kanälen sind sie gewöhnlich nicht groß, haben einen platten Boden, und werden weniger durch Segel, als durch Ziehen oder Rudern fortgebracht. Die Schiffe, welche über die See fahren, sind groß, haben einen Kiel zur Grundlage ihres gewölbten Bodens, Segel, um sie durch den Wind fortzutreiben, und Anker, um sie auf dem Meere festlegen zu können. Das Ruderschiff hat eine, auch zwei, drei und vier Ruderbänke. Die Ruderknechte sitzen auf den Ruderbänken und rudern, indem sie das Wasser mit den Rudern schlagen. Der Schiffsmann, der im Vordertheil steht, und der Steuermann, der im Hintertheil sitzt und das Steuerruder führt, regieren das Fahrzeug.
Aus: »Neuer Orbis pictus für die Jugend«, Jacob Eberhard Gailer (1792-1850), 1835

Der Schiffbruch

Der Schiffbruch

Die Seefahrer werden in die größte Noth versetzt, wenn sie Schiffbruch leiden. Dieser erfolgt gemeiniglich bei stürmischem Meere, bei dem Toben des Windes, der ein Schiff bald dahin, bald dorthin schleudert, die Segel zerreißt, die Segelstangen zerbricht, und den Mastbaum zerschmettert, so daß endlich die Theile sich von einander losmachen, oder das Schiff leck, oder an die Klippen geworfen wird, oder strandet, oder auf eine Sandbank geräth, oder ganz versinkt. Sobald die Schiffleute einen Sturm befürchten, ziehen sie die Segel zusammen, um dadurch der Heftigkeit des Windes Einhalt zu thun. Sie pumpen auch, so lange es möglich ist, das Wasser, welches in's Schiff dringt, aus, und werfen viele Waaren über Bord. Auch werfen sie den Nothanker aus, um das Schiff und die darauf befindlichen Menschen zu retten. Wenn sie die Gefahr nicht abwenden können, so suchen sie sich auf einem Boot zu retten, oder sie ergreifen ein Brett, oder sie suchen sich durch bloßes Schwimmen bei dem Leben zu erhalten. Ein Theil der Waaren nebst den Todten wird vom Meer an's Ufer geworfen.
Aus: »Neuer Orbis pictus für die Jugend«, Jacob Eberhard Gailer (1792-1850), 1835

Morsealphabet

  • A .-
  • B -...
  • C -.-.
  • D -..
  • E .
  • F ..-.
  • G --.
  • H ....
  • I ..
  • J .---
  • K -.-
  • L .-..
  • M --
  • N -.
  • O ---
  • P .--.
  • Q --.-
  • R .-.
  • S ...
  • T -
  • U ..-
  • V ...-
  • W .--
  • X -..-
  • Y -.--
  • Z --..
  • 0 -----
  • 1 .----
  • 2 ..---
  • 3 ...--
  • 4 ....-
  • 5 .....
  • 6 -....
  • 7 --...
  • 8 ---..
  • 9 ----.
  • Punkt .-.-.-
  • Komma --..--
  • Frage? ..--..
  • Irrtum ........
  • Warten .-...
  • Verstanden ...-.
  • Schluss .-.-.

zum Seitenanfang

Letzte Änderung: 26.12.2008

Google+ Email
Facebook Twitter! Google+ Instagram Pinterest LinkedIn Xing