Piraten

William Kidd

  • *1645 (Greenock, Schottland)
  • †23. Mai 1701 (London)
Der vergrabene Schatz
Howard Pyle (1853-1911): Der vergrabene Schatz

Der in Schottland geborene Kidd geht 1689 als Befehlshaber der Brigantine »Blessed William« in der Karibik auf Kaperfahrten. 1691 kommt es zu einer Meuterei unter Robert Culliford. Die Meuterer bemächtigen sich des Schiffes und lassen Kidd auf Antigua, einer Insel der Kleinen Antillen in der Karibik, zurück. Kidd lässt sich darauf in New York nieder und heiratet die vermögende Witwe Sara Bradley Cox Oort. Zusammen haben sie 2 Töchter.

1695 erhält er von dem englischen König William III. einen Kaperbrief, offiziell um als Kapitän der »Adventure Galley« Piraten zu jagen. Unglückliche Umstände zwingen ihn allerdings, mit einer Mannschaft von zweifelhaftem Ruf aufzubrechen. Bei einer Streit tötet er 1697 den Anführer der Meuterer, William Moore.

1698 greift er das Handelsschiff »Quedah Merchant« an, das mit einem Schiffspass der französischen Ostindienkompanie unterwegs ist. Kurz darauf begegnet Kidd seinem alten Widersacher Culliford, der die Fregatte »Mocha« gekapert hat (ehemals im Besitz der englischen East India Company). Kidd will die »Mocha« in seine Gewalt bringen, doch seine Männer meutern. Kidd verkauft die Waren der »Quedah Merchant« und zahlt seine Männer aus - 97 von ihnen laufen daraufhin zu Culliford über. Der englische König verurteilt Kidd als Piraten und setzt ein Kopfgeld auf ihn aus.

Der von seiner Unschuld überzeugte Kidd kehrt nach New York zurück. Er hofft auf die Hilfe von Gouverneur Bellamont, seinem einstigen Gönners. Bellamont lässt ihn jedoch verhaften und einsperren. Im April 1700 wird Kidd in das berüchtigte Londoner Newgate-Gefängnis überstellt. Am 23. Mai 1701 wird er wegen Piraterie und Totschlag gehängt, was erst beim zweiten Versuch zum Tode führt.

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Letzte Änderung: 29.06.2010

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