Lesefutter für Seebären

Kurt Lütgen: Der große Kapitän

Leben und Entdeckungsfahrten des englischen Seemanns James Cook
mit zahlreichen Illustrationen von Oswald Voh

Zitat aus der Umschlaginnenseite:
Das Schicksal des englischen Seemanns James Cook, der vom Schiffsjungen zum Führer der großen britischen Südsee- und Polarexpeditionen aufstieg, war um die Mitte des 18. Jahrhunderts in aller Munde. Abenteuerliche Fahrten in unbekannte Erdteile machten Cook ebenso bekannt wie seine große und zähe Forscherpersönlichkeit, die dem Reiz der exotischen Landschaft nicht erlag. Als Cook 1779 in Hawaii von Eingeborenen getötet wurde, trauerte die Welt um einen Mann, der in die Reihe ihrer größten Entdecker gehört.

Kurt Lütgen (1911-1992) hat es verstanden, die Ereignisse dieses Lebens fesselnd zu erzählen und auf Grund sorgfältigen Studiums der klassischen Reiseberichte Cooks bis in alle Einzelheiten lebendig auszugestalten. Gerade für den deutschen Leser ist diese weltweise Schilderung der britischen Expeditionen von besonderer Bedeutung. Hier werden die geschichtlichen Stationen der sich ausbreitenden abendländischen Zivilisationen in einem eindringlichen und sachlich vorzüglichen Bericht festgehalten. Das Buch hat dem Erwachsenen ebensoviel zu sagen wie dem jugendlichen Leser, der sich von der bunten Bilderfülle unbekannter Erdteile und dem harten Kampf mit den Elementen gefangennehmen läßt. "Der große Kapitän" ist mehr als die Schilderung eines Forscherlebens: Er ist die gelungene Erzählung des menschlichen Kampfes mit den unbekannten Naturgewalten. Mut, Tapferkeit und die Bescheidenheit des nüchternen Seemanns machen James Cook zu einer vorbildlichen Gestalt menschlicher Größe.

Für den "Großen Kapitän" erhielt der Autor den Gerstäcker-Preis für das beste deutsche Jugendbuch.

Georg Westermann Verlag, Braunschweig 1955, 358 Seiten, Preis: 9,80 DM (!) (damals... *g*)

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Letzte Änderung: 08.09.2013

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