Filmklassiker - Biografien und Filme großer Stars

Marilyn Monroe

  • lt. Geburtsurkunde: Norma Jeane Mortenson
  • (lt. Taufschein: Norma Jeane Baker)
  • geboren: 01.06.1926 (Los Angeles)
  • gestorben: 05.08.1962 (Los Angeles)

Nach einer schweren Kindheit, während der Norma Jeane als Pflegekind bei den Nachbarn ihrer Großmutter Della Monroe (Ida und Albert Wayne Bolender), im Waisenhaus und anderen Pflegefamilien aufwächst, heiratet das Mädchen mit 16 Jahren den 21jährigen Flugzeugmechaniker James Dougherty. Die Mutter Gladys (Pearl) Baker ist als Filmcutterin tätig und mit der Erziehung überfordert. Zudem hat sie psychische Probleme, erleidet einen Nervenzusammenbruch und wird Ende 1934 für unzurechnungsfähig erklärt. Den Vater (Edward Mortenson oder C. Stanley Gifford) hat Norma Jeane nie kennengelernt.

Norma Jeane arbeitet in einer Militärgüter-Fabrik, wo sie 1944 der Armee- und Militärfotograf David Conover (1919-1983) entdeckt. Ihre Fotos werden schnell populär. Über den Millionär und Filmproduzenten Howard Hughes kommt es 1946 zu Probeaufnahmen bei der 20th Century Fox. Marilyn Monroe ist der neue Name des Starlets. Allerdings läuft der Vertrag ohne nennenswerte Fortschritte 1947 aus und Marilyn lebt von der Arbeitslosenunterstützung. Sie arbeitet als Modell und nimmt Schauspielunterricht bei »The Actor's Lab«. 1948 unterschreibt sie einen Vertrag bei der Columbia, wo sie die Schauspiellehrerin Natasha Lytess (1913-1964) kennenlernt, die schnell zur Schlüsselfigur in Marilyns Karriere wird. Marilyn hat ihre erste Hauptrolle in »Ladies Of The Chorus« (1949), doch nach Ablauf des Columbia-Vertrages ist Marilyn wieder arbeitslos. Verzweifelt ist sie nun auch zu Aktaufnahmen bereit (Fotograf: Tom Kelley (1914-1984)).

Marilyn Monroe
Marilyn Monroe, Zeichnung von Thomas Schöne, mit freundlicher Genehmigung

Kurz darauf bekommt sie eine Chance in dem Marx-Brothers-Klamauk »Love Happy« (1949). 1950 tritt sie in dem Kriminalfilm »The Asphalt Jungle / Der Asphalt-Dschungel« auf und hat eine Nebenrolle in dem Klassiker »All About Eve / Alles über Eva«. Nach einigen eher unbedeutenden Filmen dreht Marilyn 1953 »Niagara«. Dann gelingt Marilyn der Durchbruch zum Superstar: »Gentlemen Prefer Blondes / Blondinen bevorzugt« (1953) begründet Marilyn Image als scheinbar naive Blondine mit Herz. Es folgen »How To Marry A Millionaire / Wie angelt man sich einen Millionär?« und »River Of No Return / Fluss ohne Wiederkehr«.

Im Januar 1954 heiratet Marilyn die Baseball-Legende Joe DiMaggio (1914-1999). Sie singt während des Koreakrieges für die amerikanischen Truppen. Joe missfällt jedoch, wie Marilyn sich vor der Filmkamera darbietet. Nach den Dreharbeiten zu »Seven Year Itch / Das verflixte 7. Jahr« im Oktober 1954 verlässt er Marilyn.

Am 29. Juni 1956 heiratet Marilyn den bekannten Bühnenautor Arthur Miller (1915-2005) - dafür tritt sie zum Judentum über. 1959 erscheint Marilyns Filmhit »Some Like It Hot / Manche mögen's heiß« in den Kinos.

Marilyn hat in den nächsten Jahren mehrere Fehlgeburten und muss sich einigen gynäkologischen Operationen unterziehen. Die Ehe mit Miller hält bis zum Januar 1961. Miller schreibt das Drehbuch zu Marilyn's letztem (vollendeten) Film: das Drama »The Misfits / Misfits - nicht gesellschaftsfähig« ist zugleich der letzte Film von Clark Gable, der am 16. Novemer 1960 stirbt.

Marilyn Monroe
»Marilyn Monroe, motion picture actress, appearing with the USO Camp Show, "Anything Goes," poses for the shutterbugs after a performance at the 3rd U.S.Infantry Division area.« (1954)
Quelle: arcweb.archives.gov

1962 beginnen die Dreharbeiten zu »Something's Got To Give«, Marilyn erweist sich allerdings als unzuverlässig. Im Mai fliegt sie nach New York, um für den amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy »Happy Birthday, Mr President« zu singen (oder eher "zu hauchen"). Im Juni wird Marilyn gefeuert. Aktaufnahmen des Fotografen Bert Stern von ihr gehen um sie Welt.

Am 5. August 1962 findet man Marilyn tot in ihrem Bett, gestorben an einer Überdosis Schlaftabletten.

Sie wird am 8. August 1962 in Westwood beigesetzt.

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Zuletzt geändert am 29.06.2010

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