Filmklassiker - Biografien und Filme großer Stars

Ernst Lubitsch

  • geboren: 28.01.1892 (Berlin)
  • gestorben: 30.11.1947 (Hollywood)

deutsch-amerikanischer Schauspieler und Filmregisseur, Sohn eines jüdischen Mantel- und Kostümfabrikanten. Schuf zahlreiche frech-frivole Filmklassiker, die geprägt sind von dem legendären »Lubitsch-Touch«. Lubitsch zählt neben Friedrich Wilhelm Murnau (1888-1931) und Fritz Lang (1890-1976) zum »Dreigestirn des deutschen Stummfilms«.

Lubitsch, der seit 1911 im Ensemble von Max Reinhardt arbeitet, spielt in seinen ersten Filmen (ab 1914) die Figur des jüdischen Lehrlings/Geschäftsmannes Meyer, der Alltagsprobleme mit Witz u. Einfallsreichtum meistert.

Zwischen 1919 und 1922 führt Ernst Lubitsch bei elf Filmen Regie. Dazu gehören die Ausstattungsfilme »Die Austernprinzessin« und »Madame Dubarry« sowie das Lustspiel »Kohlhiesels Töchter«. 1923 geht er nach Hollywood, wo er Regie für Mary Pickfords Film »Rosita« führt. Mit dem französischen Sänger und Schauspieler Maurice Chevalier (1888-1972) dreht er einige elegante Musicalfilme: »Liebesparade« (The Love Parade, 1929), Monte Carlo (1930), »Der lächelnde Leutnant« (The Smiling Lieutenant, 1931) sowie »Die lustige Witwe« (The Merry Widow, 1934).

Ernst Lubitsch und seine Frau
Ernst Lubitsch und seine Frau, undatiert, Quelle: www.loc.gov, Reproduction Number: LC-DIG-ggbain-36285

Weitere Lubitsch-Klassiker 'Ärger im Paradies' (1932), 'Serenade zu Dritt' (1933) und die Greta-Garbo-Komödie 'Ninotchka' (1939). Zu seinen Meisterwerken gehört die schwarze Komödie 'Sein oder Nichtsein' (1942), in der Lubitsch den Nationalsozialismus der Lächerlichkeit preisgibt.

Zitate:

»Nicht nur Gehirn und Herz, sondern auch die Augen müssen befriedigt werden«
(Ernst Lubitsch, 1924)

Biografien

Zuletzt geändert am 29.06.2010

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