Filmklassiker - Biografien und Filme großer Stars

Kurt Hoffmann

  • geboren: 12.11.1910 (Freiburg im Breisgau)
  • gestorben: 25.06.2001 (München)

Kurt Hoffmann gilt als der wichtigste Komödienregisseur der Nachkriegszeit in Deutschland. Sein Vater war der Kameramann Carl Hoffmann (1881-1947, u.a. »Die Nibelungen« und »Faust - eine deutsche Volkssage«).

Nach einem Volontariat bei Erik Charell und Robert Siodmak arbeitete Hoffmann von 1932 bis 1937 als Assistent für Gustav Ucicky, Wolfgang Liebeneiner, Hans Steinhoff sowie Reinhold Schünzel (1888-1954), der ihn besonders beeinflusste.

1939 kam Hoffmanns erster Spielfilm in die Kinos: »Paradies der Junggesellen«, mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle. Mit Rühmann drehte Kurt Hoffmann noch 6 weitere Filme, darunter auch die Komödie »Quax, der Bruchpilot« (1941) und sein letzter Film »Der Kapitän« (1971).

1944 geriet Hoffman in Belgien in amerikanische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1946 zurückkehrte.

Die Komödie »Fanfaren der Liebe«, die 1951 nach einigen weniger erfolgreichen Dramen entsteht, ist die Vorlage für den Billy-Wilder-Klassiker »Manche mögen's heiss« (1959).

Mit seiner Entdeckung Liselotte Pulver (*1929) drehte er insgesamt 9 Filme, einer der schönsten war »Ich denke oft an Piroschka« (1955), eine wunderbare, warmherzige Komödie. »Das Wirtshaus im Spessart« erhielt 1958 den Deutschen Filmpreis, Liselotte Pulver das Filmband in Gold.

Von Erich Kästner (1899-1974) verfilmte er die Romane »Das fliegende Klassenzimmer« (1954) und »Drei Männer im Schnee« (1955), von Kurt Tucholsky »Schloß Gripsholm« (1963) und »Rheinsberg« (1967).

Kurt Hoffmann war seit 1938 mit Betti Grimm verheiratet, die 1989 starb. 1994 heiratete er Luise Schneider.

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Zuletzt geändert am 29.06.2010

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