Filmklassiker - Biografien und Filme großer Stars

Cary Grant

  • Archibald Alexander Leach
  • geboren: 18.01.1904 (Bristol, England)
  • gestorben: 30.11.1986 (Davenport, Iowa)

Archibald Alexander Leach schloss sich im Alter von 14 Jahren einer Theatertruppe an (»Bob Pender Comedy Troupe«), die in ganz England Vorstellungen gab. 1920 ging die Truppe für 2 Jahre nach Amerika. Archibald entschied sich nach Ablauf der 2 Jahre, in New York sein Glück zu versuchen und hielt sich in den nächsten 5 Jahren mit verschiedenen Jobs (und Sozialhilfe) über Wasser. 1927 hatte er seinen ersten Bühnenauftritt (»Golden Dawn«). 1931 gab er sein Filmdebüt in dem Kurzfilm »Singapore Sue«. Nach einem erfolgreichen Filmtest erhielt er einen 5-Jahres-Vertrag bei der Paramount und änderte seinen Namen in Cary Grant.

Sein erster Spielfilm hieß »This Is The Night« (1932). Bis zum Ablauf seines Vertrages im Jahre 1937 drehte er zahlreiche eher durchschnittliche Filme. Er entschloss sich keinen neuen Kontrakt einzugehen und unabhängig von einem Filmstudio zu bleiben. Das hatte es zuvor nicht gegeben und ermöglichte Cary Grant, sich seine Rollen und Regisseure selbst auszusuchen.

Die Screwball-Komödie (ein Genre, dass von Cary Grant geprägt wurde) »The Awful Truth« (»Die schreckliche Wahrheit«, 1937) brachte schließlich den Durchbruch und machte Cary Grant zum Star.

Es folgten: »Bringing up Baby« (»Leoparden küsst man nicht«, 1938), »Holiday« (»Die Schwester der Braut«, 1938), »Gunga Din« (1939), »Only Angels Have Wings« (»SOS - Feuer an Bord«, 1939), »His Girl Friday« (»Sein Mädchen für besondere Fälle«, 1940), »My Favorite Wife« (1940) und »The Philadelphia Story« (»Die Nacht vor der Hochzeit«, 1940).

Cary Grant
Cary Grant, Zeichnung von Thomas Schöne, mit freundlicher Genehmigung

1941 begann eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock, die Cary auch von seiner »dunklen Seite« zeigten: »Suspicion« (»Unter Verdacht«, 1941), »Notorious« (»Berüchtigt«, 1946), »To Catch A Thief« (»Über den Dächern von Nizza«, 1955) und vor allem der doppelbödige Thriller »North By Northwest« (»Der unsichtbare Dritte«, 1959).

Der 1963 entstandene Comedy-Thriller »Charade« wurde von Regisseur Stanley Donen ebenfalls im Stil Hitchcocks gedreht.

1966 zog sich Cary Grant vom Filmgeschäft zurück. 1970 erhielt er einen Spezial-Oscar® für sein Lebenswerk.

Cary Grant war fünfmal verheiratet:

  • 1933-1935 mit Virginia Cherill,
  • 1942-1945 mit Barbara Hutton,
  • 1949-1955 mit Betsy Drake,
  • 1965-1968 mit Dyan Cannon,
  • ab 1981 mit Barbara Harris

Auszeichnungen:

Oscar®:

  • 1970: Ehren-Oscar für sein Lebenswerk

Biografien

Zuletzt geändert am 29.06.2010

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