Urlaub in Oberbayern

Zitate, Aphorismen, Gedichte und Gedanken...

»Ich will aus München eine Stadt machen, die Teutschland so zur Ehre gereichen soll, daß keiner Teutschland kennt, wenn er nicht München gesehen hat.«
Ludwig I. (1786-1868), König von Bayern 1825-1848

»Was alt ist und gut, soll bleiben. Was alt ist und gleichgültig, mag bleiben. Was alt ist und schlecht, will ich stürzen, und wenn es tausend Jahre bestünde.«
Ludwig I. (1786-1868), König von Bayern 1825-1848

»Ein ewiges Rätsel will ich bleiben mir und anderen.«
Ludwig II. (1845-1886), König von Bayern 1864-1886, Briefe an Richard Wagner

»Wo ich auflebe in wonniger Einsamkeit, fern der Welt, die stets mich verkennt und mit der auch ich mich nie und nimmer befreunden kann und will.«
Ludwig II. (1845-1886), König von Bayern 1864-1886, Briefe an Richard Wagner

»Unwirklichkeit zu üben ist die schwerste und wesentlichste Aufgabe für einen Künstler.«
Lovis Corinth (1858-1925), impression. Maler, eines seiner Hauptmotive war der Walchensee

»Mach nur die Augen auf; alles ist schön!«
Ludwig Thoma (1867-1921)

»In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern.«
Christian Morgenstern (1871-1914)

»Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet.«
Christian Morgenstern (1871-1914)

»Blau ist die einzige Farbe, bei der ich mich wohlfühle«
Franz Marc (1880-1916), Maler, Mitbegründer der Künstlergruppe 'Blauer Reiter'

»Malerei ist Ankommen an einem anderen Ort.«
Franz Marc (1880-1916)

»Kunst ist doch nichts als der Ausdruck unseres Traumes.«
Franz Marc (1880-1916)

»Ich empfand schon sehr früh den Menschen als häßlich, das Tier erschien mir schöner und reiner.«
Franz Marc (1880-1916)

»Wir werden nicht mehr den Wald oder das Pferd malen, wie sie uns gefallen oder scheinen, sondern wie sie wirklich sind, wie sich der Wald oder das Pferd selbst fühlen, ihr absolutes Wesen, das hinter dem Schein lebt, den wir nur sehen...
Wir müssen von nun an lernen, die Tiere und Pflanzen auf uns zu beziehen und unsere Beziehung zu ihnen in der Kunst darstellen.«
Franz Marc (1880-1916)

»Gibt es für Künstler eine geheimnisvollere Idee als die, wie sich wohl die Natur in den Augen eines Tieres spiegelt? Wie sieht ein Pferd die Welt oder ein Adler, ein Reh oder ein Hund? Wie armselig, seelenlos ist unsere Konvention, Tiere in eine Landschaft zu setzen, die unseren Augen zugehört, statt uns in die Seele des Tieres zu versetzen.«
Franz Marc (1880-1916)

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Die heilige Nacht

So ward der Herr Jesus geboren
Im Stall bei der kalten Nacht.
Die Armen, die haben gefroren,
Den Reichen ward's warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,
Die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
Sie haben sich wohl geplagt.

Kein Wirt hat ins Haus sie genommen:
Sie waren von Herzen froh,
Daß sie noch in Stall sind gekommen.
Sie legten das Kind auf Stroh.

Die Engel, die haben gesungen,
daß wohl ein Wunder gescheh'n.
Da kamen die Hirten gesprungen
Und haben es angeseh'n.

Die Hirten, die will es erbarmen,
Wie elend das Kindlein sei.
Es ist eine G'schicht' für die Armen,
Kein reicher war nicht dabei.

Ludwig Thoma (1867-1921)

Steig' i aufi auf d' Alma

Steig' i aufi auf d' Alma,
Ja da werd mas Herz weit -
Und sich i d' Senndrin geh',
Tuat s' mi grüßn schö',
Ko's nit sagn, wie's mi freut.

aus: Alexander Schöppner - Bayrische Sagen, Das Edelweiß, Sage von der Mordau

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Letzte Änderung: 26.12.2008

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