Navigation

TOP 10

Die bedeutendsten Personen in der Geschichte der Menschheit...

Sylvia

Maria Curie

(7.11.1867-4.7.1934)
Maria Curie war die erste Frau, die den Nobelpreis erhielt und das gleich zweimal. Den Physiknobelpreis erhielt sie 1903 zusammen mit ihrem Mann Pierre Curie und A.H. Becquerel für die Entdeckung radioaktiver Elemente. Damit legte sie die Grundlagen für die moderne Kernphysik. Im Jahr 1911 erhielt sie den Chemienobelpreis für die Entdeckung der Elemente Polonium und Radium. So wurde Curie zur Begründerin der Radiochemie.

Florence Nightingale

(15.5.1820-13.8.1910)
Florence Nightingale war eine englische Krankenpflegerin und Sozialreformerin. Während ihres Einsatzes im Krimkrieg verbesserte sie die Verwundetenfürsorge und aufgrund ihrer Kriegserfahrungen schuf sie Pflegerinnenschulen und Schulen für Militärärzte. Für ihre Verdienste erhielt sie 1907 als erste Frau den britischen Verdienstorden.

Mahatma Gandhi

(2.10.1869-30.1.1948)
Den Namen Mahatma (= Große Seele) erhielt er 1915 vom indischen Volk als er seine Unabhängigkeitsbewegung gegen die Engländer einleitete. Mit bürgerlichem Namen hieß er Mohandas Karamchand Gandhi. Mit seinem gewaltlosen Kampf wirkte er entscheidend an der Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien mit. Seine Art des waffenlosen Kampfes war beeinflusst von der indischen Idee des Nichtverletzens sowie von der Bergpredigt und basierte auf der Nichtbeteiligung an britischen Institutionen und auf bürgerlichem Ungehorsam. Für seine Aktionen kam er insgesamt achtmal ins Gefängnis.

Dalai Lama

(6.6.1935)
Tenzin Gyatzu (Mönchsname) wurde 1939 in Osttibet von den Mönchen auserwählt und 1940 als 14. Dalai inthronisiert. 1959 musste er vor den chinesischen Truppen fliehen, die einen Aufstand im besetzten Tibet niederschlugen. Seitdem lebt er im Exil und tritt mit gewaltlosem Widerstand für die Unabhängigkeit seines Landes ein. 1989 erhielt er hierfür den Friedensnobelpreis.

Martin Luther King

(15.1.1929-4.4.1968)
Der Baptistenpfarrer war seit Mitte der 50er Jahre Vorkämpfer der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Nach dem Vorbild Gandhis rief er zum passiven Ungehorsam gegen die Rassentrennungsgesetze auf und kam deswegen wiederholt ins Gefängnis. Mit Hilfe eines Boykotts erzwang er 1955/56 die Aufhebung der Rassenschranken in den öffentlichen Verkehrsmitteln von Montgomery, Alabama. Höhepunkt seiner Bewegung war 1963 der Marsch nach Washington, wo er vor 250.000 Menschen seine berühmte Rede hielt ("I have a dream").1964 erhielt er den Friedensnobelpreis. 1968 fiel er in Memphis einem Attentat zum Opfer.

Mutter Teresa

(27.8.1910 - 5.9.1997)
Mutter Teresa (mit bürgerlichem Namen Agnes Gonxha Bojaxhiu) gründete 1950 den Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe". Gemäß den Ordensregeln arbeiteten sie niemals für Geld oder für Reiche. Sie kümmerten sich vielmehr in den Elendsvierteln um ausgesetzte Kinder, Kranke, Hungernde und Sterbende. Von den Armen würde Mutter Teresa für ihre Arbeit auch der "Engel der Sterbenden" genannt und 1979 mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

William Shakespeare

(23.4.1564-23.4.1616)
Über Shakespeares Leben ist nur wenig bekannt. Er besuchte die Stratforter Lateinschule, die er vermutlich mit 13 Jahren wieder verließ. 1582 heiratete er die acht Jahre ältere Anne Hathaway und schloss sich in London verschiedenen Schauspieltruppen an. Als Teilhaber des Globe Theatres und später des Blackfriars Theatre kam er zu Wohlstand. Er war Schauspieler, Bühnendichter und Theaterbesitzer. In seinem Leben schuf er wunderbare Dramen, Komödien und Tragödien. Aber auch seine Sonetten strahlen eine wundervolle lyrische Kraft aus. Vielseitig waren seine Begabungen von zarter Lyrik bis dramatischen Pathos, von Ironie bis zur Komik, so dass seine Autorenschaft lange angezweifelt wurde, da man sie mit seiner angeblich mangelhaften Bildung für unvereinbar hielt. Bis heute haben seine Werke nichts von ihrer Faszination verloren.

Wolfgang Amadeus Mozart

(27.1.1756 - 5.12.1791)
Schon von Kindesbeinen an gab Wolfgang A. Mozart zusammen mit seiner Schwester Nannerl Konzerte in der Öffentlichkeit. Der Vater erkannte schnell die übermäßige Begabung seines Sohnes und er wurde von ihm streng ausgebildet. Bereits als Vierjährige diktierte er dem Vater erste Kompositionen. Mozart vermochte mit seiner Begabung die Kompositionsstile seiner Zeit zu eigen zu machen und sie so zu überhöhen, dass er in allen Kompositionsgattungen vollendete und für die Wiener Klassik zentrale Werke schuf. Die Opera buffa führte er mit seinen Werken "Le Nozze di Figaro", "Don Giovanni" und "Cosi fan tutte" aus dem herkömmlichen, höfisch-glatten Stil heraus und gab ihr einen weiter gefassten Affektbereich. In "Idomeneo" brach er das erstarrte Schema der Opera seria durch musikalische Dramatisierung auf. Mit der "Zauberflöte" gelang ihm eine Synthese seines Opernschaffens und sie wurde Vorbild der musikalisch - literarischen Romantik. In seinen Opern schaffte er es mit einer reichen und differenzierten Orchestersprache glaubwürdige Figuren auf die Bühne zu stellen.
Trotz mehrerer großer Erfolge starb er 1791 in Armut.

Robert Koch

(11.12.1843-27.5.1910)
Robert Koch ist der Begründer der modernen Bakteriologie. Schon mit fünf Jahren erstaunte er seine Eltern, als er ihnen eröffnete, dass er sich mit Hilfe von Zeitungen das Lesen selber beigebracht hatte. In diesem Alter zeigte sich schon seine Intelligenz und sein methodischen Vorgehen, was in seinem Leben so charakteristisch für ihn war. 1876 konnte er mit der Entdeckung des Milzbrandbazillus erstmals lebende Mikroorganismen als Erreger einer Krankheit nachweisen. Er entwickelte eine Methode, homogene Bakterienkulturen außerhalb der Organismen auf speziellen Nährböden anzulegen. Die Technik, die klaren Bakterienkolonien mit synthetisierbaren Anilinfarbstoff einzufärben, erleichterte die bakteriologische Analyse. So fand er auch 1882 das Tuberkelbakterium. Später konzentrierte er sich auf den Choleraerreger, den er 1883/84 in Indien fand. Auf weiteren Expeditionen erforschte er die Malaria und die Pest. Außerdem fand er heraus, dass die Tsetsefliege die Schlafkrankheit überträgt. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Medizin.

Orville und Wilbur Wright

Orville: 19.8.1871-30.1.1948
Wilbur: 16.4.1867-30.5.1912
Mit ihrem selbstkonstruierten 12 PS starken und 355 kg schweren Doppeldecker "Flyer 1" führten die Brüder am 17.12.1903 den ersten Motorflug durch. Dieser dauerte weniger als eine Minute und war ca. 50 m weit. Doch damit wurden sie über Nacht berühmt. Nach den ersten Geradeausflügen konnten sie mit einem verbessertem Modell ihres Flugzeuges auch Kurvenflüge durchführen. 1905 gelang ihnen die ersten Streckenflüge bis zu 45 km weit. Auf Grund ihres Strebens nach Perfektionierung ihrer Flugzeuge und mit der Ausbildung von Piloten gelten die Brüder Wright als die eigentlichen Wegbereiter der modernen Luftfahrt.

Homepage: Lyriksite

Zuletzt geändert am 05.05.2009

Top
Teilen