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Kalenderblatt - April

Francesco del Cossa: Fresken mit den Monatsdarstellungen März, April, Mai
Francesco del Cossa (um 1436-1477/87): Fresken mit den Monatsdarstellungen März, April, Mai
Detail: April - Sternzeichen Stier und allgorische Sklavenfigur des Frühlings (Palazzo Schifanoia)

Den ersten April musst überstehn,
Dann kann dir manches Guts geschehen.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Heller Mondschein im April
schadet den Blüten viel.

Bauernregel

April

Das ist die Drossel, die da schlägt,
Der Frühling, der mein Herz bewegt;
Ich fühle, die sich hold bezeigen,
Die Geister aus der Erde steigen.
Das Leben fließet wie ein Traum -
Mir ist wie Blume, Blatt und Baum.

Theodor Storm (1817-1888)

»April (lat.), Ostermonat, der 4. Monat des Jahres. Das dem deutschen Altertum unbekannte Aprilschicken am 1. April stammt nach Grimm aus Frankreich als Rest eines altkeltischen Frühlingsfestes.
Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, wird gefeiert an dem Sonntag nach dem Frühlingsvollmond (die Ostergrenze), d.h. dem auf oder zunächst nach dem auf den 21. März festgesetzten Frühlingsanfang fallenden Vollmond, also frühestens am 22. März, spätestens am 25. April. Der Osterfestkreis reicht von Aschermittwoch bis Sonntag nach Ostern; die österliche oder Beichtzeit, in welcher Beichte und Kommunion für jeden Katholiken kirchliche Pflicht ist, umfaßt die Karwoche von Palmsonntag bis zum Osterabend und die Osteroktave bis zum weißen Sonntag. Mit der Ostervigilie (Nacht vor Ostern) endet das Fasten, dem die Osterfreude folgt, die sich früher sogar im Ostergelächter über die von der Kanzel herab erzählten Schwänke (Ostermärchen) äußerte.«
(aus: Brockhaus. Kleines Konversationslexikon, 1906)

Letzte Änderung: 03.05.2009

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